EllTec Analysis

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Makro-Dashboard

Die makroökonomischen Treiber hinter jeder Analyse von EllTec Analysis auf einen Blick: Zinsen, Inflation, Wachstum und Arbeitsmarkt, Immobilien und Verbraucher, Liquidität und Kredit, Staatsfinanzen, Währungen, Energie, Rohstoffe, Europa, Japan und China sowie Marktstimmung, weltweit und für jede Region. Mehrmals täglich automatisch aktualisiert. Wähle eine Region für eigene Charts, einen automatischen Check, was die Daten für ihren Aktienmarkt bedeuten, und eine wöchentliche Analyse.

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Kurse an der Börse bewegen sich nicht im luftleeren Raum. Dahinter stehen die großen wirtschaftlichen Kräfte: wie teuer Geld ist (Zinsen), wie schnell die Preise steigen (Inflation), ob die Wirtschaft wächst, wie viel Geld im System ist (Liquidität) und wie die Stimmung der Anleger ist. Diese Faktoren nennt man zusammen Makroökonomie, kurz Makro.

Steigen zum Beispiel die Zinsen, werden Kredite teurer, Unternehmen verdienen weniger und Anleger bevorzugen oft sichere Anleihen statt Aktien oder Krypto. Sinken die Zinsen, ist es häufig umgekehrt. Deshalb schaut EllTec Analysis vor jeder Analyse auf dieses Umfeld: Die Elliott-Wellen-Zählung sagt, wohin sich ein Markt bewegen könnte, das Makro-Umfeld zeigt, ob er dabei Rückenwind oder Gegenwind hat.

Du brauchst kein Vorwissen. Zu jedem Diagramm gibt es eine kurze Beschreibung und einen Button „Erklärung“, der in einfachen Worten erklärt, was das Diagramm zeigt, was es andeuten kann und welche Anlagen davon betroffen sind.

  • Zinsen: der Preis des Geldes. Festgelegt von den Notenbanken, bei längeren Laufzeiten vom Anleihemarkt.
  • Inflation: wie schnell das Leben teurer wird. Die Notenbanken streben 2 % pro Jahr an.
  • Konjunktur und Arbeitsmarkt: wächst die Wirtschaft, entstehen Jobs, geben die Menschen Geld aus?
  • Immobilien und Verbraucher: Bau, Hauspreise, Sparen und Konsumentenkredite: wie viel Spielraum die Haushalte zum Ausgeben haben.
  • Liquidität und Kredit: wie viel Geld durch das Finanzsystem fließt und wie leicht Banken Kredite vergeben. Mehr Geld hebt oft die Kurse.
  • Staatsfinanzen: US-Schulden, Zinskosten und Haushaltsdefizit, die das Angebot an Staatsanleihen und die langen Zinsen treiben.
  • Währungen, Energie und Rohstoffe: US-Dollar, wichtige Wechselkurse sowie die Preise für Öl, Gas, Metalle und Agrarrohstoffe.
  • Europa: Inflation, Wachstum, Arbeitsmarkt und Handel in Deutschland und im Euroraum, Zinsabstände Italiens und Frankreichs, Großbritannien und die Schweiz.
  • Japan, China und die Welt: Zinsen und Notenbank in Japan, Handel und Reserven Chinas, weltweite Rohstoffpreise und Währungen der Schwellenländer.
  • Asien-Pazifik, Amerika, Afrika und Naher Osten: Zinsen, Wachstum, Arbeitsmarkt, Handel, Immobilienpreise und Währungen von Südkorea, Indien, Südostasien, Australien, Neuseeland, Kanada, Brasilien, Mexiko, Chile, Argentinien, Kolumbien, Peru, Südafrika, Marokko, Israel, der Türkei und Saudi-Arabien.
  • Marktstimmung: wie ängstlich oder gierig die Anleger gerade sind.

So nutzt du die Diagramme

  • Die große Zahl ist der aktuelle Wert. Darunter steht die Veränderung zu vor einem Monat und vor einem Jahr.
  • Mit den Buttons 1J, 3J, 5J, 10J und Max wählst du den Zeitraum. Lange Zeiträume zeigen, wie ungewöhnlich der heutige Stand im historischen Vergleich ist.
  • Fahre mit der Maus über ein Diagramm (oder tippe auf dem Handy darauf), um genaues Datum und Wert zu sehen.
  • Eine gestrichelte Linie markiert eine wichtige Marke, zum Beispiel das Inflationsziel von 2 % oder die Nulllinie.

Weekly Market Briefing · 26. Okt. 2026

Marktbriefing KW 44 2026

Jeden Montag: zuerst der Makro-Ausblick für die Welt und sieben Regionen, dann die wichtigsten Bewegungen bei Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffen und Krypto der vergangenen Woche, die Top- und Flop-Performer und die Termine der kommenden Woche.

1. Makro-Ausblick

Öl bei 116 Dollar und 10-Jahres-Rendite bei 5 % halten Märkte in Atem

GlobalF&G 44Automatischer Makro-Check: 0Öl bei 116 Dollar und 10-Jahres-Rendite bei 5 % halten Märkte in AtemUSANeutralF&G 48Automatischer Makro-Check: +27Der automatische Check zeigt positiv (Wert 27), gestützt von solidem Wachstum, wenigen Erstanträgen und lockeren Finanzierungsbedingungen. EllTec Analysis bleibt bei neutral, weil die Fed erneut erhöht hat und eine 10-Jahres-Rendite nahe 5 % hoch bewertete Wachstumsaktien belastet. Energieproduzenten und Banken profitieren von teurem Öl und höheren Zinsen, Bau, Autos und zyklischer Konsum leiden. Eine Pause mit weicherem Ton oder fallende Ölpreise würden das Bild verbessern, ein Signal für eine Dezember-Erhöhung zusammen mit schwächeren Arbeitsmarktdaten würde es verschlechtern.DeutschlandBärischF&G 40Automatischer Makro-Check: -25Der automatische Check ist negativ (Wert minus 25), und EllTec Analysis teilt diese Sicht. Der EZB-Einlagensatz von 2,50 %, Bundrenditen nahe 3,5 % und europäische Gaspreise von mehr als dem Doppelten des Vorjahres treffen die energieintensive Industrie am stärksten. Chemie, Stahl und andere energiehungrige Branchen leiden am meisten, Banken und Versicherer profitieren von höheren Zinsen, Exporteure vom schwächeren Euro. Niedrigere Energiepreise oder ein klares Pausensignal der EZB würden den Ausblick verbessern.EuropaNeutralF&G 27Automatischer Makro-Check: -10Der automatische Check ist neutral (Wert minus 10), und EllTec Analysis teilt diese Sicht. Eine moderate Kerninflation von 2,5 % und ein Wachstum von 1,2 % im Euroraum stützen die Gewinne, höhere Zinsen und teures Gas belasten aber Bewertungen und Industrie. Energieproduzenten, Banken und Versicherer profitieren, Chemie, Immobilien und energieintensive Hersteller leiden. Fallende Gaspreise würden das Bild verbessern, ein neuer Energiepreissprung oder ein größerer Renditeabstand Frankreichs würde es verschlechtern.AsienNeutralF&G 41Automatischer Makro-Check: +17Der automatische Check ist neutral (Wert 17): Boomende Exporte und ein stärkerer Yuan werden durch steigende Zinsen in Japan und Südkorea und Öl bei 115 Dollar ausgeglichen. EllTec Analysis bleibt bei neutral. Chiphersteller und Technologieexporteure in Taiwan, Südkorea und China profitieren von starker Nachfrage, Energieimporteure wie Indien und Japan leiden unter teurem Öl, LNG und schwachen Währungen. Niedrigere Ölpreise würden das Bild verbessern, nachlassende Tech-Exporte oder weitere Zinserhöhungen in Japan würden es verschlechtern.AmerikaNeutralF&G 14Automatischer Makro-Check: +60Der automatische Check ist positiv (Wert 60) dank sinkender kurzfristiger Zinsen in Brasilien, Mexiko, Kanada und Chile, starker Rohstoffpreise und eines festeren Real. EllTec Analysis belässt die Region vorerst bei neutral: Die Stichwahl in Brasilien am 25. Oktober, steigende US-Renditen und der schwächere mexikanische Peso können die Märkte in beide Richtungen bewegen. Exporteure von Energie, Metallen und Agrarprodukten profitieren von hohen Rohstoffpreisen, Treibstoffimporteure und Unternehmen mit Dollarschulden leiden. Ein klares Wahlergebnis mit glaubwürdiger Haushaltsdisziplin würde eine positivere Sicht stützen.Afrika & Naher OstenNeutralF&G 53Automatischer Makro-Check: +45Der automatische Check ist positiv (Wert 45), weil Ölexporteure mehr verdienen, Südafrikas Wachstum solide ist und die kurzfristigen Zinsen in Israel und der Türkei gesunken sind. EllTec Analysis bleibt bei neutral: Öl auf fast dem Doppelten des Vorjahres und Weizen bei 247 Dollar je Tonne belasten Importländer, und der EllTec Analysis Fear & Greed Index von 40 zeigt Vorsicht. Energie- und Bergbauwerte profitieren am meisten, Konsum und importabhängige Branchen leiden. Ein fallender Ölpreis oder eine klare Zinssenkung in Südafrika würde das Bild ändern.OzeanienNeutralF&G 63Automatischer Makro-Check: +20Der automatische Check ist positiv (Wert 20), getragen von Kupfer, starken chinesischen Importen und einem australischen Dollar, der fester ist als vor einem Jahr. EllTec Analysis bewertet die Region neutral: Bergbau und Energieproduzenten profitieren von hohen Rohstoffpreisen, Einzelhandel, Immobilien und andere zinsempfindliche Branchen leiden unter einem kurzfristigen Zins von 4,35 % und langfristigen Renditen über 5 %. Steigende Arbeitslosigkeit würde den Druck erhöhen. Ein klares Signal, dass der Zinszyklus beendet ist, würde das Bild verbessern, fallende Metallpreise würden es verschlechtern.

Automatischer Makro-Check: Jeder Indikator der Region zählt als Rückenwind, neutral oder Gegenwind, von −100 bis +100 (Details in den Regionen-Ansichten). Fear & Greed: EllTec Analysis Fear & Greed Index der Region, von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier). Ein Klick auf die Region öffnet ihren ganzen Wochenausblick.

Krypto Fear & Greed Index: 30 (Angst) · Market Sentiment →

Makro-Ausblick Global · 26. Okt. 2026Öl bei 116 Dollar und 10-Jahres-Rendite bei 5 % halten Märkte in Atem

Zinsen

Der obere Zielsatz der Fed liegt bei 4,00 % (vor einem Monat 4,00 %, vor einem Jahr 4,25 %), nach der Viertelpunkt-Erhöhung im September. Die Fed tagt am 27. und 28. Oktober; PIMCO und die Marktpreise deuten auf eine Pause mit Tendenz zu weiteren Erhöhungen, für Dezember rechnen die Märkte fest mit einer Anhebung. Der EZB-Einlagensatz beträgt 2,50 % (vor einem Monat 2,50 %, vor einem Jahr 2,00 %), die EZB entscheidet am 29. Oktober, die meisten Vorschauen erwarten eine Pause.

Die Anleihemärkte bewegen sich schneller als die Notenbanken. Die US-Rendite 10-jähriger Staatsanleihen liegt am 22. Oktober bei 4,96 % (vor einem Jahr 3,97 %) und schloss am Freitag nahe 5,0 %. Die 2-Jahres-Rendite beträgt 4,65 % (vor einem Jahr 3,45 %), die Kurve zwischen 10 und 2 Jahren ist mit 0,31 Prozentpunkten positiv (vor einem Jahr 0,53). Die reale 10-Jahres-Rendite der USA liegt bei 2,64 % (vor einem Jahr 1,68 %). Der breite Dollar-Index steht bei 121,4 (vor einem Jahr 120,7).

Inflation

Die US-Verbraucherpreise stiegen im September um 3,7 % zum Vorjahr (vor einem Monat 3,4 %, vor einem Jahr 3,0 %). Die Kerninflation liegt bei 2,6 % (2,4 % bzw. 3,0 %). Treiber ist die Energie: Die US-Energieinflation beträgt 20,4 %. Brent schloss am Freitag bei 116,72 Dollar, dem höchsten Stand seit Mitte 2022, verbunden mit der Sorge, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufflammen könnte. Im Euroraum erreichte die Inflation im September 3,8 % (vor einem Monat 3,2 %, vor einem Jahr 2,2 %). Die langfristigen Erwartungen bleiben ruhig: Die 10-jährige Breakeven-Inflation liegt bei 2,34 %.

Konjunktur und Gewinne

Der US-Arbeitsmarkt kühlt ab. Im September entstanden nur 29.000 neue Stellen (August: 133.000), die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 % (vor einem Jahr 4,4 %), die wöchentlichen Erstanträge sind mit 194.000 niedrig. Die Einzelhandelsumsätze liegen nominal 6,3 % über dem Vorjahr, was auch höhere Preise widerspiegelt. Die Berichtssaison zum dritten Quartal läuft. Am Freitag fiel der Dow um 1,23 %, der S&P 500 um 0,52 % und der Nasdaq um 0,21 %, nur Energie gewann klar. Auf Wochensicht verlor der S&P 500 rund 0,5 %. Höhere Renditen und ein 30-jähriger Hypothekenzins von 7,32 % (vor einem Jahr 6,27 %) sind das wichtigste Gegengewicht zu den starken Gewinnen.

Was das für unsere Anlageklassen bedeutet

  • Aktien: Die Gewinne sind stark, doch eine 10-Jahres-Rendite nahe 5 % erhöht den Diskontsatz. Wachstumsaktien mit langer Duration und Nebenwerte reagieren am empfindlichsten, Energiewerte profitieren vom Ölpreis.
  • Rohstoffe: Öl ist der wichtigste Treiber für Inflation und Zinserwartungen, Brent ist fast doppelt so teuer wie vor einem Jahr (60,71 Dollar). Auch Kupfer und der IWF-Rohstoffindex liegen weit über dem Vorjahr.
  • Krypto: Bitcoin notiert bei rund 79.900 Dollar und Ethereum bei rund 2.310 Dollar (Kraken, 26. Oktober), binnen 24 Stunden kaum verändert. Der Crypto Fear and Greed Index steht bei 50 (neutral), nach 59 vor einer Woche. Der EllTec Analysis Fear and Greed Index für den globalen Markt liegt bei 43.
  • Schwellenländer: Ein starker Dollar und hohe Ölpreise belasten importierende Länder und ihre Währungen, Rohstoffexporteure profitieren.

Worauf es jetzt ankommt

Die Fed-Entscheidung am 28. Oktober mit der Pressekonferenz von Fed-Chef Warsh ist das zentrale Ereignis: Der Ton zu einer Dezember-Erhöhung und die Zahl der abweichenden Stimmen zählen mehr als der Beschluss selbst. Die EZB folgt am 29. Oktober. Darüber hinaus bestimmen der Ölpreis und die Frage, ob die 10-Jahres-Rendite unter 5 % bleibt, zusammen mit weiteren Quartalszahlen die Risikobereitschaft.

Daten: FRED (über das EllTec Analysis Makro-Dashboard), Kraken, Alternative.me, Börsenberichte der Washington Times und von CNBC vom 23. Oktober, PIMCO, Forbes, FXStreet. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Makro-Ausblick USA · 26. Okt. 2026USA: Fed-Entscheid bei 10-Jahres-Rendite nahe 5 % und Brent bei 116 Dollar

Das Wichtigste in Kürze

  • Der obere Zielsatz der Fed liegt nach der Septembererhöhung bei 4,00 %. Für die Sitzung am 28. Oktober wird eine Pause erwartet, für Dezember preisen die Märkte eine Erhöhung ein.
  • Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen beträgt 4,96 % (vor einem Jahr 3,97 %) und schloss am Freitag nahe 5,0 %. Der Hypothekenzins liegt bei 7,32 %.
  • Die Inflation beträgt 3,7 % (Kern 2,6 %), getrieben von einer Energieinflation von 20,4 %. Brent schloss am Freitag bei 116,72 Dollar, dem höchsten Stand seit Mitte 2022.
  • Der Arbeitsmarkt kühlt ab: nur 29.000 neue Stellen im September, doch die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 % und die Erstanträge sind mit 194.000 niedrig.
  • Aktien gaben am Freitag nach (Dow minus 1,23 %, S&P 500 minus 0,52 %), nur Energie gewann klar.

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
Fed-Leitzins (oben)4,00 %4,00 %4,25 %Gegenwind
10-Jahres-Rendite4,96 %4,96 %3,97 %Gegenwind
2-Jahres-Rendite4,65 %4,71 %3,45 %Gegenwind
Kurve 10 minus 2 Jahre0,31 PP0,26 PP0,53 PPNeutral
Verbraucherpreise3,7 %3,4 %3,0 %Gegenwind
Kerninflation2,6 %2,4 %3,0 %Rückenwind
BIP (annualisiert, Q2)2,2 %2,5 %4,0 %Rückenwind
Arbeitslosenquote4,2 %4,1 %4,4 %Neutral
Beschäftigungszuwachs29.000133.00076.000Gegenwind
Finanzierungsbedingungen (Chicago Fed)-0,50-0,54-0,52Rückenwind

Geldpolitik und Zinsen

Die Fed hat im September erhöht und tagt am 27. und 28. Oktober. PIMCO und die Marktpreise deuten auf eine Pause mit Tendenz zu weiteren Erhöhungen, und laut Forbes erwarten die Märkte für die Dezember-Sitzung fest eine Anhebung. Für Einsteiger: Wenn sichere Staatsanleihen mehr Zinsen zahlen, sind künftige Unternehmensgewinne heute weniger wert, was zuerst teure Wachstumsaktien belastet. Die reale 10-Jahres-Rendite beträgt 2,64 % (vor einem Jahr 1,68 %).

Inflation

Die Verbraucherpreise stiegen im September um 3,7 % (vor einem Monat 3,4 %). Die Kerninflation liegt bei 2,6 %, die Kern-PCE im August bei 3,0 %. Die Erzeugerpreise stiegen um 6,3 % und die Importpreise um 8,1 %, was auf die Verbraucherpreise durchschlagen könnte. Die langfristigen Erwartungen bleiben ruhig, die 10-jährige Breakeven-Inflation liegt bei 2,34 %.

Wachstum und Arbeitsmarkt

Das reale Wachstum betrug im zweiten Quartal 2,2 % annualisiert. Im September entstanden nur 29.000 Stellen (August: 133.000), doch die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 % und die wöchentlichen Erstanträge sind mit 194.000 niedrig. Der Sahm-Rezessionsindikator steht bei 0,0, weit von der Warnschwelle von 0,5, die Rezessionswahrscheinlichkeit liegt bei 0,62 %. Die Unternehmensgewinne nach Steuern erreichten im zweiten Quartal 4,28 Billionen Dollar annualisiert (vor einem Jahr 3,38 Billionen).

Liquidität und Kredit

Die Nettoliquidität beträgt 5,47 Billionen Dollar (vor einem Monat 5,55 Billionen), ein leichter Rückgang, weil das Konto des Finanzministeriums auf 0,95 Billionen stieg. Die Bankkredite wachsen um 8,1 % zum Vorjahr, der Finanzstress ist niedrig (St.-Louis-Index minus 0,63). Die Kreditkartenausfälle liegen bei 2,85 % und sinken.

Märkte, Währung und Rohstoffe

Der breite Dollar-Index liegt bei 121,4 (vor einem Monat 118,9). Brent schloss am Freitag bei 116,72 Dollar, nach Sorgen, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufflammen könnte. Der S&P 500 schloss am Freitag bei 7.623,68 Punkten und verlor laut Marktberichten auf Wochensicht rund 0,5 %.

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für die USA liegt bei 45 (vor einer Woche 45, vor einem Monat 62). Kursstärke (87) und Marktbreite (84) sind hoch, Momentum (13), Nachfrage nach sicheren Häfen (9) und Nachfrage nach Hochzinsanleihen (3) sind schwach. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral), nach 59 vor einer Woche.

Chancen

  • Eine Fed-Pause mit weicherem Ton könnte die Renditen senken. Auslöser: Statement und Pressekonferenz am 28. Oktober. Wachstumsaktien und bauhängige Branchen würden profitieren.
  • Fallende Ölpreise bei nachlassenden Spannungen würden die Inflation dämpfen. Auslöser: Brent unter 100 Dollar. Konsumbranchen und Transport würden profitieren.
  • Starkes Gewinnwachstum (FactSet erwartete Mitte Oktober rund 29,6 %) kann die Indizes trotz hoher Renditen stützen.

Risikofaktoren

  • 10-Jahres-Rendite über 5 %: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Schlusskurse über 5,1 %.
  • Ölpreisschub bei Eskalation zwischen den USA und dem Iran: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Brent über 120 Dollar.
  • Weitere Abkühlung am Arbeitsmarkt: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Erstanträge über 230.000.
  • Überraschend weiterer Zinserhöhungszyklus: Wahrscheinlichkeit niedrig, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: abweichende Stimmen für eine Erhöhung.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Die Fed pausiert, signalisiert eine mögliche Dezember-Erhöhung, Öl bleibt über 100 Dollar, die Renditen pendeln um 5 %.Seitwärts bei hoher Schwankung, Energie und Banken vorn
Optimistisches Szenario20 %Weicherer Fed-Ton und nachgebende Ölpreise drücken die Renditen unter 4,8 %.Wachstumsaktien erholen sich
Pessimistisches Szenario30 %Öl steigt weiter, die Renditen steigen deutlich über 5 % und die Arbeitsmarktdaten schwächen sich ab.Bewertungsdruck, zyklische Branchen fallen

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralStarke Gewinne gegen Renditen nahe 5 %
StaatsanleihenGegenwindSteigende Renditen und eine restriktive Fed
US-DollarRückenwindDollar-Index bei 121,4, Zinsvorsprung
GoldGegenwindHohe Realrendite von 2,64 %
ÖlRückenwindBrent bei 116,72 Dollar, Angebotsrisiken
KryptoNeutralBitcoin nahe 79.900 Dollar, Stimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung (Statement 14:00 Uhr US-Ostküstenzeit, Pressekonferenz 14:30 Uhr). Auf abweichende Stimmen und den Ton zu Dezember achten.
  • 29. Oktober: EZB-Entscheidung, relevant für Dollar und Renditen.
  • Laufend: Quartalszahlen zum dritten Quartal und der Ölpreis. Der nächste US-Arbeitsmarktbericht folgt Anfang November.

Daten: FRED (EllTec Analysis Makro-Dashboard), Alternative.me, Kraken, Börsenberichte von CNBC und der Washington Times vom 23. Oktober, PIMCO, Forbes, FactSet. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Charts und automatischer Check für USA →

Makro-Ausblick Deutschland · 26. Okt. 2026Deutschland: EZB-Entscheid voraus, Gaspreise belasten die Industrie

Das Wichtigste in Kürze

  • Der EZB-Einlagensatz beträgt 2,50 % (vor einem Jahr 2,00 %). Die meisten Vorschauen erwarten für den 29. Oktober eine Pause.
  • Die deutsche Inflation liegt im September bei 3,3 % (vor einem Jahr 2,3 %). Ursache ist Energie: Europäisches Gas kostet 25,49 Dollar je MMBtu, vor einem Jahr waren es 11,00.
  • Die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 1,0 % zum Vorjahr, die Arbeitslosenquote liegt bei 4,0 %.
  • Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen lag im September im Schnitt bei 3,47 % (vor einem Jahr 2,69 %).
  • Der Euro ist mit 1,123 Dollar schwächer, was Exporteuren hilft, aber das in Dollar gehandelte Öl verteuert.

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
EZB-Einlagensatz2,50 %2,50 %2,00 %Gegenwind
Bundrendite 10 Jahre (September)3,47 %3,19 %2,69 %Gegenwind
Inflation (HVPI)3,3 %2,9 %2,3 %Neutral
BIP-Wachstum (zum Vorjahr, Q2)1,0 %0,7 %0,4 %Rückenwind
Arbeitslosenquote4,0 %4,0 %3,8 %Neutral
Exporte (Juli, Mrd. USD)157,4158,5151,0Neutral
Handelsbilanz (Juli, Mrd. USD)21,617,217,4Rückenwind
Europäisches Gas (USD je MMBtu)25,4920,9211,00Gegenwind
EUR/USD1,1231,1541,167Neutral
Brent (USD je Barrel)115,22119,6660,71Gegenwind
Spread Italien zu Deutschland0,80 PP0,81 PP0,86 PPNeutral

Geldpolitik und Zinsen

Die EZB hat im September erhöht und entscheidet am 29. Oktober erneut. Die Vorschauen von FXStreet erwarten eine Pause, Dezember gilt als wahrscheinlicherer Termin für einen weiteren Schritt, sicher ist das aber nicht. Für Einsteiger: Höhere Renditen verteuern Kredite für Unternehmen, Hauskäufer und den Staat.

Inflation

Die deutsche Inflation (HVPI) lag im September bei 3,3 % (vor einem Monat 2,9 %). Die Kerninflation im Euroraum beträgt 2,5 %, das Problem liegt also vor allem bei den Energiepreisen und weniger bei einem breiten Preisdruck. Die Gesamtinflation im Euroraum erreichte 3,8 %.

Wachstum und Arbeitsmarkt

Die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 1,0 % zum Vorjahr (ein Jahr zuvor 0,4 %). Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,0 %. Die Exporte betrugen im Juli 157,4 Milliarden Dollar, rund 4 % mehr als im Vorjahr, und der Handelsüberschuss stieg auf 21,6 Milliarden Dollar.

Liquidität und Kredit

Die Bilanz der EZB beträgt 5,94 Billionen Euro (vor einem Jahr 6,20 Billionen), Liquidität wird also langsam abgezogen. Der Renditeabstand zwischen Italien und Deutschland liegt bei 0,80 Punkten, ohne Anzeichen von Stress.

Märkte, Währung und Rohstoffe

Der Euro notiert bei 1,123 Dollar (vor einem Monat 1,154). Ein schwächerer Euro hilft Exporteuren wie Autobauern und Maschinenbauern. Brent kostet 115,22 Dollar, und mit Beginn der Heizsaison gewinnen die Gaspreise an Bedeutung.

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für Deutschland liegt bei 32 (vor einer Woche 47, vor einem Monat 37). Die Kursstärke (67) ist die stärkste Komponente, Momentum (11), Nachfrage nach sicheren Häfen (13) und Währung (21) sind schwach. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Eine EZB-Pause bei ruhigeren Gaspreisen würde die Kosten senken. Auslöser: Statement am 29. Oktober und Gas unter 20 Dollar. Industrie und Chemie würden profitieren.
  • Höhere Zinsen stützen Banken und Versicherer.
  • Ein schwächerer Euro hilft Exporteuren, solange die globale Nachfrage hält.

Risikofaktoren

  • Gas- und Ölpreise steigen weiter: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Brent über 120 Dollar.
  • Die EZB erhöht erneut: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: restriktiver Ton von Lagarde.
  • Industrieschwäche greift auf Jobs über: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Arbeitslosenquote über 4,2 %.
  • Bundrenditen steigen weiter: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: 10-Jahres-Rendite über 3,7 %.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Die EZB pausiert, Energie bleibt teuer, Wachstum um 1 %.Seitwärts, Banken und Exporteure vorn
Optimistisches Szenario20 %Energiepreise fallen und die EZB signalisiert eine längere Pause.Industriewerte erholen sich
Pessimistisches Szenario30 %Öl und Gas steigen und die EZB strafft weiter.Druck auf Chemie, Stahl und Konsumwerte

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienGegenwindEnergiekosten und höhere Zinsen
StaatsanleihenGegenwindBundrendite binnen eines Jahres um 0,8 Punkte gestiegen
US-DollarRückenwindEUR/USD auf 1,123 gefallen
GoldNeutralHohe Realrenditen gleichen Nachfrage nach sicheren Häfen aus
ÖlRückenwindBrent bei 115,22 Dollar
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 29. Oktober: EZB-Entscheidung um 14:15 Uhr MEZ, Pressekonferenz um 14:45 Uhr.
  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung, die Euro und Bundrenditen bewegt.
  • Laufend: Gas- und Ölpreise sowie Quartalszahlen deutscher Unternehmen.

Daten: FRED (EllTec Analysis Makro-Dashboard), FXStreet, Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Charts und automatischer Check für Deutschland →

Makro-Ausblick Europa · 26. Okt. 2026Europa: Inflation von 3,8 % und steigende Renditen vor dem EZB-Entscheid

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Inflation im Euroraum lag im September bei 3,8 % (vor einem Jahr 2,2 %), die Kerninflation bei 2,5 %. Spanien (5,0 %) und Italien (4,2 %) liegen über dem Schnitt.
  • Der EZB-Einlagensatz beträgt 2,50 %. Die meisten Vorschauen erwarten für den 29. Oktober eine Pause.
  • Das BIP im Euroraum wuchs im zweiten Quartal um 1,2 % zum Vorjahr. Frankreich liegt mit 0,5 % zurück, Spanien führt mit 2,6 %.
  • Der Renditeabstand Frankreichs zu Deutschland stieg auf 1,01 Punkte (vor einem Monat 0,85).
  • Europäisches Gas kostet 25,49 Dollar je MMBtu, vor einem Jahr waren es 11,00.

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
EZB-Einlagensatz2,50 %2,50 %2,00 %Gegenwind
Inflation Euroraum3,8 %3,2 %2,2 %Gegenwind
Kerninflation Euroraum2,5 %2,4 %2,4 %Rückenwind
BIP Euroraum (zum Vorjahr, Q2)1,2 %0,6 %1,4 %Rückenwind
Deutsche 10-Jahres-Rendite (September)3,47 %3,19 %2,69 %Gegenwind
Britische 10-Jahres-Rendite (September)5,24 %4,99 %4,69 %Gegenwind
Spread Italien zu Deutschland0,80 PP0,81 PP0,86 PPNeutral
Spread Frankreich zu Deutschland1,01 PP0,85 PP0,82 PPNeutral
Europäisches Gas (USD je MMBtu)25,4920,9211,00Gegenwind
EUR/USD1,1231,1541,167Neutral
Arbeitslosigkeit Italien6,2 %6,0 %5,7 %Gegenwind

Geldpolitik und Zinsen

Der EZB-Einlagensatz beträgt 2,50 %, im September von 2,25 % angehoben. Die Entscheidung am 29. Oktober fällt um 14:15 Uhr MEZ. FXStreet und andere Vorschauen tendieren zu einer Pause, wobei Dezember als wahrscheinlicherer Termin für einen weiteren Schritt gilt, sicher ist das aber nicht. Der britische Tagesgeldsatz liegt bei 3,73 %, und die Gilt-Rendite von 5,24 % ist die höchste der Region. Für Einsteiger: Wenn Staatsanleihen mehr Rendite bieten, wird Geldleihen für Staaten und Unternehmen teurer.

Inflation

Inflation nach Ländern: Spanien 5,0 %, Italien 4,2 %, Polen 4,0 %, Frankreich 3,4 %, Deutschland 3,3 %. Haupttreiber ist Energie, während die Kerninflation von 2,5 % zeigt, dass der breite Preisdruck begrenzt ist.

Wachstum und Arbeitsmarkt

Wachstum im zweiten Quartal: Euroraum 1,2 %, Spanien 2,6 %, Italien 1,0 %, Großbritannien 1,2 %, Frankreich 0,5 %. Arbeitslosigkeit: Frankreich 8,2 %, Italien 6,2 %, Spanien 10,0 %, Niederlande 4,0 %, Großbritannien 4,9 %.

Liquidität und Kredit

Die EZB-Bilanz beträgt 5,94 Billionen Euro (vor einem Jahr 6,20 Billionen). Die Schweizer 10-Jahres-Rendite liegt bei 0,59 %, die polnische bei 6,23 %, was die große Spanne der Zinsen in Europa zeigt. Die Spreads Spaniens (0,45 Punkte) und Griechenlands (0,76 Punkte) zu Deutschland sind im Rahmen.

Märkte, Währung und Rohstoffe

Der Euro notiert bei 1,123 Dollar (vor einem Monat 1,154), das Pfund bei 1,333 Dollar. Der französische Spread hat sich ausgeweitet, Anleger verlangen also mehr für französische Schulden. Brent kostet 115,22 Dollar, die Gaspreise steigen mit der Heizsaison.

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für Europa liegt bei 25 (vor einer Woche 39, vor einem Monat 44, vor einem Jahr 62), ein deutlicher Angstwert. Momentum (6), Nachfrage nach sicheren Häfen (4) und Währung (21) sind schwach, die Kursstärke (54) ist die höchste Komponente. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Fallende Gaspreise würden die Kosten senken. Auslöser: Gas unter 20 Dollar. Industrie und Chemie würden profitieren.
  • Angstwerte unter 30 bedeuten oft, dass viele schlechte Nachrichten eingepreist sind. Auslöser: stabile Renditen nach der EZB.
  • Banken und Versicherer verdienen bei höheren Zinsen mehr.

Risikofaktoren

  • Energiepreissprung: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Brent über 120 Dollar.
  • Französischer Haushaltsstress: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Spread über 1,2 Punkte.
  • Die EZB strafft erneut: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: restriktiver Ton am 29. Oktober.
  • Steigende Gilt-Renditen strahlen aus: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Gilts über 5,5 %.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Die EZB pausiert, Energie bleibt hoch, Wachstum um 1 %.Seitwärts, Banken und Energie vorn
Optimistisches Szenario20 %Energiepreise fallen und die Renditen geben nach.Breite Erholung, Industrie vorn
Pessimistisches Szenario30 %Energiepreissprung und weitere Spreads erzwingen weitere Straffung.Druck auf Zykliker und Immobilien

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralModerates Wachstum gegen Energiekosten und höhere Renditen
StaatsanleihenGegenwindBundrendite binnen eines Jahres um 0,8 Punkte gestiegen
US-DollarRückenwindEUR/USD auf 1,123 gefallen
GoldNeutralNachfrage nach sicheren Häfen durch Realrenditen ausgeglichen
ÖlRückenwindBrent bei 115,22 Dollar
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung, die den Euro bewegt.
  • 29. Oktober: EZB-Entscheidung um 14:15 Uhr MEZ, Pressekonferenz um 14:45 Uhr.
  • Laufend: Gaspreise, französischer Spread und Quartalszahlen europäischer Unternehmen.

Daten: FRED (EllTec Analysis Makro-Dashboard), FXStreet, Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Charts und automatischer Check für Europa →

Makro-Ausblick Asien · 26. Okt. 2026Asien: Exportboom trifft auf schwachen Yen, steigende Renditen und teures Öl

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Exporte boomen: China 396,3 Milliarden Dollar im August (24,9 % über Vorjahr), Südkorea 100,4 Milliarden (67,8 % darüber), Indien 46,0 Milliarden (26,1 % darüber).
  • Die Zinsen steigen in Japan und Südkorea. Japans 10-Jahres-Rendite liegt bei 3,05 % (vor einem Jahr 1,65 %), die südkoreanische bei 4,45 % (2,85 %).
  • Der Yen schwächte sich auf 158 je Dollar ab (vor einem Jahr 150,75), der Yuan stärkte sich auf 6,69 (7,12).
  • Brent bei 115,22 Dollar und asiatisches LNG bei 26,64 Dollar je MMBtu belasten Energieimporteure.
  • Die Bank of Japan entscheidet am 30. Oktober.

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
Japan Tagesgeldsatz (Septemberschnitt)1,04 %0,98 %0,48 %Gegenwind
Japan 10-Jahres-Rendite (September)3,05 %2,94 %1,65 %Gegenwind
Japan BIP (zum Vorjahr, Q2)0,5 %0,4 %1,9 %Neutral
Südkorea BIP (zum Vorjahr, Q2)3,7 %3,8 %0,8 %Rückenwind
Südkorea kurzfristiger Zins3,04 %2,81 %2,53 %Gegenwind
Indien kurzfristiger Zins5,50 %5,50 %5,75 %Rückenwind
Chinas Exporte (August, Mrd. USD)396,3387,5317,3Rückenwind
Südkoreas Exporte (August, Mrd. USD)100,498,259,9Rückenwind
USD/JPY158,0155,1150,8Neutral
USD/CNY6,6866,7067,123Rückenwind
Brent (USD je Barrel)115,22119,6660,71Gegenwind
Chinas reale Hauspreise (zum Vorjahr)-7,1 %-6,3 %-7,4 %Gegenwind

Geldpolitik und Zinsen

Mehrere Notenbanken straffen. Japans Tagesgeldsatz lag im September im Schnitt bei 1,04 %, und BabyPips meldete am 18. September eine Erhöhung auf 1,25 % mit 7 zu 2 Stimmen, nach der der Yen fiel, weil der Gouverneur keine weiteren Erhöhungen zusagte. Südkoreas kurzfristiger Zins beträgt 3,04 %, Indiens 5,50 % bei einer 10-Jahres-Rendite von 7,06 %. Für Einsteiger: Höhere Renditen machen Aktien im Vergleich zu Anleihen weniger attraktiv und verteuern die Finanzierung.

Inflation

Energie ist der wichtigste Preistreiber, weil die meisten großen asiatischen Volkswirtschaften sie importieren. Brent kostet 115,22 Dollar (vor einem Jahr 60,71), asiatisches LNG im September 26,64 Dollar je MMBtu (11,28) und Kupfer 14.473 Dollar je Tonne (9.995).

Wachstum und Arbeitsmarkt

Südkorea wuchs im zweiten Quartal um 3,7 %, Japan nur um 0,5 %. Die Arbeitslosenquote liegt in Japan bei 2,5 % und in Südkorea bei 2,7 %. Chinas Handelsüberschuss beträgt 113,8 Milliarden Dollar pro Monat, doch die realen Hauspreise fallen weiter um 7,1 % zum Vorjahr.

Liquidität und Kredit

Die Bilanz der Bank of Japan schrumpft: 625 Billionen Yen (vor einem Jahr 696 Billionen). Chinas Devisenreserven betragen 3,48 Billionen Dollar (Juni). Höhere Renditen in Japan und Korea verschärfen die Finanzierungsbedingungen.

Währung und Märkte

Der Yen ist trotz höherer Zinsen mit 158 je Dollar schwach, die Rupie mit 94,96 (vor einem Jahr 87,81). Yuan (6,69) und Won (1.334 gegen 1.416) sind stärker. Der breite Dollar-Index liegt bei 121,4. Eisenerz kostet 100 Dollar je Tonne (vor einem Jahr 106).

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für Asien liegt bei 38 (vor einer Woche 35, vor einem Monat 60, vor einem Jahr 61). Momentum (1) und Nachfrage nach sicheren Häfen (0) sind sehr schwach, Volatilität (78) und Währung (63) stabil. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Starke Nachfrage nach Chips und Elektronik stützt Exporteure in Taiwan, Südkorea und China. Auslöser: weiteres Exportwachstum über 20 %.
  • Fallendes Öl würde Indien und Japan entlasten. Auslöser: Brent unter 100 Dollar.
  • Indiens niedrigere Zinsen (5,50 % gegen 5,75 % vor einem Jahr) stützen binnenorientierte Branchen.

Risikofaktoren

  • Öl über 120 Dollar: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Brent steigt nach dem Freitagsschluss von 116,72 Dollar weiter.
  • Schnellere Zinserhöhungen in Japan: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: restriktiver Ton am 30. Oktober.
  • Exportabschwung: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: monatliches Exportwachstum unter 10 %.
  • Schwäche am chinesischen Immobilienmarkt: Wahrscheinlichkeit hoch, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Hauspreise fallen schneller als 7 %.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Die Exporte bleiben stark, Öl bleibt hoch, Japan geht vorsichtig vor.Seitwärts, Tech-Exporteure vorn
Optimistisches Szenario20 %Öl fällt unter 100 Dollar und der Dollar gibt nach.Breite Rally, Importeure erholen sich
Pessimistisches Szenario30 %Öl steigt weiter, Renditen klettern und die Tech-Nachfrage kühlt ab.Druck auf Importeure und hohe Bewertungen

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralExportboom gegen steigende Zinsen und Öl
StaatsanleihenGegenwindJapanische 10-Jahres-Rendite binnen eines Jahres um 1,4 Punkte gestiegen
US-DollarRückenwindUSD/JPY bei 158
GoldNeutralHohe US-Realrenditen gleichen Nachfrage nach sicheren Häfen aus
ÖlRückenwindBrent bei 115,22 Dollar
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung, die Dollar und asiatische Währungen bewegt.
  • 29. und 30. Oktober: Sitzung der Bank of Japan, Entscheidung und Konjunkturbericht am 30. Oktober.
  • Laufend: Ölpreise und Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.

Daten: FRED (EllTec Analysis Makro-Dashboard), BabyPips, Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

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Makro-Ausblick Amerika · 26. Okt. 2026Amerika: Rohstoffe stützen die Märkte, Ergebnis der Stichwahl in Brasilien erwartet

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Notenbanken senken weiter: Brasiliens kurzfristiger Zins liegt bei 13,94 % (vor einem Jahr 15,00 %), Mexikos bei 5,20 % (6,09 %), Kanadas bei 2,24 % (2,67 %).
  • Rohstoffe sind stark: WTI 107,89 Dollar (vor einem Jahr 58,34), Kupfer 14.473 Dollar je Tonne (plus 44,8 %), Sojabohnen 482 Dollar je Tonne (369).
  • Brasilien hielt am 25. Oktober die Präsidentschaftsstichwahl ab. In der ersten Runde am 4. Oktober lag Flávio Bolsonaro bei etwa 47 %, Lula bei etwa 45 %. Das Ergebnis war in den verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bestätigt.
  • Die langfristigen Renditen steigen dennoch: Kanada 3,88 % (vor einem Jahr 3,22 %), Mexiko 9,35 %, Chile 6,01 %.
  • Die Bank of Canada und die Fed entscheiden am 28. Oktober.

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
Brasilien kurzfristiger Zins13,94 %14,06 %15,00 %Rückenwind
Mexiko kurzfristiger Zins5,20 %5,09 %6,09 %Rückenwind
Kanada kurzfristiger Zins2,24 %2,25 %2,67 %Rückenwind
Kanada 10-Jahres-Rendite3,88 %3,68 %3,22 %Gegenwind
Kanada Arbeitslosigkeit6,4 %6,4 %7,1 %Rückenwind
BIP-Wachstum (Q2): Brasilien / Mexiko / Kanada1,9 % / 1,9 % / 1,1 %1,8 % / 0,5 % / 0,1 %2,6 % / 0,8 % / 2,0 %Neutral
USD/BRL5,095,145,43Rückenwind
USD/MXN18,5017,1418,40Neutral
USD/CAD1,4161,3931,405Neutral
Kanada Exporte (August, Mrd. USD)55,452,343,9Rückenwind
WTI (USD je Barrel)107,89101,4458,34Rückenwind
Kupfer (USD je Tonne, September)14.47314.3319.995Rückenwind

Geldpolitik und Zinsen

Brasilien, Mexiko, Kanada und Chile (4,50 %) haben die kurzfristigen Zinsen im vergangenen Jahr gesenkt. Die Bank of Canada entscheidet am 28. Oktober bei einem Zins von 2,25 %. MoneySense berichtete, die Märkte sähen die Sitzung als fast offen zwischen Pause und Erhöhung, die Ökonomen erwarten überwiegend eine Pause. Für Einsteiger: Sinkende kurzfristige Zinsen stützen Aktien, steigende langfristige Renditen wirken dagegen.

Inflation

Teure Energie und Nahrungsmittel sind das gemeinsame Thema. Sojabohnen kosteten im September 482 Dollar je Tonne (vor einem Jahr 369), Mais 237 (196), und der IWF-Nahrungsmittelindex liegt bei 137,1 (126,7). Arabica-Kaffee ist die Ausnahme: 330 US-Cent je Pfund gegen 400.

Wachstum und Arbeitsmarkt

Brasilien wuchs im zweiten Quartal um 1,9 % zum Vorjahr, Mexiko um 1,9 %, Kanada um 1,1 % und Argentinien im ersten Quartal um 2,3 %. Kanadas Arbeitslosigkeit sank auf 6,4 % von 7,1 %, die chilenische liegt bei 9,4 % und die mexikanische bei 2,7 %. Kanadas reale Hauspreise fallen um 6,8 % zum Vorjahr, während sie in Brasilien (5,4 %) und Kolumbien (7,0 %) steigen.

Liquidität und Kredit

Der brasilianische kurzfristige Zins von 13,94 % gehört weiter zu den höchsten weltweit und hält Kredite teuer. Die Handelsbilanzen verbesserten sich: Kanada +4,0 Milliarden Dollar (August), Mexiko +3,5 Milliarden, Brasilien +8,2 Milliarden (September).

Währung und Märkte

Der brasilianische Real steht bei 5,09 je Dollar (vor einem Jahr 5,43), der mexikanische Peso schwächte sich auf 18,50 nach 17,14 vor einem Monat ab, der kanadische Dollar auf 1,416. Der breite Dollar-Index liegt bei 121,4. Kupfer, wichtig für Chile und Peru, liegt 44,8 % über dem Vorjahr.

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für Amerika liegt bei 68 (vor einer Woche 63, vor einem Monat 53, vor einem Jahr 54), im Bereich Gier. Kursstärke (95), Nachfrage nach sicheren Häfen (86), Währung (84) und Momentum (67) sind hoch, die Volatilität (9) ist ein Warnzeichen. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Hohe Rohstoffpreise stützen Exporteure von Energie, Metallen und Agrarprodukten. Auslöser: Öl und Kupfer halten das aktuelle Niveau.
  • Weitere Zinssenkungen in Brasilien würden Kredite verbilligen. Auslöser: ruhige Inflation und ein glaubwürdiger Haushalt nach der Wahl.
  • Kanadas um 26 % wachsende Exporte stützen die Handelsbilanz.

Risikofaktoren

  • Wahl- und Haushaltsunsicherheit in Brasilien: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: fallender Real und steigende Anleiherenditen.
  • Steigende US-Renditen belasten Schwellenländerwährungen: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: US-10-Jahres-Rendite über 5,1 %.
  • Schwächerer mexikanischer Peso: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: USD/MXN über 19.
  • Fallende Rohstoffpreise: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Öl unter 90 Dollar.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Rohstoffe bleiben hoch, die Zinsen sinken allmählich, die Märkte verarbeiten das brasilianische Ergebnis.Moderate Gewinne, Rohstoffbranchen vorn
Optimistisches Szenario20 %Glaubwürdiger Haushaltsplan in Brasilien und weichere US-Renditen.Breite Rally, Binnenbranchen profitieren
Pessimistisches Szenario30 %Haushaltssorgen, schwächere Währungen und ein stärkerer Dollar.Druck auf Banken und Importeure

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralSinkende Zinsen und Rohstoffe gegen Wahlrisiko
StaatsanleihenNeutralHohe Renditen gleichen aus, doch lange Renditen steigen
US-DollarNeutralDollar-Index 121,4, Real stärker
GoldNeutralRealrenditen gleichen Nachfrage nach sicheren Häfen aus
ÖlRückenwindWTI bei 107,89 Dollar stützt Exporteure
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • Zu Wochenbeginn: Marktreaktion auf das Ergebnis der brasilianischen Präsidentschaftsstichwahl vom 25. Oktober.
  • 28. Oktober: Entscheidungen der Bank of Canada und der Fed.
  • Laufend: Öl- und Kupferpreis, mexikanischer Peso.

Daten: FRED (EllTec Analysis Makro-Dashboard), MoneySense, Xinhua und Courthouse News per Websuche, Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

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Makro-Ausblick Afrika & Naher Osten · 26. Okt. 2026Afrika und Naher Osten: Öl bei 115 Dollar hilft Exporteuren, belastet Importländer

Das Wichtigste in Kürze

  • Brent kostet 115,22 Dollar (vor einem Jahr 60,71), die Dubai-Sorte lag im September im Schnitt bei 111,83 Dollar. Exporteure verdienen mehr, Importeure zahlen mehr.
  • Weizen kostet 247 Dollar je Tonne (vor einem Jahr 155) und verteuert die Nahrungsmittelrechnung importabhängiger Länder.
  • Südafrika wuchs im ersten Quartal um 2,0 %, die Exporte stiegen um 17,0 % auf 11,4 Milliarden Dollar, doch die Arbeitslosigkeit liegt bei 33,0 %.
  • Die Notenbanken in Israel (3,27 %) und der Türkei (35,50 %) haben im Jahresverlauf gelockert, Südafrikas Zins liegt bei 7,05 %.
  • Saudi-Arabiens reales BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 3,7 % zum Vorjahr (zuvor 3,1 % Wachstum).

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
Brent (USD je Barrel)115,22119,6660,71Rückenwind
Dubai-Rohöl (September, USD)111,8388,0569,92Rückenwind
Weizen (USD je Tonne)246,9237,9155,1Gegenwind
Südafrika kurzfristiger Zins7,05 %7,00 %7,00 %Gegenwind
Südafrika 10-Jahres-Rendite8,95 %8,75 %9,87 %Rückenwind
Südafrika BIP (zum Vorjahr, Q1)2,0 %1,5 %0,4 %Rückenwind
Südafrika Arbeitslosigkeit33,0 %32,6 %32,6 %Neutral
Israel kurzfristiger Zins3,27 %3,50 %4,50 %Rückenwind
Türkei kurzfristiger Zins35,50 %35,50 %41,50 %Rückenwind
USD/ZAR16,4716,2617,31Neutral
Südafrika Exporte (August, Mrd. USD)11,411,19,8Rückenwind
Israel Handelsbilanz (August, Mrd. USD)-5,3-3,8-3,2Gegenwind

Geldpolitik und Zinsen

Südafrikas kurzfristiger Zins liegt bei 7,05 % (vor einem Jahr 7,00 %), während die 10-Jahres-Rendite auf 8,95 % nach 9,87 % fiel. Niedrigere langfristige Renditen verbilligen Kredite und stützen Bewertungen. Israels Zins beträgt 3,27 % (vor einem Jahr 4,50 %), der türkische 35,50 % (41,50 %). Für Einsteiger: Lockerungen der Notenbanken helfen Aktien meist, sehr hohe Zinsen wie in der Türkei belasten die Wirtschaft aber weiter.

Inflation

Energie und Nahrungsmittel sind die größten Preistreiber. Der IWF-Energiepreisindex liegt bei 256,9 (vor einem Jahr 157,9), der Nahrungsmittelindex bei 137,1 (126,7). Kohle kostet 153,84 Dollar je Tonne (112,53). Für Importländer wie viele nordafrikanische Staaten bedeutet das höhere Treibstoff- und Nahrungsmittelrechnungen, für Ölexporteure höhere Einnahmen.

Wachstum und Arbeitsmarkt

Südafrika wuchs im ersten Quartal um 2,0 % zum Vorjahr (ein Jahr zuvor 0,4 %), die Türkei im zweiten Quartal um 2,6 % (4,3 %). Arbeitslosigkeit: Südafrika 33,0 %, Türkei 7,8 % (vor einem Jahr 8,6 %), Israel 2,8 %. Die realen Hauspreise fallen in Israel (minus 3,2 %) und der Türkei (minus 3,3 %) und steigen in Südafrika (2,7 %).

Liquidität und Kredit

Der sehr hohe türkische Leitzins von 35,50 % hält Kredite teuer. Israels Rendite liegt bei 4,08 % und ist im Jahresverlauf ungefähr stabil. Der breite US-Dollar-Index liegt bei 121,4 und damit nahe dem Vorjahreswert, es gibt also keinen zusätzlichen Dollardruck gegenüber 2025, auch wenn der Dollar-Index gegenüber Schwellenländerwährungen auf 130,0 nach 127,2 vor einem Monat stieg.

Märkte, Währung und Rohstoffe

Der Rand notiert bei 16,47 je Dollar (vor einem Jahr 17,31). Brent schloss am Freitag bei 116,72 Dollar, nach Sorgen, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufflammen könnte. Henry-Hub-Gas ist mit 3,10 Dollar stabil, anders als der starke Anstieg in Europa und Asien.

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für die Region liegt bei 40 (vor einer Woche 37, vor einem Monat 35, vor einem Jahr 45). Volatilität (93) und Gold (66) sind stark, Kursstärke (27), Momentum (10) und Nachfrage nach sicheren Häfen (7) sind schwach. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Hohe Ölpreise erhöhen die Einnahmen der Exporteure. Auslöser: Brent bleibt über 100 Dollar. Energie- und Bankaktien in Exportländern würden profitieren.
  • Fallende langfristige Renditen in Südafrika helfen Binnenbranchen. Auslöser: 10-Jahres-Rendite unter 8,5 %.
  • Ein starkes Goldniveau stützt Minenwerte. Auslöser: stabile Goldnachfrage.

Risikofaktoren

  • Ölpreisrückgang: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung hoch für Exporteure. Frühwarnzeichen: Brent unter 90 Dollar.
  • Regionale Eskalation mit Beteiligung des Iran: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Ölpreissprünge und Störungen im Schiffsverkehr.
  • Nahrungsmittelpreissprung trifft Importeure wie Ägypten: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Weizen über 260 Dollar.
  • Schwächerer Rand bei steigenden US-Renditen: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: USD/ZAR über 17.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Öl bleibt über 100 Dollar, Zinsen unverändert.Energie und Minen vorn, Importeure im Rückstand
Optimistisches Szenario20 %Öl bleibt fest und die US-Renditen geben nach, was dem Rand hilft.Breite Gewinne
Pessimistisches Szenario30 %Öl fällt stark oder ein Konflikt stört den Handel und die Nahrungsmittelpreise steigen.Druck auf Exporteure oder Importeure, je nach Schock

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralÖleinnahmen gegen Nahrungsmittelkosten und Vorsicht
StaatsanleihenNeutralSüdafrikanische Renditen gefallen, türkische Zinsen sehr hoch
US-DollarNeutralDollar-Index im Jahresvergleich ungefähr unverändert
GoldRückenwindStützt Minenwerte, Gold-Komponente 66
ÖlRückenwindBrent bei 115,22 Dollar hilft Exporteuren
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung, die den Dollar und Schwellenländerwährungen bewegt.
  • Laufend: Ölpreis, Nachrichten zum Konflikt zwischen den USA und dem Iran, Weizen- und Nahrungsmittelpreise.
  • Rand und südafrikanische Anleiherenditen als Gradmesser für das Anlegervertrauen.

Daten: FRED- und IWF-Reihen (EllTec Analysis Makro-Dashboard), Börsenbericht der Washington Times vom 23. Oktober, Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Charts und automatischer Check für Afrika & Naher Osten →

Makro-Ausblick Ozeanien · 26. Okt. 2026Australien und Neuseeland: Hohe Renditen belasten, Kupfer und China-Nachfrage stützen

Das Wichtigste in Kürze

  • Australiens kurzfristiger Zins liegt bei 4,35 % (vor einem Jahr 3,60 %), die 10-Jahres-Rendite bei 5,28 % (4,30 %). Neuseelands 10-Jahres-Rendite beträgt 4,94 % (4,29 %).
  • Die australische Arbeitslosigkeit stieg im August auf 4,65 % nach 4,22 % ein Jahr zuvor, ein erstes Zeichen, dass höhere Zinsen den Arbeitsmarkt abkühlen.
  • Die Exporte liegen bei 33,8 Milliarden Dollar, 28,1 % über dem Vorjahr, gestützt von Chinas Importen, die um 28,1 % auf 282,5 Milliarden Dollar stiegen.
  • Kupfer kostet 14.473 Dollar je Tonne (plus 44,8 %), Kohle 153,84 (112,53), Eisenerz ist mit 100,44 Dollar unverändert.
  • Der Australische Dollar steht bei 0,695 US-Dollar (vor einem Jahr 0,649).

Datenüberblick

IndikatorAktuellVor einem MonatVor einem JahrSignal für Aktien
Australien kurzfristiger Zins4,35 %4,35 %3,60 %Gegenwind
Australien 10-Jahres-Rendite (September)5,28 %5,02 %4,30 %Gegenwind
Neuseeland 10-Jahres-Rendite (September)4,94 %4,71 %4,29 %Gegenwind
Australien BIP (zum Vorjahr, Q2)2,1 %2,5 %1,9 %Rückenwind
Australien Arbeitslosigkeit (August)4,65 %4,48 %4,22 %Neutral
Australien Exporte (August, Mrd. USD)33,831,826,4Rückenwind
Chinas Importe (August, Mrd. USD)282,5279,7220,6Rückenwind
AUD/USD0,6950,7130,649Rückenwind
NZD/USD0,5650,5760,573Neutral
Kupfer (USD je Tonne)14.47314.3319.995Rückenwind
Eisenerz (USD je Tonne)100,4499,62106,41Neutral
Australien reale Hauspreise (zum Vorjahr)5,7 %4,2 %2,0 %Neutral

Geldpolitik und Zinsen

Australiens kurzfristiger Zins ist binnen eines Jahres um 0,75 Punkte gestiegen und zuletzt unverändert. Die langfristigen Renditen stiegen schneller, was Kredite für Häuser und Unternehmen verteuert. Für Einsteiger: Höhere Renditen machen Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver. Der nächste Schritt der Reserve Bank of Australia hängt von Inflation und Arbeitsmarkt ab, und jeder Hinweis auf ein Ende des Zinszyklus würde zinsempfindlichen Branchen helfen.

Inflation

Energie erhöht den Preisdruck. Brent kostet 115,22 Dollar je Barrel (vor einem Jahr 60,71), asiatisches LNG, ein wichtiger australischer Exportartikel, im September 26,64 Dollar je MMBtu (11,28). Australische Kohle kostet 153,84 Dollar je Tonne (112,53).

Wachstum und Arbeitsmarkt

Australiens Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 2,1 % zum Vorjahr (im ersten 2,5 %). Die Arbeitslosenquote beträgt 4,65 %. Die realen Hauspreise liegen 5,7 % über dem Vorjahr, was das Haushaltsvermögen stützt, aber auch die Erschwinglichkeit belastet.

Liquidität und Kredit

Langfristige Renditen über 5 % in Australien und nahe 5 % in Neuseeland verschärfen die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Haushalte. Das globale Umfeld wird von US-Renditen nahe 5 % geprägt, die auch die lokalen Finanzierungskosten erhöhen.

Währung und Märkte

Der Australische Dollar steht bei 0,695 US-Dollar (vor einem Monat 0,713), der Neuseeland-Dollar bei 0,565. Uran kostet 72,47 Dollar je Pfund (62,88). Der IWF-Metallpreisindex liegt bei 237,7 (vor einem Jahr 192,6).

Stimmung

Der EllTec Analysis Fear & Greed Index für Ozeanien liegt bei 40 (vor einer Woche 40, vor einem Monat 36, vor einem Jahr 66). Momentum (24) und Nachfrage nach sicheren Häfen (32) sind schwach, Volatilität (54), Kursstärke (47) und Währung (45) liegen im Mittelfeld. Der Krypto-Index von Alternative.me steht bei 50 (neutral).

Chancen

  • Hohe Metall- und Energiepreise stützen Bergbau und Energieproduzenten. Auslöser: Kupfer über 14.000 Dollar. Bergbau- und Energieaktien würden profitieren.
  • Starke chinesische Importe stützen die Exporte. Auslöser: Chinas Importe wachsen weiter über 20 %.
  • Ein Signal für das Ende des Zinszyklus würde Immobilien und Einzelhandel helfen.

Risikofaktoren

  • Fallende Metallpreise: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung hoch. Frühwarnzeichen: Kupfer unter 12.500 Dollar.
  • Höhere Arbeitslosigkeit: Wahrscheinlichkeit mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Quote über 5 %.
  • Weitere Zinserhöhungen: Wahrscheinlichkeit niedrig bis mittel, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: restriktive Aussagen der Notenbank.
  • Schwäche am chinesischen Immobilienmarkt: Wahrscheinlichkeit hoch, Auswirkung mittel. Frühwarnzeichen: Chinas reale Hauspreise fallen schneller als 7 %.

Szenarien für die nächsten ein bis drei Monate

SzenarioWahrscheinlichkeitBeschreibungBedeutung für Aktien
Basisszenario50 %Zinsen unverändert, Rohstoffe bleiben hoch, Renditen um 5 %.Seitwärts, Bergbau vor zinsempfindlichen Branchen
Optimistisches Szenario20 %Der Zinszyklus gilt als beendet und die globalen Renditen geben nach.Breite Gewinne, Immobilien und Einzelhandel erholen sich
Pessimistisches Szenario30 %Metalle fallen und die Arbeitslosigkeit steigt weiter.Druck auf Bergbau und Banken

Was das für die Anlageklassen bedeutet

AnlageklasseEinstufungBegründung
AktienNeutralRohstoffstärke gegen hohe Renditen
StaatsanleihenGegenwindAustralische 10-Jahres-Rendite binnen eines Jahres um 1,0 Punkte gestiegen
US-DollarNeutralAustralischer Dollar fester als vor einem Jahr
GoldNeutralHohe Realrenditen gleichen Nachfrage nach sicheren Häfen aus
ÖlRückenwindStützt Energieproduzenten, belastet Treibstoffverbraucher
KryptoNeutralStimmung neutral

Worauf es nächste Woche ankommt

  • 28. Oktober: Fed-Entscheidung, die den Australischen und den Neuseeland-Dollar bewegt.
  • Laufend: Aussagen der Reserve Bank of Australia zum Ende des Zinszyklus.
  • Kupfer- und Eisenerzpreise, Nachfragesignale aus China, Ölpreise und die Straße von Hormus.

Daten: FRED- und IWF-Reihen (EllTec Analysis Makro-Dashboard), Alternative.me. Nur zur Information, keine Anlageberatung.

Charts und automatischer Check für Ozeanien →

2. Märkte der Woche

Die Wall Street schloss die Woche zum 23. Oktober 2026 gemischt: Technologiewerte gaben nach, der Dow und kleine Werte legten zu, Brent stieg auf über 116 US-Dollar und Gold verlor gut 4 Prozent. In der neuen Woche stehen die Fed-Entscheidung am Mittwoch und die Zahlen von Microsoft, Alphabet und Amazon im Mittelpunkt.

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1. Überblick

Die Handelswoche bis Freitag, 23. Oktober 2026, war von Sorgen um die Finanzierung der KI-Investitionen, einem steigenden Ölpreis und Zinsen nahe 5 Prozent geprägt. Der Nasdaq Composite verzeichnete den zweiten Wochenverlust in Folge. Der Dow Jones legte dagegen die dritte Woche in Folge zu, getragen von defensiven Werten. Kleine Werte waren mit einem Plus von 2,0 Prozent der stärkste große Index.

Aktienindizes

IndexWochenschluss 23.10.2026Veränderung zur Vorwoche
S&P 5007.623,68-0,5 %
Nasdaq-10028.957,53-0,8 %
Dow Jones52.215,16+0,4 %
Russell 20002.775,90+2,0 %
DAX (Xetra)rund 25.150rund -1,5 % bis -1,8 % (Quellen weichen ab)

Der Nasdaq Composite fiel am Donnerstag so stark wie seit Juni nicht mehr, weil Anleger die Finanzierungskosten der hohen KI-Investitionen hinterfragten. Meta hob die Investitionsprognose für 2026 auf 135 bis 145 Milliarden US-Dollar an und meldete einen negativen Free Cashflow von 2,12 Milliarden US-Dollar, bei einem Umsatz von 64,6 Milliarden US-Dollar (+26 %). Der Halbleiterindex SOX verlor auf Wochensicht 3,2 Prozent. Nach Sektoren führten Energie (+1,6 %), Gesundheit (+1,5 %) und Immobilien (+1,0 %), am Ende standen Kommunikationsdienste (-4,4 %) und Industrie (-1,9 %).

Rohstoffe, Zinsen und Krypto

MarktStand 23.10.2026Wochenveränderung
Brent116,72 US-Dollar+6,2 %, höchster Schlusskurs seit Ende April
WTI (Dezember)103,27 US-Dollarje nach Quelle +1,8 % bis +4,3 %
Gold (Dezember)4.007,90 US-Dollar je Unzerund -4,1 %
US-Rendite 10 Jahre5,00 %-9 Basispunkte (Vorwoche 5,09 %)
Bitcoinrund 81.400 US-Dollar-0,2 %
Etherkeine Preisangabe-0,8 %

Der Ölpreis stieg nach Angriffen der Huthi in Saudi-Arabien und der anhaltenden Lage im Nahen Osten. Das belastet die Verbraucherstimmung: Der Michigan-Index lag im Oktober bei 48, die Inflationserwartung auf Sicht von einem Jahr bei 4,7 Prozent. Der Goldpreis fiel zeitweise unter 4.000 US-Dollar, der Silber-ETF SLV verlor 5,4 Prozent. Die Berichtssaison ist bislang stark: Von 111 berichtenden S&P-500-Unternehmen übertrafen 83 Prozent die Gewinnerwartungen, für das dritte Quartal wird ein Gewinnwachstum von mehr als 32 Prozent erwartet (LSEG).

Relevanz für EllTec-Analysis-Titel

  • Gold (XAU): Der Wochenrückgang von rund 4 Prozent trotz höherer Ölpreise zeigt den Druck durch hohe Realzinsen. Das ist für die Gold-Analyse ein relevantes Gegenargument zur Rohstoffstärke.
  • Bitcoin und Strategy (MSTR): Bitcoin hielt sich nahezu unverändert, liegt seit Jahresbeginn aber rund 7 Prozent im Minus.
  • Volkswagen (VOW3): Im US-Autosektor meldete GM ein Aktienrückkaufprogramm über 20 Milliarden US-Dollar, die Prognosemitte lag aber unter den Erwartungen. Die Aktie verlor 9,6 Prozent.
  • Dell (DELL): Das Umfeld für KI-Infrastruktur und Halbleiter blieb belastet, der SOX fiel um 3,2 Prozent.

2. Top- und Flop-Performer

Die Angaben beziehen sich auf die Woche bis 23. Oktober 2026 im US-Markt. Software- und Cybersecurity-Werte erholten sich kräftig, Halbleiterausrüster und Telekomwerte gaben deutlich nach.

Top 5WochenplusFlop 5Wochenminus
Zscaler+23,0 %Lam Research-12,8 %
CrowdStrike+13,3 %KLA-12,2 %
ServiceNow+12,0 %CoreWeave-11,7 %
Palo Alto Networks+11,3 %AT&T-10,7 %
Workday+10,1 %General Motors-9,6 %

Unter den Mega-Caps verloren Meta 9,4 Prozent und Alphabet 6,0 Prozent, Nvidia gab 1,5 Prozent nach. Tesla legte um 4,9 Prozent zu, Apple um 1,2 Prozent. AT&T und T-Mobile fielen nach einem Bericht, wonach SpaceX Mobilfunkstandorte für einen vierten Netzbetreiber sucht. Newmont verlor 8,2 Prozent im Zuge des Goldpreisrückgangs. Der Energiesektor erreichte am Freitag ein Rekordhoch, SLB stieg nach besser als erwarteten Quartalszahlen um 6,7 Prozent.

3. Ausblick

Die kommende Woche bringt mehrere Termine, die die Richtung der Märkte bestimmen können.

DatumEreignis
Montag, 26.10.Quartalszahlen Verizon
Dienstag, 27.10.Baubeginne, Case-Shiller, Auftragseingang Industrie; Zahlen von Coca-Cola, Boeing, UPS, Freeport
Mittwoch, 28.10.Fed-Zinsentscheidung (14:00 Uhr US-Ostküstenzeit, 19:00 Uhr MEZ); nach Börsenschluss Microsoft, Alphabet, KLA, T-Mobile, ServiceNow, Ford
Donnerstag, 29.10.BIP drittes Quartal, PCE-Preisindex September; Zahlen von Eli Lilly, Mastercard, Merck, Caterpillar, nach Börsenschluss Amazon, Intel, Starbucks, Coinbase
Freitag, 30.10.Exxon, Chevron, AbbVie; Arbeitskostenindex

An den Terminmärkten wird für die Fed-Sitzung eine Zinserhöhung mit rund 5 Prozent Wahrscheinlichkeit eingepreist, bis Dezember mit rund 80 Prozent (LSEG über Reuters). Anleger achten bei Microsoft, Alphabet und Amazon vor allem auf die Investitionsausgaben für KI. Am 3. November folgen die US-Zwischenwahlen. Zusätzliche Risiken sind eine weitere Eskalation im Nahen Osten mit weiter steigenden Ölpreisen sowie Renditen von 5 Prozent, die Bewertungen von Wachstumsaktien belasten können.

Haftungsausschluss

Dieses Marktbriefing dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen und können Abweichungen enthalten. Investitionen in Aktien, Rohstoffe und Kryptowerte sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Quellen: The Glass Desk, Weekly Market Review 2026-10-23 (theglassdesk.substack.com); Investomine, Weekly Market Report 23 October 2026 (investomine.substack.com); Spokesman-Review/Reuters, Marktbericht vom 23.10.2026 (spokesman.com); finanzen.at und finanzen.net, Xetra-Schluss 23.10.2026; Deutsche Börse (DAX-Vorwoche).

Was das für Aktien bedeutet

Bezieht sich auf: Aktien weltweit (MSCI World, S&P 500, Stoxx 600)

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Automatischer Makro-Check

NeutralWert 0 · 13 Indikatoren · 5 Rückenwind · 5 Gegenwind

Neutral: Rückenwind und Gegenwind halten sich etwa die Waage.

IndikatorAktuellEinordnungWirkung
US-Leitzins (Obergrenze)4,00 %In den letzten Monaten um 0.3 Prozentpunkte angehoben: Die Notenbank strafft wieder.Gegenwind
EZB-Einlagensatz2,50 %In den letzten Monaten um 0.3 Prozentpunkte angehoben: Die Notenbank strafft wieder.Gegenwind
Rendite 10-jährige US-Staatsanleihe5,05 %1.1 Prozentpunkte höher als vor 12 Monaten: Höhere lange Zinsen belasten die Bewertungen.Gegenwind
US-Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel)2,60 %Mit 2.6 % nahe am Ziel von 2 %: Spielraum für niedrigere Zinsen.Rückenwind
Inflation Euroraum (HVPI, Vorjahr)3,80 %Mit 3.8 % deutlich über dem Ziel von 2 %: Die Zinsen bleiben wohl hoch.Gegenwind
US-Wirtschaftswachstum (real, annualisiert, Quartal)3,40 %3.4 % Wachstum: eine solide Basis für Unternehmensgewinne.Rückenwind
Finanzierungsbedingungen (Chicago Fed, NFCI)-0,49Deutlich unter null (-0.5): lockere Finanzierungsbedingungen.Rückenwind
US-Nettoliquidität (Fed-Bilanz minus TGA und Reverse Repo)5,42 Bio. USDEtwa stabil (+1.7 % in 12 Monaten).Neutral
US-Dollar-Index (breit, Fed)121,32Der Dollar ist etwa stabil (+0.3 % in 12 Monaten).Neutral
Brent-Rohöl (USD je Barrel)123,10 USDEnergie ist 87.9 % teurer als vor einem Jahr: eine Kostenlast für Unternehmen und Verbraucher.Gegenwind
Kupfer (USD je Tonne, monatlich)14.473,06 USD44.8 % höher als vor 12 Monaten: starke Nachfrage der Industrie.Rückenwind
US-Rezessionswahrscheinlichkeit (Chauvet/Piger, monatlich)0,62 %Eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 0.6 % ist niedrig.Rückenwind
US-Dollar gegenüber Schwellenländer-Währungen130,21Der Dollar ist etwa stabil (−1.2 % in 12 Monaten).Neutral
So liest du das

Der automatische Check bewertet jeden Indikator nach einer festen, nachvollziehbaren Regel: Sinkende Leitzinsen, eine Inflation nahe am Ziel, wachsende Exporte oder sinkende Arbeitslosigkeit zählen zum Beispiel als Rückenwind für Aktien, das Gegenteil als Gegenwind.

Der Wert ist der Durchschnitt aller Bewertungen von −100 (jeder Indikator Gegenwind) bis +100 (jeder Indikator Rückenwind). Über +20 gilt als bullisch, unter −20 als bärisch, dazwischen als neutral. Er wird bei jedem Aufruf aus den neuesten Daten berechnet.

Das Makro-Umfeld sagt, ob ein Markt Rückenwind oder Gegenwind hat, nicht, wo er nächste Woche steht. EllTec Analysis verbindet es in jeder Analyse mit Fundamentaldaten und der technischen Struktur. Keine Anlageberatung.

Regionale Einschätzungen auf einen Blick

Schriftliche Einschätzung, wo vorhanden, sonst der automatische Check. Wähle eine Region für Charts und die wöchentliche Analyse.

Market Sentiment

Wie ängstlich oder gierig die Anleger gerade sind: der EllTec Analysis Fear & Greed Index für acht Regionen und der Krypto Fear & Greed Index.

EllTec Analysis Fear & Greed Index

Wie ängstlich oder gierig die Anleger in jeder Region sind, jeden Handelstag von EllTec Analysis aus bis zu acht Marktindikatoren gemessen. 0 heißt extreme Angst, 100 extreme Gier. Extreme Angst markierte oft gute Kaufgelegenheiten, extreme Gier überhitzte Märkte.

Global

Gemessen an: Aktien weltweit (MSCI-ACWI-ETF) · 30. Okt. 2026

44

Angst

1 Woche: +2 · 1 Monat: −19 · 1 Jahr: −11

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum13
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke87
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität73
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen12
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Nachfrage nach Hochzinsanleihen10
    20-Tage-Rendite von Hochzinsanleihen minus Staatsanleihen. Appetit auf riskante Anleihen zeigt Gier.
  • Aktien gegen Gold76
    20-Tage-Rendite der Aktien minus Gold. Eine Flucht in Gold zeigt Angst.
  • Finanzstress38
    Finanzstress-Index der St. Louis Fed (Zinsen, Kreditaufschläge, Volatilität). Hoher Stress zeigt Angst (umgekehrt gewertet).

USA

Gemessen an: S&P 500 · 30. Okt. 2026

48

Neutral

1 Woche: +3 · 1 Monat: −7 · 1 Jahr: ±0

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum18
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke93
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität66
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen17
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Nachfrage nach Hochzinsanleihen10
    20-Tage-Rendite von Hochzinsanleihen minus Staatsanleihen. Appetit auf riskante Anleihen zeigt Gier.
  • Marktbreite91
    Gleichgewichteter gegenüber kapitalgewichtetem S&P 500. Steigen viele Aktien, nicht nur die Giganten, ist die Stimmung breit.
  • Finanzstress38
    Finanzstress-Index der St. Louis Fed (Zinsen, Kreditaufschläge, Volatilität). Hoher Stress zeigt Angst (umgekehrt gewertet).

Europa

Gemessen an: Euro Stoxx 50 · 28. Okt. 2026

27

Angst

1 Woche: −10 · 1 Monat: −24 · 1 Jahr: −36

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum13
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke63
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität36
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen10
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung13
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.

Deutschland

Gemessen an: DAX · 28. Okt. 2026

40

Angst

1 Woche: −5 · 1 Monat: −5 · 1 Jahr: −2

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum26
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke80
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität45
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen36
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung13
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.

Asien

Gemessen an: Asiatische Aktien ohne Japan (MSCI-AC-Asia-ex-Japan-ETF) · 30. Okt. 2026

41

Angst

1 Woche: +4 · 1 Monat: −15 · 1 Jahr: −28

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum2
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke57
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität65
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen2
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung78
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.

Amerika

Gemessen an: Lateinamerikanische Aktien (Latin-America-40-ETF) · 30. Okt. 2026

14

Extreme Angst

1 Woche: −51 · 1 Monat: −36 · 1 Jahr: −48

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum8
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke45
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität0
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen6
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung13
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.

Afrika & Naher Osten

Gemessen an: Südafrikanische Aktien (MSCI-South-Africa-ETF) · 30. Okt. 2026

53

Neutral

1 Woche: +10 · 1 Monat: +25 · 1 Jahr: −3

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum15
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke31
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität99
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen38
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung47
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.
  • Aktien gegen Gold88
    20-Tage-Rendite der Aktien minus Gold. Eine Flucht in Gold zeigt Angst.

Ozeanien

Gemessen an: S&P/ASX 200 · 30. Okt. 2026

63

Gier

1 Woche: +20 · 1 Monat: +19 · 1 Jahr: +11

0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26DatumIndex (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier)
Über die Linie fahren für den Wert an einem Tag.
Bestandteile
  • Momentum39
    Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke63
    Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität89
    20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen60
    20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Währung66
    20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.
So wird der Index berechnet

Jeder Indikator wird mit seinen eigenen letzten drei Jahren verglichen: Der Wert wird zu einem Perzentil von 0 (der ängstlichste Wert des Zeitraums) bis 100 (der gierigste). So wird jeder Indikator daran gemessen, was für ihn normal ist.

Der Index ist der Durchschnitt der verfügbaren Indikatoren. Werte von 0 bis 25 bedeuten extreme Angst, 25 bis 45 Angst, 45 bis 55 neutral, 55 bis 75 Gier und 75 bis 100 extreme Gier.

Daten: tägliche Schlusskurse von Yahoo Finance (Aktienindizes, ETFs, Währungen; gezeigt wird nur der abgeleitete Index) und der Finanzstress-Index der St. Louis Fed von FRED. Einmal täglich neu berechnet.

Wie jedes Stimmungsbarometer beschreibt er die Stimmung, nicht die Zukunft. Am aussagekräftigsten ist er in den Extremen und zusammen mit der Analyse des Werts selbst.

  • Momentum: Kurs gegenüber seinem 125-Tage-Durchschnitt. Ein Markt weit über dem Durchschnitt zeigt Gier.
  • Kursstärke: Lage des Kurses in seiner 52-Wochen-Spanne: 100 am Hoch, 0 am Tief.
  • Volatilität: 20-Tage-Schwankung gegenüber ihrem Jahresdurchschnitt. Steigende Schwankung zeigt Angst (umgekehrt gewertet).
  • Nachfrage nach sicheren Häfen: 20-Tage-Rendite der Aktien minus US-Staatsanleihen. Flüchten Anleger in Anleihen, steigt die Angst.
  • Nachfrage nach Hochzinsanleihen: 20-Tage-Rendite von Hochzinsanleihen minus Staatsanleihen. Appetit auf riskante Anleihen zeigt Gier.
  • Marktbreite: Gleichgewichteter gegenüber kapitalgewichtetem S&P 500. Steigen viele Aktien, nicht nur die Giganten, ist die Stimmung breit.
  • Währung: 20-Tage-Veränderung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar. Fließt Geld ins Land, wird die Währung stärker.
  • Aktien gegen Gold: 20-Tage-Rendite der Aktien minus Gold. Eine Flucht in Gold zeigt Angst.
  • Finanzstress: Finanzstress-Index der St. Louis Fed (Zinsen, Kreditaufschläge, Volatilität). Hoher Stress zeigt Angst (umgekehrt gewertet).

Krypto Fear & Greed Index

Krypto Fear & Greed Index

30

Angst

Stand 30. Okt. 2026 · 1 Woche: −20 · 1 Monat: −41

Veränderung im Zeitraum: −4

Index0255075100Jan. 26Apr. 26Juli 26Okt. 26

Misst die Stimmung am Kryptomarkt von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier), berechnet aus Volatilität, Momentum, Handelsvolumen, sozialen Medien und Bitcoin-Dominanz. Extreme Angst markierte oft Kaufgelegenheiten, extreme Gier überhitzte Phasen.

Quelle: Fear & Greed Index von Alternative.me

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Ein Stimmungsbarometer für den Kryptomarkt von 0 bis 100, berechnet von Alternative.me. Es fasst Volatilität, Kursmomentum, Handelsvolumen, Aktivität in sozialen Medien, Bitcoin-Dominanz und Suchanfragen zu einer Zahl zusammen. 0 bis 24 bedeutet extreme Angst, 75 bis 100 extreme Gier.

Was kann das andeuten?

Der Index wird oft gegen die Masse gelesen: Extreme Angst trat in der Vergangenheit häufig in der Nähe von Tiefpunkten auf, extreme Gier in überhitzten Phasen nahe Hochs. Er ist aber kein Timing-Signal, extreme Werte können wochenlang anhalten.

Was hängt damit zusammen?

Bezieht sich vor allem auf Bitcoin und damit auf den ganzen Kryptomarkt (Ethereum, Solana, Cardano, Litecoin, NEO) sowie auf bitcoinnahe Aktien wie Strategy (MSTR) oder Robinhood. Bei EllTec Analysis ergänzt er die Wellenzählung als Hinweis auf die Stimmung.

Zinsen

US-Leitzins (Obergrenze)

4,00 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,25 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,50 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Der Leitzins der US-Notenbank. Höhere Zinsen verknappen die Liquidität, was eher Wachstumsaktien und Krypto belastet.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Leitzins der US-Notenbank (Federal Reserve, kurz Fed). Zu diesem Zins leihen sich Banken in den USA untereinander über Nacht Geld. Die Fed legt dafür eine Spanne fest, hier siehst du die Obergrenze.

Was kann das andeuten?

Steigt der Leitzins, wird Geld teurer: Kredite kosten mehr, Unternehmen investieren weniger und die Wirtschaft kühlt ab. Sinkt er, wird Geld billiger und die Wirtschaft wird angekurbelt. Zinserhöhungen zeigen meist, dass die Fed die Inflation bekämpft, Zinssenkungen, dass sie sich um das Wachstum sorgt.

Was hängt damit zusammen?

Fast alle Märkte reagieren auf die Fed: Aktien (besonders Wachstums- und Technologiewerte), Anleihen, der US-Dollar, Gold und Kryptowährungen. Hohe Zinsen machen sichere Zinsanlagen attraktiver und riskante Anlagen weniger attraktiv. Eng verbunden mit der Inflation, dem Arbeitsmarkt und der Rendite 2-jähriger Staatsanleihen.

EZB-Einlagensatz

2,50 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,50 Pp.

%22,533,54202420252026

Der Zins, den Banken für Einlagen bei der EZB erhalten, der faktisch maßgebliche Leitzins im Euroraum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Einlagensatz der Europäischen Zentralbank (EZB). Diesen Zins bekommen Banken, wenn sie Geld bei der EZB parken. Er ist heute der wichtigste Leitzins im Euroraum.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Satz bedeutet eine straffere Geldpolitik gegen Inflation, ein sinkender Satz soll die Wirtschaft im Euroraum stützen. Der Abstand zum US-Leitzins zeigt, ob Geld eher in Euro oder in Dollar höher verzinst wird.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für europäische Aktien (zum Beispiel Zalando, Lenzing, Teleperformance), Bundesanleihen, Sparzinsen, Baufinanzierungen und den Wechselkurs EUR/USD.

Rendite 10-jährige US-Staatsanleihe

5,05 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,19 Pp. · 1 Jahr: +1,06 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,17 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Der weltweite Maßstab für langfristige Zinsen und der Abzinsungssatz für Aktienbewertungen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige US-Staatsanleihe bekommen. Sie wird jeden Tag am Markt gebildet und ist der wichtigste Zins der Welt.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation, mehr Wachstum oder mehr Staatsschulden erwarten. Für Aktien heißt das oft Gegenwind, weil zukünftige Gewinne weniger wert sind, wenn man sie mit einem höheren Zins abzinst. Fallende Renditen deuten oft auf schwächeres Wachstum oder Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Bestimmt Hypothekenzinsen und Finanzierungskosten weltweit. Besonders empfindlich reagieren Wachstums- und Technologieaktien (NASDAQ 100), Immobilienwerte, Gold und Bitcoin. Hängt eng mit der realen Rendite und der Inflationserwartung zusammen.

Rendite 2-jährige US-Staatsanleihe

4,67 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,25 Pp. · 1 Jahr: +1,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,36 Pp.

%33,544,555,5202420252026

Folgt eng den Erwartungen an die nächsten Zinsschritte der Fed.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite einer 2-jährigen US-Staatsanleihe. Weil die Laufzeit kurz ist, spiegelt sie vor allem wider, was der Markt von der Fed in den nächsten zwei Jahren erwartet.

Was kann das andeuten?

Liegt die 2-jährige Rendite deutlich unter dem Leitzins, rechnet der Markt mit Zinssenkungen. Liegt sie darüber, erwartet er weitere Erhöhungen. Ein schneller Fall ist oft ein frühes Zeichen für eine Wende der Geldpolitik.

Was hängt damit zusammen?

Eng verbunden mit dem Leitzins der Fed, dem US-Dollar und der Zinskurve (10 Jahre minus 2 Jahre). Wichtig für Banken und für kurzfristige Zinsanlagen.

Zinskurve (10 J. minus 2 J.)

+0,37 Pp.

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,12 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,52 Pp.

Pp.-1-0,500,51202420252026

Unter null (invers) ging historisch oft Rezessionen voraus; eine erneute Versteilung kommt häufig, wenn der Zyklus dreht.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Unterschied zwischen der 10-jährigen und der 2-jährigen US-Rendite in Prozentpunkten. Normalerweise bekommt man für längere Laufzeiten mehr Zins, die Kurve ist dann positiv.

Was kann das andeuten?

Fällt der Wert unter null, spricht man von einer inversen Zinskurve. Das passierte vor fast jeder US-Rezession der letzten 50 Jahre, oft mit 6 bis 24 Monaten Vorlauf. Wichtig: Die Rezession kam meist erst, nachdem die Kurve wieder über null gestiegen war (Versteilung).

Was hängt damit zusammen?

Gilt als einer der verlässlichsten Konjunkturindikatoren. Betrifft Bankaktien (sie verdienen an der Differenz zwischen kurzen und langen Zinsen), zyklische Aktien und die allgemeine Risikobereitschaft am Markt.

US-Geldmarktzins (3-Monats-T-Bill)

4,01 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,09 Pp. · 1 Jahr: +0,28 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,32 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Was Bargeld abwirft. Wenn es gut verzinst wird, verlangen Anleger mehr von Aktien und Krypto.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite von US-Staatsanleihen mit drei Monaten Laufzeit (T-Bills). Sie zeigt sehr genau, was Bargeld am Geldmarkt gerade abwirft.

Was kann das andeuten?

Hohe Geldmarktzinsen machen es attraktiv, einfach in Cash zu bleiben. Anleger verlangen dann von Aktien und Krypto eine höhere Rendite. Sinken die Geldmarktzinsen, fließt Geld oft zurück in risikoreichere Anlagen.

Was hängt damit zusammen?

Folgt dem Leitzins der Fed fast eins zu eins. Wichtig für Geldmarktfonds, Tagesgeld und die Frage, wie viel Kapital an der Seitenlinie wartet.

Reale 10-Jahres-Rendite USA (TIPS)

2,67 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,23 Pp. · 1 Jahr: +0,96 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,23 Pp.

%1,522,53202420252026

Die Rendite nach Inflation. Steigende Realzinsen belasten eher Gold, Wachstumsaktien und Bitcoin.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite inflationsgeschützter 10-jähriger US-Staatsanleihen (TIPS). Sie zeigt den Zins nach Abzug der erwarteten Inflation, also den echten Ertrag.

Was kann das andeuten?

Steigende Realzinsen machen sichere Anlagen wirklich lohnend und entziehen Anlagen ohne laufenden Ertrag Kapital. Negative Realzinsen bedeuten, dass Sparer nach Inflation Geld verlieren, das treibt Anleger oft in Aktien, Gold und Krypto.

Was hängt damit zusammen?

Einer der wichtigsten Treiber für den Goldpreis (meist gegenläufig), für hoch bewertete Wachstumsaktien und für Bitcoin. Ergibt zusammen mit der Inflationserwartung (Breakeven) ungefähr die normale 10-jährige Rendite.

Rendite 30-jährige US-Staatsanleihe

5,37 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,19 Pp. · 1 Jahr: +0,82 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,33 Pp.

%3,544,555,56202420252026

Die längste US-Staatsanleihe. Spiegelt langfristige Inflations- und Schuldensorgen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite, die Anleger für eine US-Staatsanleihe mit 30 Jahren Laufzeit bekommen. Es ist die längste Laufzeit, die die USA regelmäßig ausgeben.

Was kann das andeuten?

Steigt sie stark, sorgen sich Anleger um langfristige Inflation oder die wachsenden Staatsschulden und verlangen mehr Zins. Fällt sie, erwartet der Markt oft schwächeres Wachstum oder sinkende Inflation.

Was hängt damit zusammen?

Bestimmt die Kosten langfristiger Finanzierungen und Hypotheken. Wichtig für Versicherer, Pensionsfonds und für Wachstumsaktien, deren Gewinne weit in der Zukunft liegen. Eng verbunden mit der 10-jährigen Rendite, den Staatsschulden und den Inflationserwartungen.

Zinskurve (10 J. minus 3 Monate)

+0,80 Pp.

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,21 Pp. · 1 Jahr: +0,65 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,52 Pp.

Pp.-2-1012202420252026

Das Lieblings-Rezessionssignal der Fed: Ein Wert unter null ging jeder US-Rezession seit den 1960ern voraus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Abstand zwischen der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen und dem Zins für 3-monatige Schatzwechsel, in Prozentpunkten. Die Fed selbst nutzt diese Kurve in ihren Rezessionsmodellen.

Was kann das andeuten?

Normalerweise ist der lange Zins höher als der kurze, der Wert ist positiv. Fällt er unter null (inverse Zinskurve), erwartet der Markt Zinssenkungen wegen einer Abschwächung. Jede US-Rezession seit den 1960er-Jahren wurde so angekündigt, allerdings mit 6 bis 24 Monaten Vorlauf. Gefährlich wird es oft erst, wenn die Kurve wieder über null steigt.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für Banken (sie verdienen an der Differenz zwischen kurzen und langen Zinsen), für Konjunkturaktien und für die Einschätzung des Wirtschaftszyklus. Ergänzt die Zinskurve 10 minus 2 Jahre.

Rendite 10-jährige Bundesanleihe (monatlich)

3,47 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,28 Pp. · 1 Jahr: +0,78 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,81 Pp.

%22,533,5202420252026

Der Referenzzins für lange Laufzeiten im Euroraum, wichtig für europäische Aktien und Baukredite.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen (Bundesanleihen), als Monatsdurchschnitt. Bundesanleihen gelten als sicherste Anlage im Euroraum.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen zeigen höhere Inflationserwartungen oder eine straffere EZB, fallende Renditen eine Flucht in Sicherheit oder schwächeres Wachstum. Der Abstand zur US-Rendite beeinflusst den Wechselkurs EUR/USD.

Was hängt damit zusammen?

Grundlage für Baufinanzierungen in Deutschland, für die Bewertung europäischer Aktien (zum Beispiel Zalando, ThyssenKrupp, Lenzing) und für die Renditen anderer Euro-Staaten wie Italien oder Frankreich.

US-Hypothekenzins (30 Jahre fest)

7,24 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,21 Pp. · 1 Jahr: +1,05 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,52 Pp.

%5,566,577,58202420252026

Was US-Hauskäufer für einen Festzinskredit zahlen. Treibt Immobilienmarkt und Konsum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der durchschnittliche Zins für eine 30-jährige Festzins-Hypothek in den USA, wöchentlich erhoben von Freddie Mac.

Was kann das andeuten?

Hohe Hypothekenzinsen bremsen Hauskäufe und Neubau, weil die monatliche Rate stark steigt. Sinkende Zinsen beleben den Immobilienmarkt und setzen bei Umschuldungen Geld für Konsum frei.

Was hängt damit zusammen?

Folgt eng der 10-jährigen Rendite. Wichtig für Baufirmen, Baumärkte, Banken, Möbelhändler (zum Beispiel Wayfair) und den gesamten US-Konsum, weil das Eigenheim das größte Vermögen vieler Haushalte ist.

Rendite 5-jährige US-Staatsanleihe

4,85 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,21 Pp. · 1 Jahr: +1,25 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,05 Pp.

%33,544,555,5202420252026

Die Mitte der Zinskurve; reagiert auf den erwarteten Zinspfad der Fed und auf die Inflation.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite einer 5-jährigen US-Staatsanleihe. Sie liegt zwischen den kurzen Zinsen, die die Fed steuert, und den langen Zinsen, die der Markt bildet.

Was kann das andeuten?

Steigt sie, rechnet der Markt mit höheren Leitzinsen oder mehr Inflation in den nächsten Jahren. Fällt sie deutlich, werden Zinssenkungen eingepreist.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für Autokredite, Unternehmensanleihen mittlerer Laufzeit, Bankaktien und den US-Dollar. Verbunden mit der 2- und 10-jährigen Rendite.

Laufzeitprämie 10-jährige US-Anleihe (Kim-Wright, Fed)

0,94 %

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,06 Pp. · 1 Jahr: +0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,31 Pp.

%00,511,5202420252026

Der Renditeaufschlag, den Anleger für eine 10-jährige Anleihe statt laufend erneuerter kurzer Papiere verlangen. Eine steigende Prämie hebt lange Renditen auch ohne Zinserhöhungen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Laufzeitprämie ist der Teil der 10-jährigen Rendite, der nicht durch erwartete künftige Leitzinsen erklärt wird. Sie wird mit dem Modell von Kim und Wright bei der US-Notenbank berechnet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Prämie zeigt, dass Anleger für lange Laufzeiten mehr Ausgleich verlangen, etwa wegen hoher Staatsschulden, unsicherer Inflation oder großer Anleiheangebote. Dann können lange Renditen steigen, obwohl die Fed die Zinsen nicht erhöht. Eine negative Prämie gab es in Zeiten großer Anleihekäufe der Notenbanken.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der 10-jährigen Rendite, der Zinskurve, der Staatsverschuldung, Hypothekenzinsen und der Bewertung von Wachstumsaktien, deren Kurse besonders auf lange Zinsen reagieren.

Reale Rendite 5-jährige US-Anleihe (TIPS)

2,36 %

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,37 Pp. · 1 Jahr: +1,12 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,04 Pp.

%11,522,53202420252026

Die inflationsgeschützte Rendite über fünf Jahre. Hohe Realrenditen machen Geld und Anleihen attraktiv und belasten Gold und Wachstumsaktien.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite inflationsgeschützter US-Staatsanleihen (TIPS) mit fünf Jahren Laufzeit. Sie zeigt, was Anleger nach Abzug der Inflation verdienen.

Was kann das andeuten?

Hohe oder steigende Realrenditen machen sichere Anlagen attraktiver und erhöhen die Kosten für Kredite. Das belastet meist Gold, das keine Zinsen bringt, sowie hoch bewertete Wachstumsaktien. Sinkende Realrenditen wirken umgekehrt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der realen 10-Jahres-Rendite, den Inflationserwartungen (Breakeven), dem US-Dollar, Gold und Technologieaktien.

US-Zinskurve 30 Jahre minus 10 Jahre

+0,32 Pp.

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,24 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,16 Pp.

Pp.00,20,40,60,8202420252026

Der Renditeaufschlag für 30 statt 10 Jahre Laufzeit bei US-Staatsanleihen. Ein steiler werdendes langes Ende spiegelt oft Sorgen um Schulden und Inflation.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Unterschied zwischen den Renditen 30-jähriger und 10-jähriger US-Staatsanleihen, in Prozentpunkten.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Abstand bedeutet, dass Anleger für sehr lange Kredite an den US-Staat mehr verlangen, oft wegen Sorgen um Defizit, Schulden oder langfristige Inflation. Ein flacher oder negativer Abstand zeigt Ruhe am langen Ende.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Laufzeitprämie, den Staatsfinanzen, der Inflationserwartung und der 10-jährigen Rendite. Ein steiles langes Ende belastet langlaufende Anlagen wie Wachstumsaktien und Immobilien.

Inflation

US-Inflation (VPI, Vorjahr)

3,70 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,30 Pp. · 1 Jahr: +0,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: ±0,00 Pp.

%2345202420252026Ziel 2 %

Verbraucherpreis-Inflation; die Fed strebt 2 % an.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflationsrate in den USA: wie viel teurer ein typischer Warenkorb (Miete, Lebensmittel, Benzin, Dienstleistungen) im Vergleich zum Vorjahresmonat geworden ist. Die gestrichelte Linie zeigt das 2-%-Ziel der Fed.

Was kann das andeuten?

Liegt die Inflation deutlich über 2 %, muss die Fed die Zinsen eher hoch halten oder erhöhen. Fällt sie Richtung 2 %, werden Zinssenkungen wahrscheinlicher. Überraschungen bei der monatlichen Veröffentlichung bewegen die Märkte oft stark.

Was hängt damit zusammen?

Direkt verbunden mit dem Leitzins, den Anleiherenditen und dem US-Dollar. Hohe Inflation belastet Konsum und Unternehmensmargen, kann aber Rohstoffen und Sachwerten helfen. Ölpreise sind ein wichtiger Treiber.

US-Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel)

2,60 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,50 Pp.

%2345202420252026Ziel 2 %

Ohne schwankende Energie- und Lebensmittelpreise, zeigt den zugrunde liegenden Trend.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die US-Inflation ohne Energie und Lebensmittel. Diese beiden Bereiche schwanken stark, deshalb zeigt die Kerninflation den zugrunde liegenden Preistrend besser.

Was kann das andeuten?

Bleibt die Kerninflation hoch, obwohl die Gesamtinflation fällt, ist der Preisdruck hartnäckig (zum Beispiel bei Mieten und Löhnen). Für die Fed ist das ein Grund, mit Zinssenkungen zu warten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt stark mit Löhnen, Mieten und dem Arbeitsmarkt zusammen. Wichtig für die Zinserwartungen und damit für Anleihen, Aktienbewertungen und den Dollar.

Inflation Euroraum (HVPI, Vorjahr)

3,80 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,60 Pp. · 1 Jahr: +1,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,50 Pp.

%12345202420252026Ziel 2 %

Harmonisierte Verbraucherpreis-Inflation im Euroraum; die EZB strebt 2 % an.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflationsrate im Euroraum nach dem harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die EZB strebt 2 % an.

Was kann das andeuten?

Über 2 % spricht eher für hohe EZB-Zinsen, darunter für Zinssenkungen. Ein großer Abstand zur US-Inflation kann den Wechselkurs EUR/USD bewegen.

Was hängt damit zusammen?

Bestimmt die Geldpolitik der EZB und damit Bundesanleihen, Sparzinsen und europäische Aktien. Energiepreise (Öl und Gas) wirken in Europa besonders stark auf die Inflation.

US-Kern-PCE-Inflation (Vorjahr)

3,10 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,60 Pp.

%22,533,54202420252026Ziel 2 %

Das bevorzugte Inflationsmaß der Fed; ihr 2-%-Ziel bezieht sich auf diese Größe.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Kerninflation nach dem PCE-Index (Konsumausgaben der privaten Haushalte), ohne Energie und Lebensmittel. Das ist das Inflationsmaß, auf das sich das 2-%-Ziel der Fed offiziell bezieht.

Was kann das andeuten?

Weil die Fed genau auf diese Zahl schaut, ist sie für Zinsentscheidungen oft wichtiger als die bekanntere Verbraucherpreis-Inflation. Ein Rückgang Richtung 2 % öffnet die Tür für Zinssenkungen.

Was hängt damit zusammen?

Liegt meist etwas unter der Kern-VPI-Inflation. Wichtig für Zinserwartungen, Anleiherenditen, den Dollar und damit indirekt für Aktien und Krypto.

Inflationserwartung 10 Jahre (Breakeven)

2,35 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,05 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,09 Pp.

%22,22,42,6202420252026Ziel 2 %

Die Inflationsrate, die der Anleihemarkt für die nächsten zehn Jahre einpreist.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflationsrate, die der Anleihemarkt für die nächsten zehn Jahre erwartet. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen normalen und inflationsgeschützten US-Staatsanleihen.

Was kann das andeuten?

Steigt der Wert deutlich über 2,5 %, traut der Markt der Fed weniger zu, die Inflation im Griff zu behalten. Ein starker Fall kann auf Rezessionsangst oder sinkende Rohstoffpreise hindeuten.

Was hängt damit zusammen?

Steht in engem Zusammenhang mit Ölpreis, Rohstoffen und Gold. Zusammen mit der realen Rendite ergibt sie ungefähr die normale 10-jährige Rendite.

US-PCE-Inflation (Gesamt, Vorjahr)

3,60 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: +0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,10 Pp.

%22,533,54202420252026Ziel 2 %

Der breite Preismaßstab, an dem die Fed ihr 2-%-Ziel misst, inklusive Energie und Lebensmittel.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Teuerung aller Konsumausgaben in den USA (Personal Consumption Expenditures), als Veränderung zum Vorjahr. Anders als der Verbraucherpreisindex erfasst sie auch Ausgaben, die andere für die Haushalte bezahlen, etwa Teile der Gesundheitskosten.

Was kann das andeuten?

Das 2-%-Ziel der Fed bezieht sich genau auf diesen Index. Liegt er deutlich darüber, bleibt die Fed eher bei hohen Zinsen, nähert er sich 2 %, werden Zinssenkungen wahrscheinlicher.

Was hängt damit zusammen?

Eng verbunden mit dem Verbraucherpreisindex, der Kern-PCE-Inflation, dem Leitzins und den Anleiherenditen. Wichtig für alle zinssensiblen Anlagen, von Technologieaktien bis Gold.

US-Erzeugerpreise (PPI, Vorjahr)

6,30 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,70 Pp. · 1 Jahr: +3,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +4,50 Pp.

%02468202420252026

Preise, die Unternehmen für Waren und Dienste erzielen; oft ein früher Hinweis auf die Verbraucherinflation.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Erzeugerpreise in den USA zum Vorjahr: was Unternehmen für ihre Waren und Dienstleistungen bekommen, bevor sie beim Verbraucher ankommen.

Was kann das andeuten?

Steigende Erzeugerpreise kommen oft einige Monate später bei den Verbraucherpreisen an. Sinken sie, deutet das auf nachlassenden Preisdruck hin. Stark steigende Kosten können außerdem die Gewinnmargen der Unternehmen drücken.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Rohstoffpreisen (Öl, Metalle, Agrar), dem US-Dollar und der Verbraucherinflation. Wichtig für Industrie- und Konsumgüterunternehmen, deren Margen davon abhängen, ob sie höhere Kosten weitergeben können.

US-Wohnkosten-Inflation (Mieten, Vorjahr)

3,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,90 Pp.

%2468202420252026

Wohnkosten machen etwa ein Drittel des VPI aus und folgen den Mieten mit großer Verzögerung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Teuerung der Wohnkosten im US-Verbraucherpreisindex (Mieten und die geschätzte Miete für selbst genutztes Wohneigentum), als Veränderung zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Wohnkosten sind mit rund einem Drittel der größte Block im Verbraucherpreisindex und reagieren sehr träge: Marktmieten wirken erst mit 12 bis 18 Monaten Verzögerung. Sinkt diese Rate, fällt meist auch die Kerninflation.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Hauspreisen, Hypothekenzinsen, Baubeginnen und der Kerninflation. Für die Fed ein wichtiger Grund, wie lange die Inflation hoch bleibt.

US-Lebensmittel-Inflation (Vorjahr)

2,50 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,20 Pp.

%22,533,54202420252026

Lebensmittelpreise im VPI; verbunden mit Agrarrohstoffen wie Weizen, Zucker und Kaffee.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Teuerung der Lebensmittelpreise im US-Verbraucherpreisindex, zu Hause und im Restaurant, als Veränderung zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Steigende Lebensmittelpreise belasten vor allem Haushalte mit kleinem Einkommen und prägen die gefühlte Inflation. Sie reagieren auf Ernten, Wetter, Energiekosten (Dünger, Transport) und Löhne.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Agrarrohstoffen wie Weizen, Zucker und Kaffee, mit Dünger- und Energiepreisen sowie mit Lebensmittel- und Agrarunternehmen (zum Beispiel FMC, Corbion).

US-Energie-Inflation (Vorjahr)

20,40 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +4,40 Pp. · 1 Jahr: +17,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +20,90 Pp.

%-100102030202420252026

Energiepreise im VPI: Benzin, Heizöl, Strom und Gas. Der schwankungsreichste Teil der Inflation.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Teuerung der Energiepreise im US-Verbraucherpreisindex: Benzin, Heizöl, Strom und Gas, als Veränderung zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Energie ist der schwankungsreichste Teil der Inflation. Starke Anstiege treiben die Gesamtinflation und die Inflationserwartungen, starke Rückgänge entlasten Verbraucher und Notenbank. Die Kerninflation lässt Energie bewusst weg.

Was hängt damit zusammen?

Folgt eng den Preisen für Rohöl (Brent, WTI), Benzin und Erdgas. Wichtig für Energieunternehmen, Fluggesellschaften (zum Beispiel Wizz Air), Chemie und die Konsumlaune.

Inflationserwartung 5 Jahre (Breakeven)

2,47 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,13 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,07 Pp.

%1,7522,252,52,75202420252026Ziel 2 %

Die durchschnittliche Inflation, die der Anleihemarkt für die nächsten fünf Jahre erwartet.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflation, die der Anleihemarkt im Durchschnitt für die nächsten fünf Jahre erwartet. Berechnet aus dem Abstand zwischen normalen und inflationsgeschützten 5-jährigen US-Staatsanleihen.

Was kann das andeuten?

Steigt der Wert deutlich über 2,5 %, fürchtet der Markt anhaltende Inflation, und die Fed wird eher vorsichtig mit Zinssenkungen. Fällt er stark, erwartet der Markt eine Abkühlung oder sogar Deflation.

Was hängt damit zusammen?

Reagiert stark auf Ölpreise und Konjunkturerwartungen. Verbunden mit Gold, Rohstoffen, der 10-jährigen Breakeven-Rate und der Realrendite.

Inflationserwartung in 5 bis 10 Jahren (5y5y)

2,23 %

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,13 Pp. · 1 Jahr: ±0,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,25 Pp.

%22,22,42,6202420252026Ziel 2 %

Erwartete Inflation für die fünf Jahre ab in fünf Jahren; zeigt, ob der Markt der Fed langfristig vertraut.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die erwartete durchschnittliche Inflation für den Zeitraum von in fünf bis in zehn Jahren, abgeleitet aus Anleihen. Sie blendet kurzfristige Effekte wie Ölpreisschocks weitgehend aus.

Was kann das andeuten?

Notenbanken beobachten diesen Wert genau: Bleibt er nahe 2 bis 2,5 %, vertraut der Markt darauf, dass die Fed die Inflation langfristig im Griff hat. Steigt er dauerhaft, verlieren die Inflationserwartungen ihren Anker, was meist höhere Zinsen erzwingt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit langen Renditen, Gold und dem Vertrauen in die Notenbank. Ein wichtiger Hintergrund für langfristige Anlageentscheidungen.

Erwartete Inflation 1 Jahr (Modell der Cleveland Fed)

2,98 %

Stand Oktober 2026 · 1 Monat: +0,32 Pp. · 1 Jahr: +0,25 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,21 Pp.

%22,533,54202420252026Ziel 2 %

Für die nächsten 12 Monate erwartete Inflation, geschätzt aus Anleiherenditen, Inflationsswaps und Umfragen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die für die nächsten 12 Monate erwartete Inflation, geschätzt von der Federal Reserve Bank of Cleveland aus Anleiherenditen, Inflationsswaps und Umfragen.

Was kann das andeuten?

Zeigt, mit welcher Inflation Märkte und Verbraucher kurzfristig rechnen. Steigende Erwartungen können sich selbst verstärken, weil Unternehmen Preise und Beschäftigte Löhne früher anheben. Sinkende Erwartungen geben der Fed Spielraum für Zinssenkungen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Benzin- und Lebensmittelpreisen, der Verbraucherinflation und den nächsten Zinsentscheidungen der Fed.

US-Kerninflation träger Preise (Atlanta Fed, Vorjahr)

2,78 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,08 Pp. · 1 Jahr: −0,55 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,17 Pp.

%2345202420252026Ziel 2 %

Preise, die sich nur selten ändern, etwa Mieten, Versicherungen und Dienstleistungen. Zeigt, wie hartnäckig die Inflation ist.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflation der Preise, die sich nur selten ändern, zum Beispiel Mieten, Versicherungen, Arztbesuche oder Friseur. Die Atlanta Fed berechnet sie aus den Daten des Verbraucherpreisindex.

Was kann das andeuten?

Weil diese Preise selten angepasst werden, enthalten sie die Erwartungen der Unternehmen für die Zukunft. Bleibt diese Rate hoch, ist die Inflation hartnäckig und die Fed senkt die Zinsen eher spät.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Löhnen, Mieten, der Dienstleistungsinflation und dem Zinspfad der Fed. Wichtig für Anleihen und zinssensible Aktien.

US-Median-Inflation (Cleveland Fed, Vorjahr)

2,60 %

Stand September 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,80 Pp.

%23456202420252026Ziel 2 %

Die Preisänderung der Warengruppe in der Mitte aller VPI-Kategorien. Blendet Ausreißer einzelner Güter aus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Cleveland Fed sortiert alle Warengruppen des Verbraucherpreisindex nach ihrer Preisänderung und nimmt die in der Mitte. So zählen Ausreißer wie ein plötzlicher Sprung beim Benzin nicht.

Was kann das andeuten?

Liegt die Median-Inflation deutlich über 2 %, ist die Teuerung breit gestreut und nicht nur ein Problem einzelner Güter. Fällt sie, kühlt der Preisdruck auf breiter Front ab.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Kerninflation, den Löhnen und den Zinsentscheidungen der Fed.

US-PCE-Inflation getrimmt (Dallas Fed, Vorjahr)

2,26 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,06 Pp. · 1 Jahr: −0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,46 Pp.

%22,533,54202420252026Ziel 2 %

PCE-Inflation ohne die Kategorien mit den extremsten Preisänderungen; ein robustes Maß für den Grundtrend.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Dallas Fed streicht bei der PCE-Inflation die Warengruppen mit den extremsten Preisänderungen nach oben und unten und rechnet mit dem Rest. Das Ergebnis zeigt den Grundtrend.

Was kann das andeuten?

Da die Fed ihr 2-%-Ziel an der PCE-Inflation misst, ist dieser Wert ein guter Hinweis, wie nah sie ihrem Ziel wirklich ist. Ein Rückgang Richtung 2 % macht Zinssenkungen wahrscheinlicher.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Kern-PCE-Inflation, der Median-Inflation und dem Leitzins der Fed.

US-Dienstleistungsinflation ohne Energie (Vorjahr)

3,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,50 Pp.

%23456202420252026Ziel 2 %

Preise für Dienstleistungen wie Miete, Versicherungen, Reisen und Gesundheit. Eng mit den Löhnen verbunden und von der Fed beobachtet.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie schnell die Preise für Dienstleistungen ohne Energie steigen: Miete, Versicherungen, Reisen, Restaurants, Gesundheit und Bildung. Das ist der größte Teil des Warenkorbs.

Was kann das andeuten?

Dienstleistungen bestehen vor allem aus Arbeit, deshalb folgen ihre Preise den Löhnen. Bleibt diese Rate hoch, bleibt die Inflation insgesamt zäh, auch wenn Waren billiger werden.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Lohnwachstum, der Wohnkosten-Inflation und dem Arbeitsmarkt. Wichtig für den Zinspfad der Fed und damit für Anleihen und Aktien.

US-Importpreise (Vorjahr)

8,10 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,40 Pp. · 1 Jahr: +8,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +9,60 Pp.

%-50510202420252026

Was die USA für eingeführte Waren zahlen. Getrieben vom Dollar, vom Ölpreis und von Zöllen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Preisveränderung der Waren, die die USA aus dem Ausland einführen, im Vergleich zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Steigende Importpreise kommen oft einige Monate später bei den Verbrauchern an. Ein starker Dollar drückt die Importpreise, ein schwacher Dollar, höhere Ölpreise oder Zölle treiben sie.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem US-Dollar, dem Ölpreis, Zöllen, den Erzeugerpreisen und der Verbraucherinflation. Wichtig für Händler wie Best Buy oder Wayfair, die viel importieren.

US-Lohnstückkosten (zum Vorjahr, Quartal)

1,40 %

Stand 1. Apr. 2026 · 1 Monat: +1,00 Pp. · 1 Jahr: −0,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,00 Pp.

%0123202420252026Ziel 2 %

Lohnkosten je produzierter Einheit. Steigen sie schneller als etwa 2 % im Jahr, geben Unternehmen sie meist über die Preise weiter oder verlieren Marge.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Lohnkosten, die für eine produzierte Einheit anfallen, als Veränderung zum Vorjahr. Sie steigen, wenn Löhne schneller wachsen als die Produktivität.

Was kann das andeuten?

Steigen die Lohnstückkosten deutlich über etwa 2 % im Jahr, müssen Unternehmen höhere Preise verlangen oder auf Gewinn verzichten. Das macht sie zu einem frühen Hinweis auf hartnäckige Inflation und auf Druck bei den Gewinnmargen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Produktivität, den Stundenlöhnen, der Kerninflation, den Gewinnmargen von Unternehmen und damit den Zinsentscheidungen der Fed.

US-Kern-Erzeugerpreise (ohne Lebensmittel und Energie, zum Vorjahr)

5,00 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: +2,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,70 Pp.

%12345202420252026Ziel 2 %

Preise, die Unternehmen für ihre Waren und Dienstleistungen erhalten, ohne schwankende Lebensmittel und Energie (BLS). Sie laufen den Verbraucherpreisen oft einige Monate voraus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die Preise, die US-Erzeuger erhalten, innerhalb eines Jahres gestiegen sind, ohne Lebensmittel und Energie (BLS-Erzeugerpreisindex, Endnachfrage).

Was kann das andeuten?

Erzeugerpreise werden mit einigen Monaten Verzögerung an die Verbraucher weitergegeben. Ein steigender Kern-Erzeugerpreisindex kündigt daher oft höhere Verbraucherinflation an, ein fallender deutet auf nachlassenden Preisdruck.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Verbraucherinflation, den Gewinnmargen (wenn Unternehmen Kosten nicht weitergeben können), den Löhnen und den Zinsentscheidungen der Fed.

Konjunktur und Arbeitsmarkt

US-Wirtschaftswachstum (real, annualisiert, Quartal)

3,40 %

Stand Q3 2026 · 1 Monat: +1,20 Pp. · 1 Jahr: −0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,10 Pp.

%0246202420252026

Quartalswachstum der US-Wirtschaft. Zwei negative Quartale in Folge gelten als Faustregel für eine Rezession.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Wachstum der US-Wirtschaft (Bruttoinlandsprodukt) pro Quartal, bereinigt um Inflation und auf ein Jahr hochgerechnet. Es misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in den USA hergestellt werden.

Was kann das andeuten?

Werte um 2 % gelten als gesundes Wachstum. Zwei negative Quartale in Folge sind eine bekannte Faustregel für eine Rezession. Sehr hohe Werte können Inflationsdruck bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Die Grundlage für Unternehmensgewinne und damit für Aktien. Hängt eng mit Konsum (Einzelhandel), Arbeitsmarkt, Industrieproduktion und den Zinsentscheidungen der Fed zusammen.

Neue US-Stellen (Non-Farm Payrolls, pro Monat)

29 Tsd.

Stand September 2026 · 1 Monat: −104 Tsd. · 1 Jahr: −47 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −127 Tsd.

Tsd.-200-1000100200300202420252026

Monatliche Veränderung der US-Beschäftigung in Tausend. Eine der marktbewegendsten Veröffentlichungen im Monat.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Stellen außerhalb der Landwirtschaft in den USA in einem Monat neu entstanden (oder weggefallen) sind, in Tausend. Die Zahl wird am ersten Freitag jedes Monats veröffentlicht.

Was kann das andeuten?

Über etwa 150.000 neue Stellen pro Monat gilt der Arbeitsmarkt als stark. Werte nahe null oder darunter deuten auf eine Abkühlung hin und machen Zinssenkungen wahrscheinlicher. Achtung: Die Zahlen werden später oft deutlich korrigiert.

Was hängt damit zusammen?

Eine der marktbewegendsten Zahlen überhaupt: Sie beeinflusst Zinserwartungen, Dollar, Anleihen, Aktien und Gold oft innerhalb von Minuten. Hängt mit Arbeitslosenquote, Erstanträgen und Konsum zusammen.

US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (wöchentlich)

194 Tsd.

Stand 24. Okt. 2026 · 1 Monat: −4 Tsd. · 1 Jahr: −37 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −23 Tsd.

Tsd.180200220240260202420252026

Neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe pro Woche in Tausend. Ein schnelles Frühsignal für den Arbeitsmarkt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Menschen in den USA pro Woche erstmals Arbeitslosenhilfe beantragen, in Tausend. Die Zahl erscheint jeden Donnerstag und ist damit sehr aktuell.

Was kann das andeuten?

Ein dauerhafter Anstieg ist eines der ersten Anzeichen, dass Unternehmen Personal abbauen und sich die Wirtschaft abkühlt. Niedrige, stabile Werte zeigen einen robusten Arbeitsmarkt.

Was hängt damit zusammen?

Frühindikator für die monatlichen Arbeitsmarktzahlen und die Arbeitslosenquote. Steigende Anträge erhöhen die Chance auf Zinssenkungen und sind oft schlecht für zyklische Aktien.

US-Industrieproduktion (Vorjahr)

2,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,60 Pp. · 1 Jahr: +0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,50 Pp.

%-2-10123202420252026

Leistung von Industrie, Bergbau und Versorgern. Wichtig für Rohstoffe und zyklische Aktien.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der US-Industrieproduktion (Fabriken, Bergbau, Strom- und Gasversorgung) im Vergleich zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Positive Werte zeigen eine wachsende Industrie, negative eine schrumpfende. Die Industrie reagiert früher auf Konjunkturwechsel als der Dienstleistungssektor und gilt deshalb als Frühindikator.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für Rohstoffe (Öl, Metalle, Gas), Industrie- und Chemieaktien (zum Beispiel FMC oder thyssenkrupp) und Transportunternehmen.

US-Einzelhandelsumsatz (Vorjahr, nominal)

6,30 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,70 Pp. · 1 Jahr: +2,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +4,80 Pp.

%-2,502,557,5202420252026

Wie viel US-Verbraucher ausgeben. Der Konsum macht rund zwei Drittel der US-Wirtschaft aus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viel mehr oder weniger US-Verbraucher im Einzelhandel ausgeben als ein Jahr zuvor, nicht um Inflation bereinigt.

Was kann das andeuten?

Der Konsum macht rund zwei Drittel der US-Wirtschaft aus. Liegt das Umsatzwachstum unter der Inflationsrate, kaufen die Menschen real weniger, ein Warnsignal für die Konjunktur.

Was hängt damit zusammen?

Direkt wichtig für Händler und Konsumaktien (zum Beispiel Best Buy, Lululemon, Wayfair, Zalando), Zahlungsdienstleister (PayPal) und das Wirtschaftswachstum insgesamt.

US-Arbeitslosenquote

4,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,50 Pp.

%3,63,844,24,44,6202420252026

Eine steigende Quote zeigt eine abkühlende Wirtschaft und führt oft zu früheren Zinssenkungen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Menschen in den USA, die arbeiten wollen, aber keine Stelle haben.

Was kann das andeuten?

Eine niedrige Quote zeigt einen starken Arbeitsmarkt. Steigt sie innerhalb eines Jahres um etwa einen halben Prozentpunkt vom Tief (Sahm-Regel), war das in der Vergangenheit ein verlässliches Zeichen, dass eine Rezession begonnen hat.

Was hängt damit zusammen?

Die Fed hat zwei Ziele: stabile Preise und hohe Beschäftigung. Steigende Arbeitslosigkeit führt deshalb oft zu Zinssenkungen. Wichtig für Konsumaktien und die gesamte Konjunktur.

US-Lohnwachstum (Stundenlöhne, Vorjahr)

3,00 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,40 Pp.

%33,544,5202420252026

Wie schnell die Löhne steigen. Über etwa 3,5 % wird es schwerer, die Inflation auf 2 % zu drücken.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der durchschnittlichen Stundenlöhne in der US-Privatwirtschaft zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Steigende Löhne stützen den Konsum, können aber die Inflation antreiben, vor allem bei Dienstleistungen. Als verträglich mit 2 % Inflation gelten etwa 3 bis 3,5 % Lohnwachstum. Deutlich höhere Werte halten die Fed eher bei hohen Zinsen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Arbeitslosenquote, offenen Stellen und Kerninflation. Wichtig für personalintensive Unternehmen (Handel, Gastronomie, Dienstleister wie Teleperformance) und für den Konsum.

Offene Stellen in den USA (JOLTS)

7.079 Tsd.

Stand August 2026 · 1 Monat: −256 Tsd. · 1 Jahr: +160 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −2.175 Tsd.

Tsd.6.0007.0008.0009.00010.000202420252026

Zahl der unbesetzten Stellen, in Tausend. Zeigt, wie stark Arbeitskräfte gesucht werden.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Zahl der offenen Stellen in den USA in Tausend, aus der Umfrage JOLTS (Job Openings and Labor Turnover Survey) des Arbeitsministeriums.

Was kann das andeuten?

Viele offene Stellen bedeuten einen engen Arbeitsmarkt: Unternehmen konkurrieren um Personal, Löhne steigen. Sinkt die Zahl, kühlt der Arbeitsmarkt ab, oft bevor die Arbeitslosigkeit steigt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Lohnwachstum, Arbeitslosenquote und Non-Farm Payrolls. Ein wichtiger Indikator für die Fed, ob der Arbeitsmarkt die Inflation antreibt.

US-Erwerbsquote

61,80 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,90 Pp.

%6161,56262,563202420252026

Anteil der Erwachsenen, die arbeiten oder Arbeit suchen; wichtig für das Arbeitskräfteangebot.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Bevölkerung ab 16 Jahren in den USA, der arbeitet oder aktiv Arbeit sucht.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Erwerbsquote vergrößert das Arbeitskräfteangebot und dämpft den Lohndruck. Eine sinkende Quote, etwa durch Alterung oder Frühverrentung, macht Arbeitskräfte knapp. Die Quote erklärt auch, warum die Arbeitslosenquote allein manchmal täuscht.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Lohnwachstum, Arbeitslosenquote und dem langfristigen Wachstumspotenzial der Wirtschaft.

US-Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe (wöchentlich)

1.701 Tsd.

Stand 17. Okt. 2026 · 1 Monat: −11 Tsd. · 1 Jahr: −246 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −111 Tsd.

Tsd.1.6001.7001.8001.9002.000202420252026

Menschen, die weiter Arbeitslosenhilfe beziehen, in Tausend. Steigende Zahlen heißen: neue Jobs sind schwerer zu finden.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Zahl der Menschen in den USA, die weiterhin Arbeitslosenhilfe beziehen, in Tausend, wöchentlich erhoben.

Was kann das andeuten?

Während die Erstanträge zeigen, wie viele ihren Job verlieren, zeigen die Folgeanträge, wie schwer es ist, wieder einen zu finden. Steigen sie über Monate, verschlechtert sich der Arbeitsmarkt, auch wenn es kaum Entlassungswellen gibt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Erstanträgen, der Arbeitslosenquote und dem Sahm-Rezessionsindikator. Ein früher Hinweis auf eine Abkühlung des Konsums.

Sahm-Rezessionsindikator

0,00 Pp.

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,07 Pp. · 1 Jahr: −0,23 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,20 Pp.

Pp.-0,200,20,40,6202420252026

Anstieg der Arbeitslosenquote über ihr jüngstes Tief. Ab 0,5 Punkten begann in der Vergangenheit meist eine Rezession.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Sahm-Indikator, benannt nach der Ökonomin Claudia Sahm: wie weit der 3-Monats-Durchschnitt der US-Arbeitslosenquote über seinem Tief der letzten 12 Monate liegt, in Prozentpunkten.

Was kann das andeuten?

Erreicht der Wert 0,5 Punkte oder mehr, hatte in der Vergangenheit fast immer eine Rezession begonnen. Er ist ein Echtzeit-Signal, kein Frühindikator, und kann durch Sondereffekte wie eine schnell wachsende Zahl an Arbeitskräften verzerrt werden.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Arbeitslosenquote, Folgeanträgen und Zinskurve. Ein Anstieg führt meist zu schnelleren Zinssenkungen und belastet zyklische Aktien.

US-Kapazitätsauslastung (Industrie)

76,85 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,43 Pp. · 1 Jahr: +0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,49 Pp.

%75767778202420252026

Wie stark Fabriken, Bergwerke und Versorger ausgelastet sind. Hohe Werte können die Preise treiben.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie stark Fabriken, Bergwerke und Versorger in den USA ihre Produktionsmöglichkeiten nutzen, in Prozent der Kapazität.

Was kann das andeuten?

Werte über etwa 80 % bedeuten eine hohe Auslastung: Unternehmen können Preise leichter erhöhen und investieren mehr. Werte deutlich unter dem Durchschnitt zeigen Überkapazitäten und eine schwache Industrie.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Industrieproduktion, Erzeugerpreisen und Auftragseingängen. Wichtig für Industrie- und Rohstoffwerte wie ThyssenKrupp.

US-Konsumausgaben real (Vorjahr)

2,50 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,20 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,40 Pp.

%01234202420252026

Konsumausgaben nach Abzug der Inflation, der Motor für rund zwei Drittel der US-Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Konsumausgaben der US-Haushalte zum Vorjahr, bereinigt um die Inflation.

Was kann das andeuten?

Der Konsum macht rund zwei Drittel der US-Wirtschaft aus. Wächst er real, läuft die Wirtschaft. Fällt er unter null, ist das ein starkes Rezessionssignal.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Löhnen, Sparquote, Konsumentenkrediten und Einzelhandelsumsatz. Wichtig für Händler und Konsumwerte wie Best Buy, Lululemon, Wayfair oder Match Group.

US-Auftragseingang langlebiger Güter (Vorjahr)

9,90 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,30 Pp. · 1 Jahr: +2,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +4,30 Pp.

%-1001020202420252026

Bestellungen langlebiger Güter wie Maschinen, Autos und Flugzeuge; ein Maß für Investitionen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Bestellungen langlebiger Güter in den USA zum Vorjahr: Maschinen, Fahrzeuge, Computer, Flugzeuge und andere Güter mit mindestens drei Jahren Nutzungsdauer.

Was kann das andeuten?

Steigende Aufträge zeigen, dass Unternehmen investieren und mit Wachstum rechnen. Die Reihe schwankt stark, weil einzelne Flugzeugbestellungen viel ausmachen; wichtig ist der Trend über mehrere Monate.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung. Wichtig für Industrie-, Technologie- und Rohstoffwerte (zum Beispiel Dell Technologies, ThyssenKrupp).

US-Handelsbilanz (Waren und Dienste, pro Monat)

-105,6 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: −12,7 Mrd. USD · 1 Jahr: −45,9 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: −47,5 Mrd. USD

Mrd. USD-150-100-500202420252026

Exporte minus Importe in Mrd. USD. Ein negativer Wert ist ein Handelsdefizit.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die US-Handelsbilanz für Waren und Dienstleistungen pro Monat, in Milliarden US-Dollar: Exporte minus Importe. Ein negativer Wert ist ein Defizit.

Was kann das andeuten?

Ein wachsendes Defizit heißt, dass die USA deutlich mehr importieren als exportieren, oft bei starker Inlandsnachfrage oder starkem Dollar. Plötzliche Sprünge entstehen vor Zollerhöhungen, wenn Firmen Importe vorziehen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem US-Dollar, Zöllen und der Handelspolitik, dem Wirtschaftswachstum (Nettoexporte gehen ins BIP ein) und Handelspartnern wie China (Alibaba, JD.com, Baidu, XPeng).

Konjunkturindex der Chicago Fed (CFNAI)

0,07

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,15 · 1 Jahr: +0,38

Veränderung im Zeitraum: +0,10

Index-1-0,500,5202420252026

Fasst 85 Indikatoren zu einer Zahl zusammen. Über null heißt Wachstum über Trend, unter etwa −0,7 oft Rezession.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Chicago Fed National Activity Index fasst 85 Konjunkturdaten aus Produktion, Arbeitsmarkt, Konsum, Wohnungsbau und Aufträgen zu einer Zahl zusammen.

Was kann das andeuten?

Null bedeutet Wachstum im langfristigen Trend, positive Werte Wachstum darüber, negative darunter. Fällt der Dreimonatsdurchschnitt unter etwa −0,7, begann in der Vergangenheit oft eine Rezession.

Was hängt damit zusammen?

Eine gute Zusammenfassung vieler Einzeldaten auf dieser Seite. Verbunden mit Industrieproduktion, Arbeitsmarkt und Konjunkturaktien.

US-Unternehmensgewinne nach Steuern (hochgerechnet aufs Jahr)

4.279,9 Mrd. USD

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +8,4 % · 1 Jahr: +26,6 %

Veränderung im Zeitraum: +37,6 %

Mrd. USD3.0003.5004.0004.500202420252026

Gewinne aller US-Unternehmen laut Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung (BEA), vierteljährlich. Langfristiger Treiber der Aktienkurse.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Gewinne aller US-Unternehmen nach Steuern laut der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, als Quartalswert auf ein ganzes Jahr hochgerechnet.

Was kann das andeuten?

Auf lange Sicht folgen Aktienkurse den Gewinnen. Steigende Gewinne stützen den Markt, fallende Gewinne gehen oft mit Rezessionen und Kursrückgängen einher.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit US-Aktien, dem Wirtschaftswachstum, Löhnen und Zinskosten der Unternehmen.

US-Unterbeschäftigungsquote (U-6)

7,60 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,60 Pp.

%77,588,59202420252026

Das breiteste Maß der Arbeitslosigkeit: zählt auch Entmutigte und Teilzeitkräfte, die Vollzeit arbeiten möchten.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die breiteste Arbeitslosenquote der USA. Neben den offiziell Arbeitslosen zählt sie auch Menschen, die die Suche aufgegeben haben, und Teilzeitkräfte, die lieber Vollzeit arbeiten würden.

Was kann das andeuten?

Steigt die U-6-Quote schneller als die offizielle Quote, verschlechtert sich der Arbeitsmarkt unter der Oberfläche. Das kündigt oft eine schwächere Konjunktur und Zinssenkungen an.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Arbeitslosenquote, den Löhnen, dem Konsum und der Geldpolitik der Fed.

US-Kündigungsquote (JOLTS)

1,90 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,40 Pp.

%1,81,922,12,22,3202420252026

Anteil der Beschäftigten, die pro Monat selbst kündigen. Man kündigt, wenn man zuversichtlich ist, etwas Besseres zu finden.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Beschäftigten in den USA, die in einem Monat selbst kündigen.

Was kann das andeuten?

Wer kündigt, ist meist sicher, schnell einen besseren Job zu finden. Eine hohe Quote zeigt einen starken Arbeitsmarkt und Druck auf die Löhne, eine fallende Quote zeigt vorsichtige Arbeitnehmer und nachlassenden Lohndruck.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Lohnwachstum, den offenen Stellen (JOLTS), der Dienstleistungsinflation und der Fed.

US-Wochenarbeitszeit (Durchschnitt, Stunden)

34,40

Stand September 2026 · 1 Monat: ±0,0 % · 1 Jahr: +0,6 %

Veränderung im Zeitraum: ±0,0 %

Index34,134,234,334,4202420252026

Unternehmen kürzen meist erst die Stunden und dann die Stellen; deshalb ein frühes Signal für den Arbeitsmarkt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Stunden Beschäftigte in der US-Privatwirtschaft im Schnitt pro Woche arbeiten.

Was kann das andeuten?

Wenn die Aufträge nachlassen, kürzen Firmen zuerst die Stunden und entlassen erst später. Ein Rückgang der Wochenarbeitszeit ist deshalb ein Frühwarnsignal für den Arbeitsmarkt, ein Anstieg zeigt steigende Nachfrage.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den neuen Stellen (Payrolls), der Industrieproduktion und dem Einkommen der Haushalte.

US-Realeinkommen verfügbar (Vorjahr)

1,00 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,30 Pp. · 1 Jahr: −0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −4,70 Pp.

%02468202420252026

Einkommen der Haushalte nach Steuern und Inflation. Bestimmt den Spielraum für den Konsum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Einkommen der US-Haushalte nach Steuern, bereinigt um die Inflation, im Vergleich zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Wächst das Realeinkommen, können die Menschen mehr ausgeben, ohne Schulden zu machen oder weniger zu sparen. Schrumpft es, gerät der Konsum früher oder später unter Druck.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Konsum, der Sparquote, den Konsumentenkrediten und Einzelhandelsaktien wie Lululemon oder Best Buy.

GDPNow: Echtzeit-Schätzung des US-Wachstums (Atlanta Fed)

3,22 %

Stand Q4 2026 · 1 Monat: −0,05 Pp. · 1 Jahr: −1,02 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,84 Pp.

%-4-20246202420252026

Die laufende Schätzung der Atlanta Fed für das Wachstum im aktuellen Quartal, aktualisiert nach jeder Datenveröffentlichung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Eine laufende Schätzung der Atlanta Fed für das US-Wachstum im aktuellen Quartal (real, aufs Jahr hochgerechnet). Sie wird nach jeder wichtigen Datenveröffentlichung neu berechnet, lange bevor die offizielle Zahl kommt.

Was kann das andeuten?

Ein hoher Wert zeigt eine starke Wirtschaft im laufenden Quartal, ein Wert unter null eine schrumpfende. Weil es ein Modell ist, kann sich die Schätzung im Quartal noch deutlich ändern.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem offiziellen BIP-Wachstum, Konsum, Investitionen und den Erwartungen an die Fed.

US-Frühindikator (OECD)

101,00

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,1 % · 1 Jahr: +1,4 %

Veränderung im Zeitraum: +2,2 %

Index9899100101202420252026

Bündelt Indikatoren, die vor der Konjunktur drehen. Über 100 und steigend deutet auf Wachstum über dem Trend.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Frühindikator der OECD für die USA bündelt Größen, die meist vor der Wirtschaft drehen, zum Beispiel Aufträge, Baugenehmigungen, Aktienkurse und Zinsabstände. 100 ist der langfristige Trend.

Was kann das andeuten?

Steigt der Indikator über 100, deutet das auf Wachstum über dem Trend in den nächsten Monaten hin. Fällt er unter 100 und weiter, droht eine Abschwächung.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit zyklischen Aktien, Rohstoffen, Unternehmensgewinnen und dem Zinszyklus.

US-Rezessionswahrscheinlichkeit (Chauvet/Piger, monatlich)

0,62 %

Stand 1. Aug. 2026 · 1 Monat: +0,38 Pp. · 1 Jahr: −0,24 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,56 Pp.

%0123202420252026

Modellschätzung aus Beschäftigung, Produktion, Einkommen und Umsätzen. Werte über etwa 20 % traten meist in oder kurz vor einer Rezession auf.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Eine Schätzung der Ökonomen Marcelle Chauvet und Jeremy Piger, wie wahrscheinlich sich die US-Wirtschaft gerade in einer Rezession befindet. Das Modell wertet monatlich Beschäftigung, Industrieproduktion, reale Einkommen und Umsätze aus.

Was kann das andeuten?

Werte nahe null bedeuten Wachstum. Steigt die Kurve deutlich über etwa 20 %, war die Wirtschaft in der Vergangenheit meist schon in einer Rezession oder kurz davor. Weil die Daten erst mit Verzögerung kommen, bestätigt der Wert eher eine Rezession, als dass er sie lange vorher ankündigt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Zinskurve (10 Jahre minus 3 Monate), der Sahm-Regel, Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und Gewinnschätzungen für Aktien. In Rezessionen fallen meist Aktien und Rohstoffe, Staatsanleihen und oft Gold steigen.

Wöchentlicher Konjunkturindex (NY Fed, wöchentlich)

2,98 %

Stand 24. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,04 Pp. · 1 Jahr: +0,83 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,96 Pp.

%1234202420252026

Zehn Wochendaten, skaliert auf das US-Wirtschaftswachstum über ein Jahr. Der schnellste breite Blick auf die Konjunktur, jede Woche neu.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weekly Economic Index der New York Fed fasst zehn Wochendaten zusammen, zum Beispiel Arbeitslosenanträge, Stromverbrauch, Bahnfrachten, Steuereinnahmen und Verbrauchervertrauen. Er ist so skaliert, dass er dem Wachstum des US-BIP über vier Quartale entspricht.

Was kann das andeuten?

Ein Wert von 2 heißt grob: Die Wirtschaft wächst gerade mit etwa 2 % im Jahr. Weil er jede Woche erscheint, zeigt er Wendepunkte früher als die offiziellen BIP-Zahlen, schwankt dafür aber stärker.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem BIP-Wachstum, GDPNow der Atlanta Fed, Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Chicago Fed National Activity Index. Gut, um nach Schocks (wie 2020) schnell zu sehen, wie stark die Wirtschaft reagiert.

US-Beschäftigungsquote (Anteil der Bevölkerung)

59,20 %

Stand 1. Sept. 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,20 Pp.

%58,55959,56060,5202420252026

Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter mit Job. Anders als die Arbeitslosenquote wird er nicht dadurch geschönt, dass Menschen die Jobsuche aufgeben.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der US-Bevölkerung ab 16 Jahren, der einen Job hat.

Was kann das andeuten?

Steigt die Quote, finden mehr Menschen Arbeit. Anders als die Arbeitslosenquote sinkt sie auch, wenn Menschen die Jobsuche aufgeben. Allerdings drückt die Alterung der Bevölkerung die Quote langfristig, weil mehr Menschen in Rente sind.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Arbeitslosenquote, der Erwerbsquote, den Lohnzuwächsen und dem Konsum, der etwa zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmacht.

US-Beschäftigungsquote im Haupterwerbsalter (25 bis 54)

80,70 %

Stand 1. Sept. 2026 · 1 Monat: +0,30 Pp. · 1 Jahr: ±0,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,10 Pp.

%80,280,480,680,881202420252026

Beschäftigung der 25- bis 54-Jährigen, frei vom Alterungseffekt. Viele Ökonomen sehen darin das sauberste Maß für die Stärke des Arbeitsmarkts.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der 25- bis 54-Jährigen in den USA, der einen Job hat. Diese Altersgruppe ist kaum von Studium oder Rente betroffen.

Was kann das andeuten?

Weil Alterungseffekte herausfallen, gilt die Quote als sauberstes Maß für die Stärke des Arbeitsmarkts. Ein Rekordhoch bedeutet einen sehr engen Arbeitsmarkt mit Lohndruck, ein Rückgang ist oft ein frühes Zeichen für eine Abkühlung.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Löhnen, den Lohnstückkosten, offenen Stellen (JOLTS), der Kündigungsquote und den Zinsentscheidungen der Fed.

US-Arbeitsproduktivität (zum Vorjahr, Quartal)

2,20 %

Stand 1. Apr. 2026 · 1 Monat: −0,70 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,30 Pp.

%1,522,533,5202420252026

Leistung je Arbeitsstunde in der Privatwirtschaft. Hohe Produktivität lässt Löhne und Gewinne steigen, ohne die Inflation anzuheizen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viel die US-Privatwirtschaft je Arbeitsstunde herstellt, als Veränderung zum Vorjahr. Die Daten kommen vierteljährlich vom US-Arbeitsministerium.

Was kann das andeuten?

Steigende Produktivität erlaubt höhere Löhne und Gewinne, ohne dass die Preise steigen müssen. Langfristig ist sie der wichtigste Treiber des Wohlstands. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz zeigen sich, wenn überhaupt, zuerst in dieser Zahl.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Lohnstückkosten, den Unternehmensgewinnen, dem BIP-Wachstum und der Bewertung von Aktien, besonders von Technologiewerten.

US-Reallöhne von Vollzeitbeschäftigten (Median, zum Vorjahr)

-1,60 %

Stand Q3 2026 · 1 Monat: −2,10 Pp. · 1 Jahr: −2,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,70 Pp.

%-2-10123202420252026

Typischer Wochenlohn nach Abzug der Inflation, vierteljährlich (BLS). Positive Werte heißen: Löhne kaufen mehr als vor einem Jahr, das stützt den Konsum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel der typische (mittlere) Wochenlohn von Vollzeitbeschäftigten in den USA innerhalb eines Jahres nach Abzug der Inflation gestiegen ist.

Was kann das andeuten?

Steigende Reallöhne bedeuten, dass Haushalte mehr kaufen können, das stützt den Konsum, rund zwei Drittel des US-BIP. Sinkende Reallöhne wie 2021 und 2022 belasten die Verbraucher.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Konsum, Einzelhandelsaktien, der Inflation und dem Arbeitsmarkt. Die Fed beobachtet auch, ob das Lohnwachstum zu 2 % Inflation passt.

US-Nominallöhne von Vollzeitbeschäftigten (Median, zum Vorjahr)

1,50 %

Stand Q3 2026 · 1 Monat: −3,10 Pp. · 1 Jahr: −2,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,00 Pp.

%123456202420252026

Typischer Wochenlohn vor Inflation, vierteljährlich (BLS). Lohnwachstum deutlich über 3 bis 4 % erschwert die Rückkehr der Inflation auf 2 %.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel der typische (mittlere) Wochenlohn von Vollzeitbeschäftigten in den USA innerhalb eines Jahres gestiegen ist, vor Inflation.

Was kann das andeuten?

Ein Lohnwachstum von etwa 3 bis 3,5 % passt bei normalem Produktivitätswachstum zu 2 % Inflation. Deutlich höheres Lohnwachstum kann die Inflation länger hoch halten und Zinssenkungen verhindern.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Lohnstückkosten, der Inflation bei Dienstleistungen, dem Konsum und den Margen der Unternehmen.

Immobilien und Verbraucher

US-Baubeginne (Jahresrate)

1.221 Tsd.

Stand September 2026 · 1 Monat: −67 Tsd. · 1 Jahr: −98 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −148 Tsd.

Tsd.1.1001.2001.3001.4001.5001.600202420252026

Begonnene neue Wohnungen, in Tausend pro Jahr. Der Wohnungsbau reagiert früh auf Zinsen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Zahl der in den USA neu begonnenen Wohnungen und Häuser, hochgerechnet auf ein Jahr, in Tausend.

Was kann das andeuten?

Der Wohnungsbau reagiert als einer der ersten Bereiche auf Zinsänderungen. Steigende Baubeginne zeigen Vertrauen und günstige Finanzierung, ein starker Rückgang ist oft ein frühes Warnzeichen für die Konjunktur.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Hypothekenzinsen, Baugenehmigungen, Holz-, Kupfer- und Stahlnachfrage sowie mit Baumärkten und Möbelhändlern.

US-Baugenehmigungen (Jahresrate)

1.398 Tsd.

Stand September 2026 · 1 Monat: −5 Tsd. · 1 Jahr: −46 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −132 Tsd.

Tsd.1.3001.4001.5001.600202420252026

Genehmigte neue Wohnungen, in Tausend pro Jahr; ein Frühindikator für den Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Zahl der genehmigten neuen Wohnungen und Häuser in den USA, hochgerechnet auf ein Jahr, in Tausend.

Was kann das andeuten?

Genehmigungen kommen vor dem Baubeginn und gelten deshalb als Frühindikator: Steigen sie, folgt meist mehr Bautätigkeit. Ein anhaltender Rückgang kündigt eine Abkühlung im Bau an.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Baubeginnen, Hypothekenzinsen und dem Arbeitsmarkt im Baugewerbe.

US-Neubauverkäufe (Jahresrate)

676 Tsd.

Stand September 2026 · 1 Monat: −4 Tsd. · 1 Jahr: −38 Tsd.

Veränderung im Zeitraum: −6 Tsd.

Tsd.550600650700750800202420252026

Verkaufte neu gebaute Einfamilienhäuser, in Tausend pro Jahr.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Zahl der verkauften neu gebauten Einfamilienhäuser in den USA, hochgerechnet auf ein Jahr, in Tausend.

Was kann das andeuten?

Neubauverkäufe reagieren schnell auf Hypothekenzinsen und Verbrauchervertrauen. Steigende Verkäufe stützen Bauunternehmen und Folgekäufe (Möbel, Elektronik), fallende zeigen eine schwächere Nachfrage.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Hypothekenzinsen, Hauspreisen und Konsumwerten wie Wayfair oder Best Buy.

US-Hauspreise (FHFA, Vorjahr)

2,40 %

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,00 Pp.

%02468202420252026

Preisveränderung von US-Einfamilienhäusern; das größte Vermögen der meisten Haushalte.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Preise für US-Einfamilienhäuser zum Vorjahr, nach dem Hauspreisindex der Bundesbehörde FHFA.

Was kann das andeuten?

Steigende Hauspreise machen Eigentümer reicher und stützen den Konsum (Vermögenseffekt). Fallende Preise belasten Banken und Konsum, wie in der Finanzkrise 2008. Hauspreise fließen mit Verzögerung in die Wohnkosten-Inflation ein.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Hypothekenzinsen, Wohnkosten-Inflation, Banken und dem gesamten Konsum.

US-Sparquote

3,80 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,20 Pp. · 1 Jahr: −1,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,20 Pp.

%345678202420252026

Anteil des verfügbaren Einkommens, den Haushalte sparen. Eine niedrige Quote lässt wenig Puffer für den Konsum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil des verfügbaren Einkommens, den US-Haushalte sparen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Eine hohe Sparquote ist ein Puffer für schlechtere Zeiten, bremst aber den Konsum. Eine sehr niedrige Quote bedeutet, dass Haushalte kaum Reserven haben: Der Konsum ist dann anfällig, wenn Jobs verloren gehen oder Preise steigen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit realen Konsumausgaben, Konsumentenkrediten, Löhnen und Konsumaktien.

US-Konsumentenkredite (Vorjahr)

2,70 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +2,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,40 Pp.

%-20246202420252026

Wachstum von Kreditkarten- und Autokrediten. Starkes Wachstum stützt den Konsum, bedeutet aber auch mehr Schulden.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Konsumentenkredite in den USA zum Vorjahr: Kreditkarten, Autokredite und Studienkredite, ohne Hypotheken.

Was kann das andeuten?

Starkes Kreditwachstum stützt kurzfristig den Konsum, kann aber auf finanzielle Anspannung hindeuten, wenn Löhne nicht mithalten. Ein Einbruch zeigt, dass Banken vorsichtiger werden oder Haushalte sparen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Sparquote, Bankkrediten, Zinsen und Finanzwerten wie PayPal, Robinhood oder Kreditkartenanbietern.

US-Autoverkäufe (hochgerechnet aufs Jahr)

16,38 Mio.

Stand September 2026 · 1 Monat: −3,5 % · 1 Jahr: −3,4 %

Veränderung im Zeitraum: +1,2 %

Mio.1516171819202420252026

In den USA verkaufte Neuwagen und leichte Lkw, in Millionen pro Jahr (BEA). Große Anschaffungen reagieren früh auf Zinsen und Zuversicht.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele neue Autos und leichte Lkw in den USA verkauft werden, hochgerechnet auf ein Jahr in Millionen Stück.

Was kann das andeuten?

Autos sind große Anschaffungen, die meist auf Kredit gekauft werden. Deshalb reagieren die Verkäufe früh auf höhere Zinsen und sinkende Zuversicht der Verbraucher. Ein deutlicher Rückgang ging oft einer Rezession voraus.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Kreditzinsen, Konsumentenkrediten, Autoherstellern und Zulieferern sowie Metallen wie Aluminium und Kupfer.

US-Schuldendienstquote der Haushalte (Quartal)

11,11 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,05 Pp. · 1 Jahr: −0,01 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,53 Pp.

%10,410,610,81111,211,4202420252026

Anteil des verfügbaren Einkommens, den Haushalte für Zinsen und Tilgung ausgeben. Höher heißt weniger Spielraum für Konsum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Welcher Anteil des verfügbaren Einkommens der US-Haushalte für Zinsen und Tilgung von Hypotheken und Konsumkrediten draufgeht.

Was kann das andeuten?

Eine niedrige Quote heißt, die Haushalte haben Luft für Konsum und neue Kredite. Steigt sie, etwa durch höhere Zinsen, bleibt weniger Geld zum Ausgeben und das Risiko von Zahlungsausfällen wächst.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Hypothekenzinsen, den Konsumentenkrediten, den Zahlungsrückständen und dem Konsum.

US-Zahlungsrückstände bei Kreditkarten (Quartal)

2,85 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,06 Pp. · 1 Jahr: −0,19 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,10 Pp.

%2,62,833,23,4202420252026

Anteil der Kreditkartenschulden bei Banken mit Zahlungsrückstand. Ein frühes Zeichen für überlastete Verbraucher.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Kreditkartenschulden bei US-Banken, bei denen die Zahlung seit mindestens 30 Tagen überfällig ist.

Was kann das andeuten?

Kreditkarten sind oft das Erste, was Haushalte nicht mehr bedienen können. Steigende Rückstände zeigen finanziell überlastete Verbraucher und können eine Konsumschwäche ankündigen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Konsum, den Konsumentenkrediten, der Arbeitslosigkeit und Finanzwerten wie PayPal oder Robinhood.

US-Zahlungsrückstände bei Hypotheken (Quartal)

1,86 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,02 Pp. · 1 Jahr: +0,08 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,14 Pp.

%1,71,751,81,851,9202420252026

Anteil der Wohnbaukredite bei Banken mit Zahlungsrückstand.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Wohnbaukredite bei US-Banken, bei denen die Zahlung seit mindestens 30 Tagen überfällig ist.

Was kann das andeuten?

Vor der Finanzkrise 2008 stieg diese Quote stark an. Ein niedriger Wert zeigt solide Haushalte, ein deutlicher Anstieg wäre ein Warnsignal für Banken und den Immobilienmarkt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Hauspreisen, der Arbeitslosigkeit, den Hypothekenzinsen und Bankaktien.

US-Neubauangebot (Monate Vorrat)

8,40

Stand September 2026 · 1 Monat: −1,2 % · 1 Jahr: +2,4 %

Veränderung im Zeitraum: +9,1 %

Index78910202420252026

Wie viele Monate es beim aktuellen Tempo dauern würde, alle angebotenen Neubauten zu verkaufen. Über etwa 6 spricht für einen Käufermarkt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Monate es beim aktuellen Verkaufstempo dauern würde, alle in den USA zum Verkauf stehenden Neubauten zu verkaufen.

Was kann das andeuten?

Unter etwa 4 Monaten ist das Angebot knapp und die Preise steigen eher. Über etwa 6 Monaten gibt es zu viele Häuser, Bauträger senken die Preise und bauen weniger.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Neubauverkäufen, den Baubeginnen, den Hypothekenzinsen und Bau- sowie Möbelaktien wie Wayfair.

US-Leerstandsquote bei Mietwohnungen (Quartal)

7,60 %

Stand Q3 2026 · 1 Monat: +0,30 Pp. · 1 Jahr: +0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,00 Pp.

%6,56,7577,257,57,75202420252026

Anteil leer stehender Mietwohnungen. Steigender Leerstand bremst die Mieten und später die Wohnkosten-Inflation.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil leer stehender Mietwohnungen in den USA.

Was kann das andeuten?

Steigt der Leerstand, haben Vermieter weniger Spielraum für Mieterhöhungen. Weil die Mieten mit Verzögerung in die Inflation eingehen, kündigt das eine sinkende Wohnkosten-Inflation an.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Wohnkosten-Inflation, den Baubeginnen und Immobilienwerten wie CoStar.

Liquidität und Kredit

Bilanzsumme der Fed

6,75 Bio. USD

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,0 % · 1 Jahr: +2,4 %

Veränderung im Zeitraum: −14,2 %

Bio. USD6,577,58202420252026

Eine wachsende Bilanz bringt Liquidität in die Märkte; ein Abbau (Quantitative Tightening) entzieht sie.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Summe aller Wertpapiere und Kredite, die die US-Notenbank hält, in Billionen US-Dollar. Kauft die Fed Anleihen (Quantitative Easing), wächst die Bilanz, baut sie Bestände ab (Quantitative Tightening), schrumpft sie.

Was kann das andeuten?

Eine wachsende Bilanz pumpt Geld in das Finanzsystem und hat in der Vergangenheit oft steigende Aktien- und Kryptokurse begleitet. Ein Abbau entzieht Liquidität und wirkt eher bremsend.

Was hängt damit zusammen?

Einer der wichtigsten Liquiditätsindikatoren für Bitcoin, Technologieaktien und Anleihen. Hängt mit der Geldmenge M2 und den langfristigen Zinsen zusammen.

US-Geldmenge M2 (Vorjahr)

5,70 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +1,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +9,40 Pp.

%-5-2,502,557,5202420252026

Wachstum der Geldmenge. Starkes M2-Wachstum ging oft mit steigenden Vermögenspreisen einher, auch bei Krypto.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Wachstum der US-Geldmenge M2 im Vergleich zum Vorjahr. M2 umfasst Bargeld, Girokonten, Sparkonten und Geldmarktfonds, also das Geld, das Menschen und Unternehmen schnell zur Verfügung haben.

Was kann das andeuten?

Starkes Wachstum bedeutet viel neues Geld im System, das oft in Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien und Krypto fließt und später die Inflation antreiben kann. Ein Schrumpfen (negative Werte) ist historisch selten und zeigt sehr knappe Liquidität.

Was hängt damit zusammen?

Gilt als wichtiger Treiber für Bitcoin und spekulative Anlagen. Hängt mit der Bilanz der Fed, der Kreditvergabe der Banken und der Inflation zusammen.

US-Nettoliquidität (Fed-Bilanz minus TGA und Reverse Repo)

5,42 Bio. USD

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,6 % · 1 Jahr: +1,7 %

Veränderung im Zeitraum: −4,1 %

Bio. USD5,25,45,65,86202420252026

Der Teil der Fed-Bilanz, der tatsächlich bei den Märkten ankommt; wichtig für Aktien und Bitcoin.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Bilanzsumme der Fed abzüglich des Kontos des Finanzministeriums (TGA) und der Reverse-Repo-Fazilität, in Billionen US-Dollar. Ein vereinfachtes Maß dafür, wie viel Notenbankgeld tatsächlich im Finanzsystem arbeitet.

Was kann das andeuten?

Steigt die Nettoliquidität, ist mehr Geld für Anlagen verfügbar, was in den letzten Jahren oft mit steigenden Aktien- und Kryptokursen einherging. Sinkt sie, etwa durch Bilanzabbau der Fed oder ein volleres Regierungskonto, fehlt dem Markt Rückenwind.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Fed-Bilanz, TGA, Reverse Repo, Bankreserven und besonders liquiditätsgetriebenen Anlagen wie Bitcoin, Technologieaktien (Nasdaq 100) und Small Caps (Russell 2000).

Reserven der US-Banken bei der Fed

2,89 Bio. USD

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: −1,2 % · 1 Jahr: −1,3 %

Veränderung im Zeitraum: −11,4 %

Bio. USD2,833,23,43,63,8202420252026

Geld, das Banken bei der Fed halten. Zu wenig Reserven können Stress am Geldmarkt auslösen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Guthaben, das US-Banken bei der Fed halten, in Billionen US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Reserven sind das Schmiermittel des Finanzsystems. Werden sie knapp, steigen die Zinsen am Geldmarkt sprunghaft (wie im September 2019), und die Fed muss eingreifen. Reichlich Reserven bedeuten entspannte Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Fed-Bilanz, TGA, Reverse Repo und dem Bilanzabbau der Fed. Wichtig für Banken und die Stabilität der Geldmärkte.

Konto des US-Finanzministeriums bei der Fed (TGA)

1,00 Bio. USD

Stand 28. Okt. 2026 · 1 Monat: +2,4 % · 1 Jahr: +10,1 %

Veränderung im Zeitraum: +22,0 %

Bio. USD0,20,40,60,811,2202420252026

Das Girokonto der US-Regierung. Steigt es, wird den Märkten Geld entzogen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Konto des US-Finanzministeriums bei der Fed (Treasury General Account), in Billionen US-Dollar. Hier liegen Steuereinnahmen und Erlöse aus neuen Staatsanleihen, bevor die Regierung sie ausgibt.

Was kann das andeuten?

Füllt das Finanzministerium sein Konto auf, etwa nach einer Einigung zur Schuldenobergrenze, zieht es Geld aus dem Markt ab. Gibt es Geld aus, fließt Liquidität zurück. Das kann kurzfristig Aktien und Krypto beeinflussen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Nettoliquidität, Bankreserven, Staatsanleihe-Emissionen und den Debatten über die Schuldenobergrenze.

Reverse-Repo-Fazilität der Fed (RRP)

0,00 Bio. USD

Stand 29. Okt. 2026 · 1 Monat: −100,0 % · 1 Jahr: −100,0 %

Veränderung im Zeitraum: −100,0 %

Bio. USD00,511,5202420252026

Geld, das Geldmarktfonds über Nacht bei der Fed parken. Sinkende Bestände setzen Liquidität frei.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das Geld, das vor allem Geldmarktfonds über Nacht bei der Fed anlegen (Overnight Reverse Repo), in Billionen US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Ein hoher Bestand bedeutet viel überschüssiges Geld, das keine bessere Anlage findet. Fließt Geld ab, etwa in neue Staatsanleihen, wird es dem Finanzsystem zur Verfügung gestellt. Ist die Fazilität leer, fehlt dieser Puffer, und der Bilanzabbau der Fed trifft direkt die Bankreserven.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Nettoliquidität, Bankreserven, kurzfristigen Zinsen und dem Angebot an Schatzwechseln.

Kredite der US-Banken (Vorjahr)

8,10 %

Stand 14. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,40 Pp. · 1 Jahr: +3,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +4,00 Pp.

%0246810202420252026

Wachstum der Kredite US-amerikanischer Geschäftsbanken; Kreditschöpfung, die die Wirtschaft versorgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Veränderung der Kredite und Leasingverträge der US-Geschäftsbanken zum Vorjahr.

Was kann das andeuten?

Banken schaffen mit jedem Kredit neues Geld. Wachsen die Kredite, fließt Geld in Investitionen und Konsum. Stagnieren oder schrumpfen sie, bremst das die Wirtschaft, oft nach Bankenkrisen oder bei hohen Zinsen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Umfrage zu Kreditstandards, der Geldmenge M2, Zinsen und Bankaktien.

US-Banken mit strengeren Kreditvergaben an Firmen (Umfrage)

0,00 %

Stand Q3 2026 · 1 Monat: −8,10 Pp. · 1 Jahr: −9,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −50,80 Pp.

%0204060202420252026

Netto-Anteil der Banken, die Firmenkredite erschweren. Hohe Werte gingen Rezessionen oft voraus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Netto-Anteil der US-Banken, die ihre Standards für Kredite an große und mittlere Unternehmen verschärfen, aus der vierteljährlichen Umfrage der Fed unter Kreditverantwortlichen (Senior Loan Officer Survey).

Was kann das andeuten?

Positive Werte heißen: mehr Banken verschärfen als lockern. Sehr hohe Werte gingen in der Vergangenheit Rezessionen voraus, weil Unternehmen schwerer an Geld kommen. Negative Werte zeigen eine lockere Kreditvergabe.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Bankkrediten, Risikoaufschlägen, Investitionen und kleineren Unternehmen (Russell 2000), die stärker auf Bankkredite angewiesen sind.

Finanzstress-Index der St. Louis Fed

-0,58

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,12 · 1 Jahr: −0,23

Veränderung im Zeitraum: −0,25

Index-1-0,500,51202420252026

Fasst 18 Marktindikatoren zusammen. Null ist normal, über null bedeutet mehr Stress als üblich.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Finanzstress-Index der Federal Reserve Bank of St. Louis fasst 18 wöchentliche Marktdaten wie Zinsabstände, Volatilität und Risikoaufschläge zu einer Zahl zusammen.

Was kann das andeuten?

Null entspricht einem normalen Stressniveau. Positive Werte zeigen erhöhten Stress, wie 2008, 2020 oder bei der Bankenkrise 2023. Negative Werte bedeuten ruhige, entspannte Märkte, in denen Risiko gern eingegangen wird.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Aktienvolatilität, Risikoaufschlägen von Unternehmensanleihen, dem US-Dollar und Fluchtwährungen. Hohe Werte belasten riskante Anlagen wie Small Caps und Krypto.

Bilanzsumme der EZB

5,94 Bio. EUR

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,6 % · 1 Jahr: −4,2 %

Veränderung im Zeitraum: −15,5 %

Bio. EUR5,566,577,5202420252026

Das Gegenstück zur Fed-Bilanz im Euroraum, in Billionen Euro.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank, in Billionen Euro.

Was kann das andeuten?

Wie bei der Fed bedeutet eine wachsende Bilanz (Anleihekäufe, Kredite an Banken) mehr Liquidität im Euroraum, eine schrumpfende Bilanz weniger. Die EZB baut ihre Bilanz seit 2022 ab.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Bundesanleihen, Renditeabständen südeuropäischer Staaten, dem Euro und europäischen Aktien.

Finanzierungsbedingungen (Chicago Fed, NFCI)

-0,49

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,04 · 1 Jahr: +0,03

Veränderung im Zeitraum: −0,21

Index-0,6-0,4-0,2-0202420252026

Wöchentliche Zusammenfassung von 105 Kennzahlen aus Geld-, Anleihe- und Aktienmärkten der USA. Unter null lockerer als im Durchschnitt, über null straffer.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Ein Index der Federal Reserve Bank of Chicago, der jede Woche 105 Kennzahlen aus Geldmarkt, Anleihen, Aktien und Bankkrediten zu einer Zahl zusammenfasst.

Was kann das andeuten?

Werte unter null bedeuten, dass Geld leichter als im Durchschnitt zu bekommen ist, das stützt meist Aktien und Krypto. Ein schneller Anstieg über null zeigte in der Vergangenheit Finanzstress an, etwa 2008 und 2020.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Finanzstress-Index, dem Leitzins, Kreditbedingungen der Banken, Aktien und Krypto.

Einlagen bei US-Banken

19,81 Bio. USD

Stand 14. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,8 % · 1 Jahr: +7,4 %

Veränderung im Zeitraum: +14,6 %

Bio. USD17181920202420252026

Alle Einlagen bei US-Geschäftsbanken. Sinkende Einlagen bedeuten weniger Geld im System und weniger Spielraum für Kredite.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Summe aller Einlagen bei US-Geschäftsbanken: Girokonten, Sparkonten und Termingelder.

Was kann das andeuten?

Wachsende Einlagen bedeuten mehr Geld im Bankensystem und mehr Spielraum für Kredite. Fallen sie, etwa weil Anleger in höher verzinste Geldmarktfonds wechseln, müssen Banken vorsichtiger werden. 2023 löste ein Einlagenabfluss die Pleiten mehrerer Regionalbanken aus.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Geldmenge M2, den Bankkrediten, den Geldmarktfonds und Bankaktien.

Vermögen der US-Geldmarktfonds (Quartal)

8,44 Bio. USD

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +1,8 % · 1 Jahr: +12,8 %

Veränderung im Zeitraum: +42,7 %

Bio. USD56789202420252026

In Geldmarktfonds geparktes Geld. Ein großer Berg ist möglicher Treibstoff für Aktien und Anleihen, wenn die Zinsen sinken.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viel Geld in US-Geldmarktfonds liegt. Diese Fonds legen in sehr kurz laufende, sichere Papiere an und werden oft wie ein verzinstes Konto genutzt.

Was kann das andeuten?

Hohe Zinsen locken Geld in Geldmarktfonds. Sinken die Zinsen, sucht ein Teil davon höhere Renditen in Anleihen, Aktien oder Krypto. Ein großer Berg ist deshalb möglicher Treibstoff für die Märkte.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Leitzins, den Bankeinlagen, den Reverse Repos der Fed und der Liquidität an den Märkten.

Finanzstress-Index der Kansas City Fed

-0,99

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,04 · 1 Jahr: −0,15

Veränderung im Zeitraum: −0,67

Index-1-0,500,5202420252026

Fasst 11 Marktsignale zu einer Zahl zusammen. Über null bedeutet mehr Stress als normal im Finanzsystem.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Ein Index der Kansas City Fed, der 11 Marktsignale zusammenfasst, zum Beispiel Zinsabstände, Schwankungen am Aktienmarkt und Bankaktien. Null ist der langjährige Durchschnitt.

Was kann das andeuten?

Werte über null zeigen überdurchschnittlichen Stress im Finanzsystem, wie in der Finanzkrise 2008 oder im März 2020. Werte unter null zeigen ruhige Märkte mit leichtem Zugang zu Kapital.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Finanzstress-Index der St. Louis Fed, dem NFCI, Kreditaufschlägen und riskanten Anlagen wie Small Caps und Krypto.

Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge M2 (Quartal)

1,42

Stand 1. Juli 2026 · 1 Monat: −0,2 % · 1 Jahr: +0,3 %

Veränderung im Zeitraum: +4,8 %

Index1,341,361,381,41,42202420252026

Wie oft ein Dollar der Geldmenge M2 im Jahr für das BIP ausgegeben wird. Steigt die Umlaufgeschwindigkeit, arbeitet vorhandenes Geld stärker, was die Inflation anheizen kann.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes: das US-BIP geteilt durch die Geldmenge M2. Sie zeigt, wie oft ein Dollar im Jahr für Waren und Dienstleistungen ausgegeben wird.

Was kann das andeuten?

Eine fallende Kurve bedeutet, dass Geld eher gehortet als ausgegeben wird, wie nach 2008 und 2020. Steigt sie, arbeitet das vorhandene Geld stärker, was zusammen mit einer wachsenden Geldmenge die Inflation anheizen kann.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Geldmenge M2, der Inflation, den Zinsen und der Liquidität an den Finanzmärkten.

Kreditvergabe der US-Geschäftsbanken (zum Vorjahr, wöchentlich)

6,40 %

Stand 14. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +1,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +6,90 Pp.

%-202468202420252026

Kredite und Wertpapiere der US-Banken (Fed H.8). Wachsende Kreditvergabe schafft Geld und stützt die Ausgaben; ein Rückgang geht oft mit einer Abschwächung einher.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die Kredite und Wertpapiere der US-Geschäftsbanken innerhalb eines Jahres gewachsen sind (Federal Reserve, wöchentlich).

Was kann das andeuten?

Wenn Banken mehr Kredite vergeben, entsteht neues Geld, das Ausgaben und Investitionen finanziert; das stützt Konjunktur und Kurse. Ein schrumpfendes Kreditvolumen wie 2023 nach der Regionalbankenkrise ist ein frühes Warnsignal für eine Abschwächung.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Umfrage zur Kreditvergabe, den Zinsen, der Geldmenge M2, Bankaktien und kleinen Unternehmen, die auf Bankkredite angewiesen sind.

Staatsfinanzen

US-Staatsschulden (gesamt)

39,46 Bio. USD

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +9,0 %

Veränderung im Zeitraum: +22,1 %

Bio. USD3234363840202420252026

Gesamte Schulden der US-Bundesregierung, in Billionen USD.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die gesamten Schulden der US-Bundesregierung, in Billionen US-Dollar, vierteljährlich.

Was kann das andeuten?

Die Schulden wachsen fast ununterbrochen. Entscheidend ist, wie schnell im Vergleich zur Wirtschaft und wie teuer die Finanzierung ist. Ein schneller Anstieg erhöht das Angebot an Staatsanleihen und kann die langen Zinsen nach oben treiben.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Schuldenquote, Zinsausgaben, 30-jähriger Rendite, US-Dollar sowie Gold und Bitcoin, die manche Anleger als Absicherung gegen Staatsverschuldung sehen.

US-Staatsschulden in Prozent des BIP

121,19 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −1,25 Pp. · 1 Jahr: +2,97 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +3,76 Pp.

%116118120122124202420252026

Schulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung; das gängigste Maß für die Tragfähigkeit.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Schulden der US-Bundesregierung im Verhältnis zur jährlichen Wirtschaftsleistung (BIP), in Prozent.

Was kann das andeuten?

Die Schuldenquote zeigt, wie tragfähig die Schulden sind. Steigt sie dauerhaft, verlangen Anleger womöglich höhere Zinsen, und der Spielraum für Konjunkturprogramme in Krisen schrumpft. Hohes Wachstum und Inflation senken die Quote, Rezessionen erhöhen sie.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Zinsausgaben, Haushaltsdefizit, langen Renditen und Kreditratings der USA.

Zinsausgaben der US-Regierung (Jahresrate)

1,33 Bio. USD

Stand Q3 2026 · 1 Monat: +3,8 % · 1 Jahr: +7,4 %

Veränderung im Zeitraum: +37,7 %

Bio. USD0,911,11,21,31,4202420252026

Was die US-Regierung pro Jahr an Zinsen zahlt, in Billionen USD. Steigt mit Schulden und Zinsen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährlichen Zinsausgaben der US-Bundesregierung, hochgerechnet aus den Quartalsdaten, in Billionen US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Mit höheren Zinsen und wachsenden Schulden steigen die Zinskosten stark. Sie übertreffen inzwischen große Haushaltsposten wie Verteidigung. Sehr hohe Zinskosten können die Staatsfinanzen unter Druck setzen und die Debatte über Zinssenkungen oder Inflation als Ausweg befeuern.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Staatsschulden, Leitzins, Renditen, Haushaltsdefizit und dem Vertrauen in US-Staatsanleihen.

US-Haushaltssaldo in Prozent des BIP (jährlich)

-5,75 %

Stand 2025 · 1 Monat: +0,49 Pp. · 1 Jahr: +0,49 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,47 Pp.

%-8-6-4-20202320242025

Überschuss (positiv) oder Defizit (negativ) des Bundeshaushalts je Haushaltsjahr.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Saldo des US-Bundeshaushalts je Haushaltsjahr in Prozent des BIP. Negative Werte sind ein Defizit, positive ein Überschuss.

Was kann das andeuten?

Ein großes Defizit in guten Zeiten bedeutet viel neue Staatsverschuldung und damit ein hohes Angebot an Staatsanleihen. Es stützt kurzfristig die Wirtschaft, kann aber Zinsen und Inflation nach oben treiben. In Rezessionen steigen Defizite fast immer.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Staatsschulden, Zinsausgaben, langen Renditen und dem US-Dollar.

Währungen, Energie und Rohstoffe

US-Dollar-Index (breit, Fed)

121,32

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +0,3 %

Veränderung im Zeitraum: −1,6 %

Index115120125130135202420252026

Ein stärkerer Dollar verschärft die weltweiten Finanzierungsbedingungen und belastet oft Schwellenländer und Rohstoffe.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert des US-Dollars gegenüber einem breiten Korb von Währungen wichtiger Handelspartner, berechnet von der Fed.

Was kann das andeuten?

Ein starker Dollar macht es für den Rest der Welt teurer, Dollar-Schulden zu bedienen und in Dollar gehandelte Rohstoffe zu kaufen. Ein schwächerer Dollar wirkt dagegen wie eine Lockerung der weltweiten Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Meist gegenläufig zu Rohstoffen (Gold, Öl, Zucker, Kaffee), Schwellenländer-Aktien (zum Beispiel Südafrika oder China) und Bitcoin. Für Anleger in Euro beeinflusst er direkt die Rendite von US-Anlagen.

Wechselkurs EUR/USD

1,1199

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −1,7 % · 1 Jahr: −3,6 %

Veränderung im Zeitraum: +5,2 %

Kurs1,001,051,101,151,20202420252026

US-Dollar je Euro. Wichtig für europäische Anleger mit US-Werten im Depot.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele US-Dollar man für einen Euro bekommt.

Was kann das andeuten?

Steigt der Kurs, wird der Euro stärker und der Dollar schwächer. Für Anleger aus dem Euroraum bedeutet das: US-Aktien und Bitcoin verlieren in Euro gerechnet an Wert, selbst wenn sie in Dollar gleich bleiben. Ein fallender Kurs wirkt umgekehrt.

Was hängt damit zusammen?

Wird vor allem vom Zinsabstand zwischen Fed und EZB, von der Konjunktur in beiden Regionen und von der Risikostimmung bestimmt. Wichtig für europäische Exporteure und für den Euro-Wert jedes US-Investments.

Brent-Rohöl (USD je Barrel)

123,10 USD

Stand 27. Okt. 2026 · 1 Monat: +6,1 % · 1 Jahr: +87,9 %

Veränderung im Zeitraum: +35,7 %

USD6080100120140202420252026

Energiepreise wirken direkt auf die Inflation und auf die Ethanol-Rechnung beim Zucker.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent in US-Dollar. Brent ist der wichtigste Referenzpreis für Öl weltweit.

Was kann das andeuten?

Stark steigende Ölpreise erhöhen die Inflation und belasten Verbraucher und Unternehmen, sie können Zinssenkungen verzögern. Stark fallende Preise deuten oft auf schwache Nachfrage und eine abkühlende Weltwirtschaft hin.

Was hängt damit zusammen?

Wirkt auf Inflation, Fluggesellschaften (zum Beispiel Wizz Air), Chemie und Transport. Über Ethanol beeinflusst Öl auch den Zuckerpreis. Geopolitische Krisen im Nahen Osten bewegen den Preis oft stark.

WTI-Rohöl (USD je Barrel)

103,37 USD

Stand 27. Okt. 2026 · 1 Monat: +21,3 % · 1 Jahr: +66,4 %

Veränderung im Zeitraum: +20,1 %

USD406080100120202420252026

Die US-Referenzsorte für Öl, eng verbunden mit den US-Benzinpreisen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Preis für ein Barrel der US-Ölsorte West Texas Intermediate in US-Dollar, gehandelt in Cushing, Oklahoma.

Was kann das andeuten?

Bewegt sich meist parallel zu Brent. Ein wachsender Abstand zu Brent kann auf Besonderheiten im US-Markt hinweisen, zum Beispiel Lagerbestände oder Exportengpässe. Hohe Preise wirken direkt auf die US-Benzinpreise und damit auf die Stimmung der Verbraucher.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für US-Ölproduzenten, die US-Inflation, Fluggesellschaften und Transport. Verbunden mit Brent, Erdgas und dem US-Dollar.

US-Erdgas, Henry Hub (USD je MMBtu)

2,76 USD

Stand 27. Okt. 2026 · 1 Monat: −14,0 % · 1 Jahr: −16,4 %

Veränderung im Zeitraum: −14,8 %

USD02,557,51012,5202420252026

Der US-Referenzpreis für Erdgas; treibt Strom- und Düngemittelkosten.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Preis für US-Erdgas am Handelspunkt Henry Hub in Louisiana, in US-Dollar je MMBtu (eine Energieeinheit).

Was kann das andeuten?

Erdgas schwankt stark und reagiert auf Wetter (kalte Winter, heiße Sommer), Lagerbestände und Exporte von Flüssiggas (LNG). Hohe Preise erhöhen Strom-, Heiz- und Düngemittelkosten.

Was hängt damit zusammen?

Wichtig für Stromversorger, Chemie- und Düngemittelhersteller (zum Beispiel FMC) und über Flüssiggas-Exporte auch für die Energiepreise in Europa.

Wechselkurs USD/JPY (Yen je Dollar)

156,8700

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,9 % · 1 Jahr: +2,7 %

Veränderung im Zeitraum: +4,7 %

Kurs140,00150,00160,00170,00202420252026

Ein steigender Wert heißt schwächerer Yen. Starke Yen-Bewegungen können die Weltmärkte erschüttern (Carry Trades).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele japanische Yen ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Yen. Weil Japan lange Zinsen nahe null hatte, leihen sich Anleger dort günstig Geld und legen es anderswo an (Carry Trade). Wertet der Yen plötzlich auf, müssen diese Geschäfte aufgelöst werden, was weltweit Kursrutsche auslösen kann, wie im August 2024.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Zinsen der Bank of Japan und der Fed, dem japanischen Aktienmarkt, Exportwerten und dem globalen Risikoappetit.

Wechselkurs USD/CNY (Yuan je Dollar)

6,6702

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,6 % · 1 Jahr: −6,3 %

Veränderung im Zeitraum: −8,8 %

Kurs6,606,807,007,207,40202420252026

Chinas Währung gegenüber dem Dollar; wichtig für chinesische Aktien und die Rohstoffnachfrage.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele chinesische Yuan (Renminbi) ein US-Dollar kostet. Der Kurs wird von der chinesischen Notenbank in einem Band gesteuert.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Yuan, oft ein Zeichen für schwaches Wachstum in China, Kapitalabflüsse oder Spannungen im Handel mit den USA. Ein stärkerer Yuan zeigt Vertrauen in die chinesische Wirtschaft.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit chinesischen Aktien (Alibaba, JD.com, Baidu, Tencent Music, XPeng, Vipshop), dem Hang Seng Index, der Rohstoffnachfrage (Kupfer, Öl) und der Handelspolitik.

Wechselkurs GBP/USD

1,3375

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,9 % · 1 Jahr: +0,4 %

Veränderung im Zeitraum: +9,3 %

Kurs1,201,251,301,351,40202420252026

US-Dollar je Britisches Pfund; wichtig für britische Aktien wie Wizz Air.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele US-Dollar ein Britisches Pfund kostet.

Was kann das andeuten?

Der Kurs spiegelt die Zinsunterschiede zwischen der Bank of England und der Fed sowie die Einschätzung der britischen Wirtschaft und Politik. Ein schwaches Pfund hilft britischen Exporteuren, verteuert aber Importe.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit britischen Aktien und dem FTSE, zum Beispiel Wizz Air, und mit dem Euro, weil Pfund und Euro oft ähnlich gegenüber dem Dollar laufen.

Wechselkurs USD/CHF (Franken je Dollar)

0,8248

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,0 % · 1 Jahr: +3,7 %

Veränderung im Zeitraum: −7,5 %

Kurs0,750,800,850,900,95202420252026

Der Schweizer Franken ist ein klassischer sicherer Hafen; ein fallender Wert heißt stärkerer Franken.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Schweizer Franken ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Der Franken gilt als sicherer Hafen. In Krisen fließt Geld in die Schweiz, der Franken wertet auf und der Wert fällt. Ein steigender Wert zeigt eher Risikofreude oder einen starken Dollar.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Gold, dem japanischen Yen (ebenfalls ein sicherer Hafen), dem Finanzstress-Index und Schweizer Unternehmen wie Aryzta.

US-Benzinpreis (USD je Gallone)

4,27 USD

Stand 26. Okt. 2026 · 1 Monat: −4,7 % · 1 Jahr: +41,4 %

Veränderung im Zeitraum: +22,9 %

USD2,533,544,5202420252026

Durchschnittspreis an US-Tankstellen; wirkt direkt auf Verbraucher und Inflationserwartungen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der durchschnittliche Preis für normales Benzin an US-Tankstellen, in US-Dollar je Gallone (etwa 3,8 Liter), wöchentlich von der Energiebehörde EIA erhoben.

Was kann das andeuten?

Benzinpreise sind für Verbraucher der sichtbarste Preis überhaupt. Steigen sie, sinken Kaufkraft und Stimmung, und die Inflationserwartungen ziehen an. Fallende Preise wirken wie eine kleine Steuersenkung.

Was hängt damit zusammen?

Folgt dem Rohölpreis (WTI, Brent) und den Raffineriemargen. Wichtig für Konsum, Energie-Inflation und die Inflationserwartungen.

Erdgas Europa (USD je MMBtu, monatlich)

25,49 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +21,9 % · 1 Jahr: +131,7 %

Veränderung im Zeitraum: +123,1 %

USD51015202530202420252026

Gaspreis in Europa; treibt die Energiekosten der europäischen Industrie und Haushalte.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Erdgaspreis in Europa (Referenz TTF in den Niederlanden), in US-Dollar je MMBtu, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Europa ist stark auf importiertes Gas angewiesen. Hohe Preise wie 2022 belasten Industrie und Haushalte und treiben die Inflation im Euroraum. Der Abstand zum US-Gaspreis zeigt den Kostennachteil der europäischen Industrie.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Inflation im Euroraum, der EZB, europäischen Industriewerten (ThyssenKrupp, Lenzing, Corbion) und dem US-Gaspreis (Henry Hub) über LNG-Exporte.

Kupfer (USD je Tonne, monatlich)

14.473,06 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +44,8 %

Veränderung im Zeitraum: +74,9 %

USD6.0008.00010.00012.00014.00016.000202420252026

Wird Dr. Kupfer genannt, weil sein Preis oft den Zustand der Weltwirtschaft widerspiegelt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Kupfer, in US-Dollar je Tonne, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Kupfer steckt in Stromnetzen, Gebäuden, Autos und Elektronik. Weil die Nachfrage so breit ist, gilt der Preis als Konjunkturbarometer (Dr. Kupfer). Steigende Preise deuten auf Wachstum hin, stark fallende auf eine Abkühlung, besonders in China.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit China und dem Yuan, Elektromobilität und Energiewende (zum Beispiel XPeng, Vulcan Energy, Canadian Solar), Industriewerten und der Industrieproduktion.

Aluminium (USD je Tonne, monatlich)

3.283,05 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +23,7 %

Veränderung im Zeitraum: +50,3 %

USD2.0002.5003.0003.5004.000202420252026

Wichtiges Industriemetall für Autos, Verpackungen und Bau; sehr energieintensiv in der Herstellung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Aluminium, in US-Dollar je Tonne, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Aluminium wird für Autos, Flugzeuge, Verpackungen und Bau gebraucht. Die Herstellung braucht sehr viel Strom, deshalb reagiert der Preis auch auf Energiekosten. Zölle und Produktionskürzungen in China können ihn stark bewegen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Energiepreisen, Industrieproduktion, Zöllen und Industriewerten.

Weizen (USD je Tonne, monatlich)

246,85 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +3,8 % · 1 Jahr: +59,1 %

Veränderung im Zeitraum: +7,6 %

USD150175200225250202420252026

Das wichtigste Getreide für Brot und Futter; empfindlich gegenüber Wetter und Geopolitik.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Weizen, in US-Dollar je Tonne, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Weizen ist ein Grundnahrungsmittel. Missernten, Dürren oder Kriege in Anbauregionen (wie 2022 in der Ukraine) lassen den Preis stark steigen und treiben die Lebensmittelinflation weltweit.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Lebensmittelinflation, Dünger- und Energiepreisen, dem US-Dollar und Agrarunternehmen wie FMC.

Kaffee, Arabica (US-Cent je Pfund, monatlich)

330,1 US-Cent

Stand September 2026 · 1 Monat: −8,5 % · 1 Jahr: −17,4 %

Veränderung im Zeitraum: +79,8 %

US-Cent100200300400500202420252026

Weltmarktpreis für Arabica-Kaffee; EllTec Analysis analysiert Kaffee als Rohstoff.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Arabica-Kaffee, in US-Cent je Pfund (etwa 450 Gramm), als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Der Kaffeepreis hängt stark vom Wetter in Brasilien und Vietnam ab. Frost oder Dürre können ihn innerhalb weniger Monate vervielfachen. Hohe Preise kommen mit Verzögerung bei Röstern, Cafés und im Supermarkt an.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem brasilianischen Real, dem US-Dollar und der Lebensmittelinflation. EllTec Analysis veröffentlicht eine eigene Analyse zu Kaffee.

Zucker (US-Cent je Pfund, monatlich)

17,9 US-Cent

Stand September 2026 · 1 Monat: +6,6 % · 1 Jahr: +13,6 %

Veränderung im Zeitraum: −32,5 %

US-Cent1015202530202420252026

Weltmarktpreis für Zucker; verbunden mit der Ernte in Brasilien und über Ethanol mit dem Ölpreis.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Rohzucker, in US-Cent je Pfund, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds.

Was kann das andeuten?

Brasilien ist der größte Exporteur. Dort entscheiden die Zuckerfabriken, ob sie aus Zuckerrohr Zucker oder Ethanol herstellen; deshalb hängt der Zuckerpreis auch am Öl- und Benzinpreis. Wetter in Brasilien und Indien sowie Exportregeln Indiens bewegen den Preis stark.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Rohöl, dem brasilianischen Real, der Lebensmittelinflation und Lebensmittelherstellern. EllTec Analysis veröffentlicht eine eigene Analyse zu Zucker-Futures.

USD/CAD (Kanadische Dollar je US-Dollar)

1,3993

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,7 % · 1 Jahr: +0,0 %

Veränderung im Zeitraum: +2,3 %

Kurs1,301,351,401,45202420252026

Der Kanadische Dollar ist eine klassische Ölwährung; er wird oft stärker, wenn der Ölpreis steigt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Kanadische Dollar man für einen US-Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Kanadischen Dollar.

Was kann das andeuten?

Kanada ist ein großer Ölexporteur. Steigt der Ölpreis, wird der Kanadische Dollar meist stärker und der Kurs fällt. Unterschiede bei den Leitzinsen beider Länder bewegen ihn ebenfalls.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit WTI-Rohöl, den Zinsen in Kanada und den USA und dem US-Dollar-Index.

AUD/USD (US-Dollar je Australischer Dollar)

0,7037

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,0 % · 1 Jahr: +8,0 %

Veränderung im Zeitraum: +11,0 %

Kurs0,600,650,700,75202420252026

Der Australische Dollar folgt Metallen und der Nachfrage aus China; er gilt als Barometer für die globale Risikofreude.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele US-Dollar man für einen Australischen Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet einen stärkeren Australischen Dollar.

Was kann das andeuten?

Der Australische Dollar folgt Eisenerz, Kohle und der Nachfrage aus China. Er steigt oft, wenn Anleger Risiken eingehen, und fällt in Krisen. Deshalb gilt er als Barometer der globalen Risikofreude.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Eisenerz, Kupfer, China, dem All Ordinaries Index und riskanten Anlagen insgesamt.

USD/MXN (Mexikanische Pesos je US-Dollar)

18,6638

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +6,7 % · 1 Jahr: +1,4 %

Veränderung im Zeitraum: +3,1 %

Kurs16,0018,0020,0022,00202420252026

Die meistgehandelte Schwellenländerwährung, empfindlich für US-Handelspolitik und die globale Risikostimmung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Mexikanische Pesos man für einen US-Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Peso.

Was kann das andeuten?

Der Peso ist die meistgehandelte Schwellenländerwährung und reagiert stark auf US-Zölle, Handelsstreit und die globale Stimmung. Ein schnell steigender Kurs zeigt Stress, ein fallender Kurs Zuversicht.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem US-Handel, dem Ölpreis, Schwellenländeraktien und der Risikostimmung.

Sojabohnen (IWF, USD je Tonne, monatlich)

481,72 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +7,3 % · 1 Jahr: +30,7 %

Veränderung im Zeitraum: −1,1 %

USD350400450500202420252026

Weltmarktpreis für Sojabohnen, wichtig für Futter und Speiseöl; stark gehandelt zwischen USA, Brasilien und China.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Sojabohnen in USD je Tonne (Monatsdurchschnitt, Daten des Internationalen Währungsfonds).

Was kann das andeuten?

Steigende Preise zeigen knappe Ernten oder starke Nachfrage, vor allem aus China. Handelsstreit zwischen den USA und China bewegt den Preis stark.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Mais, Weizen, Düngemittel- und Agrarchemiewerten wie FMC, dem Brasilianischen Real und der Lebensmittelinflation.

Mais (IWF, USD je Tonne, monatlich)

236,92 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +7,1 % · 1 Jahr: +20,8 %

Veränderung im Zeitraum: +5,8 %

USD160180200220240202420252026

Weltmarktpreis für Mais, genutzt für Lebensmittel, Tierfutter und Ethanol; verbunden mit Öl und Zucker.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Mais in USD je Tonne (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Mais ist Grundlage für Tierfutter und Ethanol. Hohe Preise verteuern Fleisch und Lebensmittel und machen Ethanol aus Zucker attraktiver.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Sojabohnen, Weizen, Zucker, dem Ölpreis und Agrarchemiewerten wie FMC.

Kakao (IWF, USD je Tonne, monatlich)

5.918,98 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: −1,2 % · 1 Jahr: −15,5 %

Veränderung im Zeitraum: +63,1 %

USD2.0004.0006.0008.00010.00012.000202420252026

Weltmarktpreis für Kakaobohnen; überwiegend in Westafrika angebaut und sehr wetterabhängig.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Kakaobohnen in USD je Tonne (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Rund zwei Drittel des Kakaos kommen aus der Elfenbeinküste und Ghana. Schlechtes Wetter oder Pflanzenkrankheiten dort lassen den Preis stark steigen, wie 2024 mit Rekordpreisen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Schokoladen- und Lebensmittelherstellern, Zucker und der Lebensmittelinflation.

Baumwolle (IWF, US-Cent je Pfund, monatlich)

95,8 US-Cent

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,2 % · 1 Jahr: +22,9 %

Veränderung im Zeitraum: −2,0 %

US-Cent708090100202420252026

Weltmarktpreis für Baumwolle; wichtig für Bekleidungshersteller und Händler.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Baumwolle in US-Cent je Pfund (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Steigende Baumwollpreise erhöhen die Kosten für Bekleidung. Fallende Preise entlasten die Margen von Modehändlern.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Bekleidungs- und Modeunternehmen wie Lululemon oder Zalando, dem Ölpreis (Kunstfasern als Alternative) und China.

Nickel (IWF, USD je Tonne, monatlich)

16.323,82 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: −2,5 % · 1 Jahr: +8,1 %

Veränderung im Zeitraum: −16,9 %

USD14.00016.00018.00020.000202420252026

Verwendet für Edelstahl und Batterien von Elektroautos.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Nickel in USD je Tonne (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Nickel steckt in Edelstahl und in vielen Batterien für Elektroautos. Indonesien hat das Angebot stark ausgeweitet, was die Preise gedrückt hat. Steigende Preise zeigen eine anziehende Nachfrage aus Industrie und E-Mobilität.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Stahl, Kupfer, Lithium, Elektroautoherstellern wie XPeng und Batterierohstoffen wie bei Vulcan Energy.

Uran (IWF, USD je Pfund, monatlich)

72,47 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,9 % · 1 Jahr: +15,3 %

Veränderung im Zeitraum: +36,2 %

USD5060708090202420252026

Brennstoff für Kernkraftwerke; getrieben von neuen Reaktoren und dem Angebot aus Kasachstan und Kanada.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Uran in USD je Pfund (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Neue Kernkraftwerke, längere Laufzeiten und der Strombedarf von Rechenzentren treiben die Nachfrage. Das Angebot hängt an wenigen Ländern wie Kasachstan und Kanada, deshalb kann der Preis stark schwanken.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Energiepolitik, Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren und Energieaktien.

Kohle, Australien (IWF, USD je Tonne, monatlich)

153,84 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +9,5 % · 1 Jahr: +36,7 %

Veränderung im Zeitraum: −8,7 %

USD100120140160180202420252026

Kraftwerkskohle-Preis für Asien; noch immer ein großer Teil der Stromerzeugung in China, Indien und Japan.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Preis für Kraftwerkskohle aus Australien in USD je Tonne (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Kohle ist in Asien noch immer ein großer Teil der Stromerzeugung. Hohe Preise zeigen eine knappe Energieversorgung, oft zusammen mit teurem Gas.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Erdgas und Flüssiggas, dem Australischen Dollar, China und der Stahlproduktion (zum Beispiel Thyssenkrupp).

Flüssiggas Asien, Japan (IWF, USD je MMBtu, monatlich)

26,64 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +20,9 % · 1 Jahr: +136,2 %

Veränderung im Zeitraum: +102,5 %

USD51015202530202420252026

Preis für nach Japan geliefertes Flüssiggas; konkurriert mit Europa um dieselben Ladungen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Preis für Flüssiggas (LNG), das nach Japan geliefert wird, in USD je MMBtu (Monatsdurchschnitt, IWF-Daten).

Was kann das andeuten?

Europa und Asien konkurrieren um dieselben LNG-Tanker. Steigt der Preis in Asien, wird auch Gas in Europa teurer. Das belastet energieintensive Industrien und treibt die Inflation.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem europäischen Gaspreis, dem US-Erdgaspreis (Henry Hub), dem Ölpreis und Industriewerten wie Thyssenkrupp oder Lenzing.

Europa: Deutschland, Euroraum, Großbritannien, Schweiz, Skandinavien, Polen

Inflation Deutschland (HVPI, zum Vorjahr)

3,30 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,40 Pp. · 1 Jahr: +1,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,00 Pp.

%12345202420252026Ziel 2 %

Verbraucherpreise in Deutschland nach EU-einheitlicher Methode (Eurostat). Die EZB strebt für den ganzen Euroraum 2 % an.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie stark die Verbraucherpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen sind. Gemessen wird nach der EU-einheitlichen Methode (HVPI), damit die Länder vergleichbar sind.

Was kann das andeuten?

Liegt die Inflation deutlich über 2 %, verlieren Ersparnisse an Wert und die EZB neigt zu höheren Zinsen. Fällt sie unter 2 %, hat die EZB Spielraum für Zinssenkungen. Deutschland hat als größte Volkswirtschaft viel Gewicht in der Euroraum-Inflation.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem EZB-Einlagensatz, der Rendite von Bundesanleihen, Löhnen, Energiepreisen (Erdgas, Öl) und dem Euro. Wichtig für deutsche Aktien und den DAX.

Inflation Frankreich (HVPI, zum Vorjahr)

3,40 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,80 Pp. · 1 Jahr: +2,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,30 Pp.

%0246202420252026Ziel 2 %

Verbraucherpreise in Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft im Euroraum (Eurostat).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflationsrate Frankreichs nach der EU-einheitlichen Methode, also wie stark die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen sind.

Was kann das andeuten?

Zusammen mit Deutschland und Italien bestimmt Frankreich den Großteil der Inflation im Euroraum. Laufen die Länder stark auseinander, wird es für die EZB schwieriger, einen passenden Zins für alle zu finden.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Euroraum-Inflation, dem EZB-Zins, französischen Staatsanleihen und französischen Aktien wie Teleperformance.

Inflation Italien (HVPI, zum Vorjahr)

4,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,00 Pp. · 1 Jahr: +2,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,40 Pp.

%0246202420252026Ziel 2 %

Verbraucherpreise in Italien, der drittgrößten Volkswirtschaft im Euroraum (Eurostat).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Inflationsrate Italiens nach der EU-einheitlichen Methode im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Was kann das andeuten?

Italien reagiert wegen hoher Staatsschulden empfindlich auf Zinsen. Hohe Inflation zwingt die EZB zu höheren Zinsen, was Italiens Zinslast erhöht.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Zinsabstand Italiens zu Deutschland, dem EZB-Zins und europäischen Bankaktien.

Wirtschaftswachstum Deutschland (real, zum Vorjahr)

1,00 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,30 Pp. · 1 Jahr: +0,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,80 Pp.

%-1-0,500,51202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung Deutschlands, vierteljährlich (Eurostat). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel Prozent die deutsche Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) preisbereinigt höher oder niedriger ist als ein Jahr zuvor. Die Zahl kommt vierteljährlich.

Was kann das andeuten?

Werte unter null bedeuten, dass die Wirtschaft schrumpft. Deutschland hängt stark von Industrie und Export ab und reagiert deshalb früh auf Schwächen in China und im Welthandel.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit deutschen Exporten, Energiepreisen, dem EZB-Zins, dem Euro und deutschen Industrie- und Autoaktien.

Wirtschaftswachstum Euroraum (real, zum Vorjahr)

1,20 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,60 Pp. · 1 Jahr: −0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,70 Pp.

%00,511,52202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung des Euroraums, vierteljährlich (Eurostat).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das preisbereinigte Wachstum der Wirtschaftsleistung aller Euroländer im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Was kann das andeuten?

Schwaches Wachstum spricht für niedrigere EZB-Zinsen und oft für einen schwächeren Euro. Starkes Wachstum stützt europäische Aktien und Unternehmensgewinne.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem EZB-Zins, EUR/USD, europäischen Aktien und dem Wachstum in Deutschland.

Arbeitslosenquote Deutschland (ILO-Definition)

4,00 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,90 Pp.

%33,253,53,754202420252026

Anteil der Erwerbspersonen ohne Job, nach der international vergleichbaren ILO-Methode (OECD). Niedriger als die Zahl der Bundesagentur für Arbeit.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Menschen in Deutschland, die arbeiten wollen, aber keinen Job haben. Gezählt nach der internationalen ILO-Methode, deshalb niedriger als die bekannte Zahl der Bundesagentur für Arbeit.

Was kann das andeuten?

Steigt die Quote über mehrere Monate, kühlt die Wirtschaft ab und die Menschen geben vorsichtiger Geld aus. Ein angespannter Arbeitsmarkt treibt dagegen die Löhne und damit die Inflation.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem deutschen Wirtschaftswachstum, dem Konsum, Löhnen und der Inflation.

Arbeitslosenquote Frankreich (ILO-Definition)

8,20 %

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: +0,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,70 Pp.

%77,588,5202420252026

Anteil der französischen Erwerbspersonen ohne Job (OECD, harmonisiert).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Arbeitslosenquote Frankreichs nach der international vergleichbaren ILO-Methode.

Was kann das andeuten?

Frankreich hat traditionell eine höhere Arbeitslosigkeit als Deutschland. Wichtiger als die Höhe ist die Richtung: Ein Anstieg deutet auf eine schwächere Wirtschaft hin.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Wachstum im Euroraum, dem Konsum in Frankreich und französischen Aktien.

Arbeitslosenquote Italien (ILO-Definition)

6,20 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: +0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,40 Pp.

%5678202420252026

Anteil der italienischen Erwerbspersonen ohne Job (OECD, harmonisiert).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Arbeitslosenquote Italiens nach der international vergleichbaren ILO-Methode.

Was kann das andeuten?

Sinkende Arbeitslosigkeit in Italien zeigt eine robuste Wirtschaft im Süden des Euroraums und beruhigt meist auch die Anleihemärkte.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Zinsabstand Italiens zu Deutschland, italienischen Banken und dem Wachstum im Euroraum.

Exporte Deutschland (monatlich, in USD)

157,4 Mrd. USD

Stand Juli 2026 · 1 Monat: −0,7 % · 1 Jahr: +4,2 %

Veränderung im Zeitraum: +9,8 %

Mrd. USD130140150160202420252026

Wert der Waren, die Deutschland jeden Monat ins Ausland verkauft, umgerechnet in US-Dollar (OECD). Der Exportmotor der größten Volkswirtschaft Europas.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert aller Waren, die Deutschland in einem Monat ins Ausland verkauft, umgerechnet in US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Deutschland verdient einen großen Teil seines Wohlstands mit Exporten (Autos, Maschinen, Chemie). Sinkende Exporte zeigen schwächere Nachfrage aus China, den USA oder Europa. Weil in Dollar gerechnet wird, beeinflusst auch der Wechselkurs EUR/USD die Zahl.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem deutschen Wachstum, China, dem Welthandel, EUR/USD und deutschen Industrie- und Autoaktien.

Handelsbilanz Deutschland (monatlich, in USD)

21,6 Mrd. USD

Stand Juli 2026 · 1 Monat: +4,4 Mrd. USD · 1 Jahr: +4,2 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +2,9 Mrd. USD

Mrd. USD0102030202420252026

Exporte minus Importe von Waren (OECD). Deutschland hat meist einen hohen Überschuss; ein schrumpfender Überschuss zeigt schwächere Nachfrage aus dem Ausland.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Differenz zwischen dem, was Deutschland exportiert, und dem, was es importiert. Ein positiver Wert ist ein Überschuss.

Was kann das andeuten?

Ein großer Überschuss zeigt eine wettbewerbsfähige Industrie, sorgt aber auch für Kritik aus den USA. Schrumpft der Überschuss, weil Exporte fallen, ist das ein Warnsignal für die Industrie. Steigen dagegen vor allem die Energieimporte, wie 2022, schrumpft er ebenfalls.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Exporten, Energiepreisen, Zöllen und Handelskonflikten sowie dem Euro.

Zinsabstand Italien zu Deutschland (10 Jahre, monatlich)

+0,80 Pp.

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,01 Pp. · 1 Jahr: −0,06 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,88 Pp.

Pp.0123202420252026

Wie viel mehr Italien als Deutschland für 10-jährige Kredite zahlt. Das klassische Stressbarometer des Euroraums.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Prozentpunkte Italien für eine 10-jährige Staatsanleihe mehr Zinsen zahlen muss als Deutschland. Deutschland gilt als sicherster Schuldner im Euroraum.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Abstand zeigt Sorge um Italiens Schulden oder um den Zusammenhalt des Euroraums (wie in der Eurokrise 2011/2012). Ein sinkender Abstand zeigt Vertrauen. Steigt er sehr stark, greift oft die EZB ein.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit europäischen Bankaktien, dem Euro, der Politik in Italien und der EZB.

Zinsabstand Frankreich zu Deutschland (10 Jahre, monatlich)

+1,01 Pp.

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,16 Pp. · 1 Jahr: +0,18 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,43 Pp.

Pp.00,511,5202420252026

Der Renditeaufschlag französischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen; steigt bei politischen oder Haushaltssorgen in Frankreich.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Zinsaufschlag, den Frankreich für 10-jährige Staatsanleihen gegenüber Deutschland zahlt.

Was kann das andeuten?

Lange Zeit war der Abstand sehr klein. Steigt er, sorgen sich Anleger um Frankreichs Haushaltsdefizit oder die politische Lage. Das kann französische Banken und Aktien belasten.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit französischen Banken und Aktien, dem Euro und dem Zinsabstand Italiens.

Rendite 10-jährige britische Staatsanleihe (monatlich)

5,24 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,25 Pp. · 1 Jahr: +0,55 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,82 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Der lange Zins in Großbritannien (OECD).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite einer 10-jährigen britischen Staatsanleihe (Gilt), also der lange Zins in Großbritannien.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen zeigen höhere Inflationserwartungen oder Zweifel an der Haushaltspolitik, wie bei der Gilt-Krise im Herbst 2022. Sie verteuern Hypotheken und belasten britische Aktien.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Britischen Pfund (GBP/USD), dem Tagesgeldsatz, US-Renditen und dem britischen Immobilienmarkt.

Britischer Tagesgeldsatz (monatlich)

3,73 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,24 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,45 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Der Tagesgeldsatz am britischen Geldmarkt (OECD), der eng dem Leitzins der Bank of England folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Zins, zu dem sich Banken in Großbritannien über Nacht Geld leihen. Er folgt sehr eng dem Leitzins der Bank of England und zeigt deshalb deren Kurs.

Was kann das andeuten?

Steigt er, strafft die Bank of England die Geldpolitik gegen Inflation. Sinkt er, lockert sie, um die Wirtschaft zu stützen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Pfund, britischen Renditen, Hypotheken und dem Vergleich mit Fed und EZB.

Wirtschaftswachstum Großbritannien (real, zum Vorjahr)

1,20 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,30 Pp. · 1 Jahr: −0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,70 Pp.

%-1012202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung Großbritanniens, vierteljährlich (IWF).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das preisbereinigte Wachstum der britischen Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Was kann das andeuten?

Großbritannien ist eine große Dienstleistungs- und Finanzwirtschaft. Schwaches Wachstum spricht für Zinssenkungen der Bank of England und oft für ein schwächeres Pfund.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Pfund, britischen Aktien und Renditen sowie dem Handel mit der EU.

Arbeitslosenquote Großbritannien (ILO-Definition)

4,90 %

Stand Juni 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,50 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Anteil der britischen Erwerbspersonen ohne Job (OECD, harmonisiert).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Arbeitslosenquote Großbritanniens nach der international vergleichbaren ILO-Methode.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Wert zeigt eine abkühlende Wirtschaft und macht Zinssenkungen der Bank of England wahrscheinlicher.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem britischen Wachstum, Löhnen, der Inflation und dem Pfund.

Rendite 10-jährige Schweizer Staatsanleihe (monatlich)

0,59 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,12 Pp. · 1 Jahr: +0,39 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,50 Pp.

%00,250,50,7511,25202420252026

Der lange Zins der Schweiz, einer der niedrigsten der Welt; ein Maß für die Nachfrage nach sicheren Häfen (OECD).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite einer 10-jährigen Schweizer Staatsanleihe. Die Schweiz gilt als besonders sicher, deshalb sind ihre Zinsen sehr niedrig und waren jahrelang sogar negativ.

Was kann das andeuten?

In Krisen kaufen Anleger Schweizer Anleihen und Franken, die Rendite fällt. Steigt sie, ist weniger Angst im Markt oder die Inflation zieht auch in der Schweiz an.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Schweizer Franken (USD/CHF), Gold als sicherem Hafen und Schweizer Aktien.

Kerninflation Euroraum (HVPI ohne Energie und Lebensmittel)

2,50 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,00 Pp.

%2345202420252026Ziel 2 %

Preisanstieg im Euroraum ohne die schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise (Eurostat). Die EZB beobachtet sie, um zu beurteilen, wie hartnäckig die Inflation ist.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die Verbraucherpreise in dem Euroraum im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, ohne die schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel.

Was kann das andeuten?

Eine Inflation nahe dem Ziel von 2 % gibt der Notenbank Spielraum für Zinssenkungen, Rückenwind für Aktien und Anleihen. Eine Inflation deutlich über dem Ziel erzwingt länger hohe Zinsen. Die Kerninflation bewegt sich langsam und zeigt, wie breit der Preisdruck verankert ist.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Zinsentscheidungen der EZB, den Löhnen, den Energiepreisen und dem Euro zusammen. Hohe Inflation belastet den Konsum und die Bewertung von Wachstumswerten.

Inflation Spanien (HVPI, zum Vorjahr)

5,00 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,40 Pp. · 1 Jahr: +2,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,70 Pp.

%12345202420252026Ziel 2 %

Um wie viel die Verbraucherpreise in Spanien innerhalb eines Jahres gestiegen sind (Eurostat). Die Notenbank strebt etwa 2 % an.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die Verbraucherpreise in Spanien im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

Was kann das andeuten?

Eine Inflation nahe dem Ziel von 2 % gibt der Notenbank Spielraum für Zinssenkungen, Rückenwind für Aktien und Anleihen. Eine Inflation deutlich über dem Ziel erzwingt länger hohe Zinsen. Energiepreise können diese Zahl von Monat zu Monat stark bewegen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Zinsentscheidungen der EZB, den Löhnen, den Energiepreisen und dem Euro zusammen. Hohe Inflation belastet den Konsum und die Bewertung von Wachstumswerten.

Inflation Polen (HVPI, zum Vorjahr)

4,00 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,50 Pp. · 1 Jahr: +1,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,70 Pp.

%2468202420252026Ziel 2 %

Um wie viel die Verbraucherpreise in Polen innerhalb eines Jahres gestiegen sind (Eurostat). Die Notenbank strebt etwa 2 % an.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die Verbraucherpreise in Polen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

Was kann das andeuten?

Eine Inflation nahe dem Ziel von 2 % gibt der Notenbank Spielraum für Zinssenkungen, Rückenwind für Aktien und Anleihen. Eine Inflation deutlich über dem Ziel erzwingt länger hohe Zinsen. Energiepreise können diese Zahl von Monat zu Monat stark bewegen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Zinsentscheidungen der EZB, den Löhnen, den Energiepreisen und dem Euro zusammen. Hohe Inflation belastet den Konsum und die Bewertung von Wachstumswerten.

Wirtschaftswachstum Frankreich (real, zum Vorjahr)

0,50 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,50 Pp.

%0123202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Frankreich, vierteljährlich (Eurostat). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Frankreich im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Frankreich einher.

Wirtschaftswachstum Italien (real, zum Vorjahr)

1,00 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: +0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,50 Pp.

%00,511,5202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Italien, vierteljährlich (Eurostat). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Italien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Italien einher.

Wirtschaftswachstum Spanien (real, zum Vorjahr)

2,60 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: ±0,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,70 Pp.

%01234202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Spanien, vierteljährlich (Eurostat). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Spanien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Spanien einher.

Arbeitslosenquote Spanien (monatlich)

10,00 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,00 Pp.

%1010,51111,512202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Spanien, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Spanien, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Spanien.

Arbeitslosenquote Niederlande (monatlich)

4,00 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,40 Pp.

%3,43,63,844,2202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in den Niederlanden, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in den Niederlanden, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in den Niederlanden.

Arbeitslosenquote Polen (monatlich)

3,40 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,60 Pp.

%2,62,833,23,4202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Polen, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Polen, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Polen.

Zinsabstand Spanien zu Deutschland (10 Jahre, monatlich)

+0,45 Pp.

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,12 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,61 Pp.

Pp.00,511,5202420252026

Wie viel mehr Spanien als Deutschland für 10-jährige Kredite zahlt. Ein steigender Abstand zeigt Stress im Euroraum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Unterschied zwischen den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen von Spanien und Deutschland, in Prozentpunkten.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Abstand bedeutet, dass Anleger für Kredite an Spanien mehr verlangen als für Kredite an Deutschland, ein Zeichen von Sorge um Schulden oder Politik. Ein sinkender Abstand zeigt Vertrauen in den Euroraum und ist meist Rückenwind für europäische Banken und Aktien.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Politik der EZB, den Staatshaushalten, Wahlen und dem Euro zusammen. In der Eurokrise 2011 und 2012 gingen steigende Zinsabstände mit starken Verlusten an den europäischen Börsen einher.

Zinsabstand Griechenland zu Deutschland (10 Jahre, monatlich)

+0,76 Pp.

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,08 Pp. · 1 Jahr: +0,06 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,66 Pp.

Pp.00,511,5202420252026

Wie viel mehr Griechenland als Deutschland für 10-jährige Kredite zahlt. Ein steigender Abstand zeigt Stress im Euroraum.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Unterschied zwischen den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen von Griechenland und Deutschland, in Prozentpunkten.

Was kann das andeuten?

Ein steigender Abstand bedeutet, dass Anleger für Kredite an Griechenland mehr verlangen als für Kredite an Deutschland, ein Zeichen von Sorge um Schulden oder Politik. Ein sinkender Abstand zeigt Vertrauen in den Euroraum und ist meist Rückenwind für europäische Banken und Aktien.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Politik der EZB, den Staatshaushalten, Wahlen und dem Euro zusammen. In der Eurokrise 2011 und 2012 gingen steigende Zinsabstände mit starken Verlusten an den europäischen Börsen einher.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Polen (monatlich)

6,23 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,42 Pp. · 1 Jahr: +0,76 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,55 Pp.

%4,555,566,5202420252026

Der lange Zins von Polen (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Polen bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Polen sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Schweden (monatlich)

3,19 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,17 Pp. · 1 Jahr: +0,63 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,30 Pp.

%1,522,533,5202420252026

Der lange Zins von Schweden (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Schweden bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Schweden sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

USD/SEK (Schwedische Kronen je US-Dollar)

9,9237

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,2 % · 1 Jahr: +5,6 %

Veränderung im Zeitraum: −9,7 %

Kurs8,009,0010,0011,0012,00202420252026

Die Währung von Schweden gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/SEK: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Schweden. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

USD/NOK (Norwegische Kronen je US-Dollar)

9,3227

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −1,8 % · 1 Jahr: −6,6 %

Veränderung im Zeitraum: −15,8 %

Kurs9,0010,0011,0012,00202420252026

Die Währung von Norwegen gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/NOK: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Norwegen. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Japan, China und die Welt

Japanischer Tagesgeldsatz (monatlich)

1,04 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,07 Pp. · 1 Jahr: +0,57 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,10 Pp.

%-0,500,511,5202420252026

Der Tagesgeldsatz am japanischen Geldmarkt (OECD), gesteuert von der Bank of Japan. Jahrzehntelang nahe oder unter null.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Zins, zu dem sich Banken in Japan über Nacht Geld leihen. Die Bank of Japan steuert ihn mit ihrem Leitzins. Jahrzehntelang lag er nahe null oder sogar darunter.

Was kann das andeuten?

Hebt Japan die Zinsen an, wird der Yen attraktiver. Dann lohnt sich der sogenannte Carry Trade weniger, bei dem Anleger sich billig in Yen Geld leihen und es in Aktien oder Krypto stecken. Im August 2024 löste das weltweit heftige Kursrückgänge aus.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit USD/JPY, japanischen Renditen, weltweiten Aktienmärkten und Krypto.

Rendite 10-jährige japanische Staatsanleihe (monatlich)

3,05 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,11 Pp. · 1 Jahr: +1,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,28 Pp.

%01234202420252026

Der lange Zins Japans (OECD). Steigende japanische Renditen können Geld aus dem Ausland zurück nach Japan ziehen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite einer 10-jährigen japanischen Staatsanleihe. Lange hielt die Bank of Japan diesen Zins künstlich nahe null.

Was kann das andeuten?

Japanische Anleger besitzen riesige Summen an ausländischen Anleihen und Aktien. Steigen die Renditen in Japan, kann Geld zurück nach Japan fließen. Das kann die Renditen weltweit nach oben drücken.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Yen, US-Renditen, dem Tagesgeldsatz in Japan und weltweiten Anleihemärkten.

Wirtschaftswachstum Japan (real, zum Vorjahr)

0,50 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: −1,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,70 Pp.

%-1012202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung Japans, vierteljährlich (IWF).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Das preisbereinigte Wachstum der japanischen Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Was kann das andeuten?

Japan wächst wegen der alternden Bevölkerung meist langsam. Schwaches Wachstum macht weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan unwahrscheinlicher.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Yen, japanischen Aktien (Nikkei), Exporten und der Bank of Japan.

Arbeitslosenquote Japan

2,50 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,10 Pp.

%2,32,42,52,62,7202420252026

Anteil der japanischen Erwerbspersonen ohne Job (OECD, harmonisiert). Strukturell sehr niedrig.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Arbeitslosenquote Japans nach der international vergleichbaren Methode.

Was kann das andeuten?

Japan hat seit Jahrzehnten eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten der Welt, weil die Bevölkerung schrumpft und Arbeitskräfte knapp sind. Knappe Arbeitskräfte treiben die Löhne und geben der Bank of Japan Spielraum für Zinserhöhungen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Löhnen und Inflation in Japan, der Bank of Japan und dem Yen.

Bilanzsumme der Bank of Japan

625,0 Bio. JPY

Stand September 2026 · 1 Monat: −3,0 % · 1 Jahr: −10,2 %

Veränderung im Zeitraum: −15,7 %

Bio. JPY600650700750800202420252026

Bilanzsumme der Bank of Japan in Billionen Yen. Durch riesige Anleihekäufe ist sie im Verhältnis zur Wirtschaft die größte Notenbankbilanz der Welt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert aller Vermögenswerte, die die japanische Notenbank hält, in Billionen Yen. Durch den Kauf von Staatsanleihen, Aktienfonds und mehr ist ihre Bilanz größer als die gesamte japanische Wirtschaftsleistung eines Jahres.

Was kann das andeuten?

Eine wachsende Bilanz bedeutet frisches Geld im System. Beginnt die Bank of Japan ihre Bilanz zu verkleinern, entzieht sie dem Markt Liquidität, ähnlich wie die Fed beim Bilanzabbau.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Fed- und der EZB-Bilanz, der weltweiten Liquidität, dem Yen und japanischen Anleihen.

Exporte Japan (monatlich, in USD)

68,6 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +2,6 % · 1 Jahr: +12,8 %

Veränderung im Zeitraum: +16,7 %

Mrd. USD55606570202420252026

Wert der Waren, die Japan jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar (OECD). Autos, Maschinen und Elektronik.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert aller Waren, die Japan in einem Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Japans Exporte (Autos, Maschinen, Halbleiter-Ausrüstung) sind ein guter Gradmesser für die Industrie in Asien und weltweit. Ein schwacher Yen macht japanische Waren günstiger, senkt aber den Dollarwert.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Yen, China, den USA, Autoherstellern und der Chipindustrie.

Devisenreserven Japan

1,07 Bio. USD

Stand September 2026 · 1 Monat: −1,7 % · 1 Jahr: −13,9 %

Veränderung im Zeitraum: −10,2 %

Bio. USD11,11,21,3202420252026

Devisen- und Goldreserven Japans (IWF). Sinken, wenn Japan Dollar verkauft, um den Yen zu stützen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Devisen- und Goldreserven Japans in Billionen US-Dollar. Japan hält nach China die zweitgrößten Reserven der Welt, vor allem in US-Staatsanleihen.

Was kann das andeuten?

Fallen die Reserven deutlich, hat Japan oft Dollar verkauft, um den schwachen Yen zu stützen. Das bedeutet auch Verkäufe von US-Anleihen und kann US-Renditen leicht nach oben drücken.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit USD/JPY, US-Staatsanleihen und der Bank of Japan.

Exporte China (monatlich, in USD)

396,3 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +2,3 % · 1 Jahr: +24,9 %

Veränderung im Zeitraum: +44,2 %

Mrd. USD250300350400450202420252026

Wert der Waren, die China jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD). Der größte Exporteur der Welt; ein Barometer für die weltweite Warennachfrage.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert aller Waren, die China in einem Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar. China ist der größte Exporteur der Welt.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke weltweite Nachfrage nach Waren. Zölle oder eine schwache Weltwirtschaft drücken die Zahl. Chinesische Exporte im Januar und Februar schwanken wegen des Neujahrsfestes stark.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Welthandel, Zöllen, dem Yuan (USD/CNY), Rohstoffen und Schwellenländern.

Importe China (monatlich, in USD)

282,5 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +28,1 %

Veränderung im Zeitraum: +35,3 %

Mrd. USD175200225250275300202420252026

Wert der Waren, die China jeden Monat im Ausland kauft (OECD): Rohstoffe, Energie, Chips. Ein Maß für die Nachfrage im Inland.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert aller Waren, die China in einem Monat im Ausland kauft, vor allem Rohstoffe, Energie, Lebensmittel und Chips.

Was kann das andeuten?

Chinas Importe zeigen, wie stark die Nachfrage im Land selbst ist. Fallende Importe deuten auf eine schwache Bau- und Industrietätigkeit hin und belasten Rohstoffpreise und Länder wie Australien, Brasilien oder Deutschland.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Eisenerz, Kupfer, Öl, Agrarrohstoffen, deutschen Exporten und Rohstoffwährungen.

Handelsbilanzüberschuss China (monatlich, in USD)

113,8 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +5,9 Mrd. USD · 1 Jahr: +17,0 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +47,8 Mrd. USD

Mrd. USD050100150200202420252026

Exporte minus Importe von Waren (OECD). Chinas Rekordüberschüsse sind ein wiederkehrender Grund für Handelskonflikte.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Exporte minus Importe Chinas pro Monat. China erzielt seit Jahren riesige Überschüsse.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss kann eine starke Exportindustrie, aber auch eine schwache Nachfrage im Inland zeigen. Sehr hohe Überschüsse führen oft zu Zöllen und Handelsstreit mit den USA und Europa.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Zöllen, dem Yuan, Chinas Devisenreserven und dem Welthandel.

Devisenreserven China

3,48 Bio. USD

Stand Juni 2026 · 1 Monat: −0,8 % · 1 Jahr: +2,9 %

Veränderung im Zeitraum: +7,0 %

Bio. USD3,13,23,33,43,53,6202420252026

Devisen- und Goldreserven Chinas (IWF), die größten der Welt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Devisen- und Goldreserven Chinas in Billionen US-Dollar, die größten der Welt.

Was kann das andeuten?

Die Reserven zeigen, wie viel Kraft China hat, den Yuan zu stützen. Ein starker Rückgang wie 2015/2016 deutete auf Kapitalflucht und Druck auf die Währung hin.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Yuan, US-Staatsanleihen, Chinas Handelsüberschuss und den Goldkäufen der Notenbank.

Weltweiter Rohstoffpreisindex (IWF, monatlich)

222,43

Stand September 2026 · 1 Monat: +8,2 % · 1 Jahr: +32,8 %

Veränderung im Zeitraum: +31,9 %

Index140160180200220240202420252026

Durchschnittspreis von Energie, Metallen und Agrargütern (2016 = 100, IWF).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Ein Index des Internationalen Währungsfonds für die Preise von Energie, Metallen, Agrargütern und Rohstoffen insgesamt. 2016 ist gleich 100.

Was kann das andeuten?

Steigende Rohstoffpreise heizen meist mit Verzögerung die Inflation an und begünstigen Rohstoffländer und Rohstoffaktien. Fallende Preise deuten oft auf eine schwächere Weltwirtschaft hin.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Inflation, dem US-Dollar, China, Öl, Metallen und Rohstoffwährungen.

Eisenerz (USD je Tonne, monatlich)

100,44 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,8 % · 1 Jahr: −5,6 %

Veränderung im Zeitraum: −16,6 %

USD80100120140202420252026

Weltmarktpreis für Eisenerz (IWF). China kauft den Großteil des Eisenerzes für Stahl, deshalb spiegelt der Preis seinen Bausektor.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Weltmarktpreis für Eisenerz in US-Dollar je Tonne, als Monatsdurchschnitt vom Internationalen Währungsfonds. Aus Eisenerz wird Stahl.

Was kann das andeuten?

China verbraucht mehr als die Hälfte des weltweiten Eisenerzes, vor allem für Bau und Infrastruktur. Der Preis ist deshalb ein guter Spiegel für Chinas Bau- und Immobiliensektor.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit China, Australien und Brasilien als Exporteuren, Bergbau- und Stahlaktien sowie Kupfer.

USD/INR (Indische Rupien je US-Dollar)

94,9400

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,8 % · 1 Jahr: +8,1 %

Veränderung im Zeitraum: +14,1 %

Kurs80,0085,0090,0095,00100,00202420252026

Indiens Währung gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Rupie.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Indische Rupien man für einen US-Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet eine schwächere Rupie.

Was kann das andeuten?

Indien ist eine der am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften. Eine stark fallende Rupie zeigt Kapitalabflüsse, oft wenn der Dollar und die US-Zinsen steigen oder der Ölpreis hoch ist, weil Indien viel Öl importiert.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem US-Dollar-Index, dem Ölpreis und Aktien aus Schwellenländern.

USD/BRL (Brasilianische Real je US-Dollar)

5,0410

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −2,1 % · 1 Jahr: −6,4 %

Veränderung im Zeitraum: +0,7 %

Kurs4,505,005,506,006,50202420252026

Brasiliens Währung gegenüber dem Dollar; wichtig für Kaffee, Zucker und andere Rohstoffexporte.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Brasilianische Real man für einen US-Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Real.

Was kann das andeuten?

Brasilien ist einer der größten Exporteure von Kaffee, Zucker, Soja und Eisenerz. Ein schwacher Real macht diese Exporte günstiger und kann die Weltmarktpreise drücken, weil Bauern mehr verkaufen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Kaffee, Zucker, Eisenerz, Rohstoffpreisen und dem US-Dollar.

USD/KRW (Südkoreanische Won je US-Dollar)

1.325,0600

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −3,1 % · 1 Jahr: −7,8 %

Veränderung im Zeitraum: −2,1 %

Kurs1.200,001.300,001.400,001.500,001.600,00202420252026

Südkoreas Währung gegenüber dem Dollar, ein Frühindikator für den weltweiten Chip- und Exportzyklus.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Wie viele Südkoreanische Won man für einen US-Dollar bekommt. Ein steigender Wert bedeutet einen schwächeren Won.

Was kann das andeuten?

Südkorea ist mit Firmen wie Samsung und SK Hynix ein Zentrum der Chipindustrie und stark vom Export abhängig. Der Won gilt deshalb als Frühindikator: Er schwächelt oft, bevor sich der weltweite Handel abkühlt.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Halbleiteraktien, dem Welthandel, China und dem US-Dollar.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Kanada (monatlich)

3,88 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,21 Pp. · 1 Jahr: +0,66 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,07 Pp.

%2,533,544,5202420252026

Lange Zinsen in Kanada, einer Rohstoff-Exportwirtschaft, die eng mit den USA verbunden ist.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite 10-jähriger kanadischer Staatsanleihen im Monatsdurchschnitt.

Was kann das andeuten?

Kanada exportiert viel Öl, Gas und Metalle. Steigende Renditen zeigen oft eine starke Rohstoffkonjunktur oder steigende Inflation, sinkende Renditen eine Abkühlung.

Was hängt damit zusammen?

Eng verbunden mit den US-Zinsen, dem Ölpreis und dem Wechselkurs USD/CAD. Wichtig für Rohstoff- und Bankaktien aus Kanada.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Australien (monatlich)

5,28 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,27 Pp. · 1 Jahr: +0,99 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,07 Pp.

%3,544,555,5202420252026

Lange Zinsen in Australien, dessen Wirtschaft stark vom Export von Eisenerz, Kohle und Gas nach China abhängt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die Rendite 10-jähriger australischer Staatsanleihen im Monatsdurchschnitt.

Was kann das andeuten?

Australien lebt stark vom Export von Eisenerz, Kohle und Gas nach China. Die Renditen spiegeln deshalb auch, wie es um Chinas Nachfrage und die Inflation in Australien steht.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem All Ordinaries Index, dem Australischen Dollar, Eisenerz und Kohle. Wichtig für australische Werte wie Vulcan Energy.

Globale wirtschaftspolitische Unsicherheit (monatlich)

241,69

Stand Juli 2026 · 1 Monat: −14,5 % · 1 Jahr: −39,8 %

Veränderung im Zeitraum: +27,5 %

Index0200400600800202420252026

Index der Zeitungsberichte über politische Unsicherheit in 21 Ländern, nach BIP gewichtet (Baker, Bloom und Davis, policyuncertainty.com). 100 = Durchschnitt 1997 bis 2015; Ausschläge kommen mit Handelskriegen, Krisen und Wahlen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Ein Index, wie oft Zeitungen in 21 Ländern über wirtschaftspolitische Unsicherheit schreiben, gewichtet nach der Größe der Volkswirtschaften. 100 ist der Durchschnitt von 1997 bis 2015.

Was kann das andeuten?

Hohe Werte kommen mit Handelskriegen, Krisen, Kriegen und umstrittenen Wahlen. Unternehmen verschieben dann Investitionen und Einstellungen, und die Märkte verlangen eine höhere Risikoprämie. Sinkende Unsicherheit ist oft Rückenwind für Aktien.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Volatilität, sicheren Häfen wie Gold und Staatsanleihen, dem US-Dollar und den Investitionen weltweit.

Weltkonjunktur (Kilian-Index, monatlich)

50,64

Stand August 2026 · 1 Monat: +6,10 · 1 Jahr: +37,57

Veränderung im Zeitraum: +91,39

Index-100-50050100202420252026

Misst die weltweite Industrienachfrage über die Frachtraten für Massengut (Dallas Fed). Über null = Aktivität über dem langfristigen Trend.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Kilian-Index der weltweiten realen Wirtschaftsaktivität: Er misst die weltweite Nachfrage nach Industrierohstoffen über die Frachtraten von Massengutschiffen, bereinigt um Inflation und langfristigen Trend.

Was kann das andeuten?

Werte über null bedeuten eine Industrienachfrage über dem Trend, meist mit steigenden Rohstoffpreisen; Werte deutlich unter null deuten auf eine schwache Weltwirtschaft.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den Rohstoffpreisen (Öl, Kupfer, Eisenerz), den Schwellenländern, der Schifffahrt und der Konjunktur Chinas und anderer Exporteure.

Weltmarktpreise für Lebensmittel (IWF, monatlich)

137,11

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,8 % · 1 Jahr: +8,3 %

Veränderung im Zeitraum: +4,6 %

Index120125130135140202420252026

IWF-Index für Getreide, Pflanzenöle, Fleisch, Fisch, Zucker und weitere Lebensmittel (2016 = 100). Steigende Lebensmittelpreise treffen Schwellenländer in Afrika, Nahost und Asien am stärksten.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der IWF-Index der Weltmarktpreise für Lebensmittel (Getreide, Pflanzenöle, Fleisch, Fisch, Zucker und weitere), 2016 = 100.

Was kann das andeuten?

Steigende Lebensmittelpreise treiben die Inflation, besonders in Schwellenländern, wo Essen einen großen Teil der Ausgaben ausmacht, und können soziale Unruhen auslösen. Fallende Preise geben den Notenbanken dort Spielraum für Zinssenkungen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Wetter, Dünger- und Energiepreisen, dem US-Dollar, der Inflation in Afrika, Nahost und Asien und Agrarrohstoffen wie Weizen, Mais, Soja, Zucker und Kaffee.

Weltmarktpreise für Metalle (IWF, monatlich)

237,73

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,7 % · 1 Jahr: +23,4 %

Veränderung im Zeitraum: +30,1 %

Index160180200220240202420252026

IWF-Index für Kupfer, Aluminium, Eisenerz, Nickel, Zink, Blei, Zinn und Uran (2016 = 100). Ein breites Maß für die Industrienachfrage, vor allem aus China.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der IWF-Index der Weltmarktpreise für Metalle (Kupfer, Aluminium, Eisenerz, Nickel, Zink, Blei, Zinn und Uran), 2016 = 100.

Was kann das andeuten?

Steigende Metallpreise spiegeln meist eine starke Industrienachfrage, vor allem aus China, sowie den Ausbau von Stromnetzen und Elektroautos. Ein deutlicher Rückgang deutet auf eine schwächere Weltwirtschaft.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Chinas Konjunktur, Minenaktien, den Währungen von Exporteuren wie Australien, Chile, Brasilien und Südafrika sowie der Inflation.

Weltmarktpreise für Energie (IWF, monatlich)

256,94

Stand September 2026 · 1 Monat: +19,2 % · 1 Jahr: +62,8 %

Veränderung im Zeitraum: +25,6 %

Index100150200250300202420252026

IWF-Index für Rohöl, Erdgas, Kohle und Propan (2016 = 100). Treibt die Inflation und die Austauschverhältnisse von Importeuren und Exporteuren.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der IWF-Index der Weltmarktpreise für Energie (Rohöl, Erdgas, Kohle und Propan), 2016 = 100.

Was kann das andeuten?

Hohe Energiepreise treiben Inflation und Kosten für Unternehmen und Haushalte in Importländern und füllen die Haushalte der Exporteure. Ein starker Anstieg ging oft konjunkturellen Abschwächungen voraus.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit der Inflation, der Notenbankpolitik, der OPEC, der Geopolitik in Nahost und Russland, Energieaktien und den Währungen der Exportländer.

US-Dollar gegenüber Schwellenländer-Währungen

130,21

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +1,6 % · 1 Jahr: −1,2 %

Veränderung im Zeitraum: −0,3 %

Index125130135140202420252026

Handelsgewichteter Dollar gegenüber den Währungen der Schwellenländer (Fed). Steigt er, werden Finanzierungen für Schwellenländer teurer, was oft ihre Aktien belastet.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der handelsgewichtete Wert des US-Dollars gegenüber den Währungen von Schwellenländern wie China, Mexiko, Indien, Brasilien und Korea.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet, dass Schwellenländer-Währungen an Wert verlieren. Das verteuert ihre Dollar-Schulden, treibt Kapital ab und belastet meist ihre Aktienmärkte. Ein fallender Dollar ist Rückenwind für Schwellenländer.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit den US-Zinsen, der weltweiten Risikobereitschaft, den Rohstoffpreisen und den Kapitalflüssen in Schwellenländer.

US-Dollar gegenüber Währungen der Industrieländer

114,30

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,4 % · 1 Jahr: +1,9 %

Veränderung im Zeitraum: −2,9 %

Index105110115120125202420252026

Handelsgewichteter Dollar gegenüber Euro, Yen, Pfund, Kanada-Dollar und weiteren wichtigen Währungen (Fed).

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der handelsgewichtete Wert des US-Dollars gegenüber den Währungen der Industrieländer (Euro, Yen, Pfund, Kanada- und Australien-Dollar, Schweizer Franken und weitere).

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie zeigt einen starken Dollar gegenüber anderen reichen Ländern, oft wegen höherer US-Zinsen oder einer Flucht in Sicherheit. Er senkt den Dollarwert der Auslandsgewinne von US-Konzernen.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit dem Zinsabstand zwischen Fed und EZB, Bank of Japan und Bank of England, mit den Gewinnen US-amerikanischer Weltkonzerne und mit Gold.

USD/HKD (Hongkong-Dollar je US-Dollar)

7,8423

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,0 % · 1 Jahr: +0,9 %

Veränderung im Zeitraum: +0,2 %

Kurs7,757,787,807,837,85202420252026

Die Währung von Hongkong gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/HKD: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Hongkong. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Immobilienpreise China (real, zum Vorjahr, Quartal)

-7,10 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −0,80 Pp. · 1 Jahr: +0,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,50 Pp.

%-10-7,5-5-2,50202420252026

Preise für Wohnimmobilien in China nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in China innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in China zusammen.

Immobilienpreise Japan (real, zum Vorjahr, Quartal)

2,30 %

Stand Q4 2025 · 1 Monat: +0,90 Pp. · 1 Jahr: +2,40 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,20 Pp.

%-2024202320242025

Preise für Wohnimmobilien in Japan nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Japan innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Japan zusammen.

Asien-Pazifik: Korea, Indien, Südostasien, Australien, Neuseeland

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Südkorea (monatlich)

4,45 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,17 Pp. · 1 Jahr: +1,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,50 Pp.

%2,533,544,5202420252026

Der lange Zins von Südkorea (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Südkorea bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Südkorea sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Arbeitslosenquote Südkorea (monatlich)

2,70 %

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: ±0,00 Pp.

%2,62,833,23,4202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Südkorea, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Südkorea, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Südkorea.

Exporte Südkorea (monatlich, in USD)

100,4 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +2,2 % · 1 Jahr: +67,8 %

Veränderung im Zeitraum: +90,2 %

Mrd. USD406080100120202420252026

Wert der Waren, die Südkorea jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD). Weil Korea Chips, Autos und Schiffe in die ganze Welt liefert, gilt es als Frühindikator für den Welthandel.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Südkorea jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke weltweite Nachfrage, besonders nach Halbleitern und Elektronik; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr kommt oft früh in einer weltweiten Abschwächung.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, Technologieaktien, China, der US-Wirtschaft und dem Won zusammen. Ein früher Hinweis auf die Gewinne exportstarker Unternehmen in Asien.

Wirtschaftswachstum Südkorea (real, zum Vorjahr)

3,70 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: +2,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,90 Pp.

%01234202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Südkorea, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Südkorea im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Südkorea einher.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Indien (monatlich)

7,06 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,22 Pp. · 1 Jahr: +0,47 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,11 Pp.

%66,577,5202420252026

Der lange Zins von Indien (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Indien bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Indien sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Kurzfristiger Zins Indien (monatlich)

5,50 %

Stand September 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,25 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,25 Pp.

%5,566,57202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Indien (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Indien, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Indien.

USD/SGD (Singapur-Dollar je US-Dollar)

1,2782

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: −0,1 % · 1 Jahr: −1,6 %

Veränderung im Zeitraum: −6,6 %

Kurs1,251,301,351,40202420252026

Die Währung von Singapur gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/SGD: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Singapur. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

USD/TWD (Taiwan-Dollar je US-Dollar)

32,5400

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +2,6 % · 1 Jahr: +5,7 %

Veränderung im Zeitraum: +0,7 %

Kurs28,0030,0032,0034,00202420252026

Die Währung von Taiwan gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/TWD: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Taiwan. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

USD/THB (Thailändische Baht je US-Dollar)

33,7600

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +1,0 % · 1 Jahr: +3,1 %

Veränderung im Zeitraum: −7,1 %

Kurs30,0032,0034,0036,0038,00202420252026

Die Währung von Thailand gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/THB: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Thailand. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Arbeitslosenquote Australien (monatlich)

4,65 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,16 Pp. · 1 Jahr: +0,43 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,98 Pp.

%3,544,55202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Australien, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Australien, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Australien.

Wirtschaftswachstum Australien (real, zum Vorjahr)

2,10 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −0,40 Pp. · 1 Jahr: +0,20 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,10 Pp.

%0123202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Australien, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Australien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Australien einher.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Neuseeland (monatlich)

4,94 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,23 Pp. · 1 Jahr: +0,65 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,11 Pp.

%44,555,5202420252026

Der lange Zins von Neuseeland (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Neuseeland bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Neuseeland sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

NZD/USD (US-Dollar je Neuseeland-Dollar)

0,5705

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,6 % · 1 Jahr: −0,8 %

Veränderung im Zeitraum: −2,4 %

Kurs0,550,580,600,630,65202420252026

Die Währung von Neuseeland gegenüber dem Dollar. Steigend = stärkere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs NZD/USD: wie viele US-Dollar eine Einheit der Landeswährung kostet.

Was kann das andeuten?

Eine fallende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Neuseeland. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Kurzfristiger Zins Südkorea (monatlich)

3,04 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,23 Pp. · 1 Jahr: +0,52 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,55 Pp.

%2,533,54202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Südkorea (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Südkorea, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Südkorea.

Kurzfristiger Zins Australien (monatlich)

4,35 %

Stand September 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: +0,75 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,25 Pp.

%3,63,844,24,4202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Australien (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Australien, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Australien.

Exporte Indien (monatlich, in USD)

46,0 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +2,8 % · 1 Jahr: +26,1 %

Veränderung im Zeitraum: +18,1 %

Mrd. USD3035404550202420252026

Wert der Waren, die Indien jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Raffinerieprodukte, Arzneimittel, Schmuck, Maschinen und Elektronik.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Indien jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Raffinerieprodukte, Arzneimittel, Schmuck, Maschinen und Elektronik.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Exporte Australien (monatlich, in USD)

33,8 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +6,5 % · 1 Jahr: +28,1 %

Veränderung im Zeitraum: +12,8 %

Mrd. USD2628303234202420252026

Wert der Waren, die Australien jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Eisenerz, Kohle, Gas und Gold, ein großer Teil davon nach China.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Australien jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Eisenerz, Kohle, Gas und Gold, ein großer Teil davon nach China.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Immobilienpreise Südkorea (real, zum Vorjahr, Quartal)

-0,30 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +1,30 Pp. · 1 Jahr: +1,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +8,20 Pp.

%-15-10-50202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Südkorea nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Südkorea innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Südkorea zusammen.

Immobilienpreise Indien (real, zum Vorjahr, Quartal)

1,10 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −1,90 Pp. · 1 Jahr: +1,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,80 Pp.

%-4-2024202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Indien nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Indien innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Indien zusammen.

Immobilienpreise Australien (real, zum Vorjahr, Quartal)

5,70 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +1,50 Pp. · 1 Jahr: +3,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +18,00 Pp.

%-15-10-50510202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Australien nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Australien innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Australien zusammen.

USD/MYR (Malaysische Ringgit je US-Dollar)

4,0837

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +0,2 % · 1 Jahr: −3,4 %

Veränderung im Zeitraum: −14,7 %

Kurs3,754,004,254,504,755,00202420252026

Die Währung von Malaysia gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/MYR: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Malaysia. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Kanada und Lateinamerika

Arbeitslosenquote Kanada (monatlich)

6,40 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,00 Pp.

%55,566,577,5202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Kanada, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Kanada, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Kanada.

Wirtschaftswachstum Kanada (real, zum Vorjahr)

1,10 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +1,00 Pp. · 1 Jahr: −0,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,00 Pp.

%01234202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Kanada, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Kanada im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Kanada einher.

Kurzfristiger Zins Brasilien (monatlich)

13,94 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,12 Pp. · 1 Jahr: −1,06 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,86 Pp.

%10121416202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Brasilien (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Brasilien, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Brasilien.

Wirtschaftswachstum Brasilien (real, zum Vorjahr)

1,90 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: −0,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,80 Pp.

%01234202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Brasilien, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Brasilien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Brasilien einher.

Kurzfristiger Zins Mexiko (monatlich)

5,20 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,11 Pp. · 1 Jahr: −0,89 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,25 Pp.

%56789202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Mexiko (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Mexiko, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Mexiko.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Mexiko (monatlich)

9,35 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,19 Pp. · 1 Jahr: +0,56 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,33 Pp.

%8,599,51010,5202420252026

Der lange Zins von Mexiko (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Mexiko bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Mexiko sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Arbeitslosenquote Mexiko (monatlich)

2,75 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,03 Pp. · 1 Jahr: +0,09 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,05 Pp.

%2,42,52,62,72,82,9202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Mexiko, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Mexiko, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Mexiko.

Wirtschaftswachstum Mexiko (real, zum Vorjahr)

1,90 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +1,40 Pp. · 1 Jahr: +1,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,50 Pp.

%-101234202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Mexiko, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Mexiko im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Mexiko einher.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Chile (monatlich)

6,01 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,33 Pp. · 1 Jahr: +0,37 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,04 Pp.

%55,566,57202420252026

Der lange Zins von Chile (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Chile bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Chile sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Arbeitslosenquote Chile (monatlich)

9,36 %

Stand Juli 2026 · 1 Monat: +0,08 Pp. · 1 Jahr: +1,05 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,62 Pp.

%88,599,5202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Chile, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Chile, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Chile.

Kurzfristiger Zins Kanada (monatlich)

2,24 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,01 Pp. · 1 Jahr: −0,44 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,75 Pp.

%23456202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Kanada (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Kanada, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Kanada.

Kurzfristiger Zins Chile (monatlich)

4,50 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −0,25 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −5,75 Pp.

%4681012202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Chile (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Chile, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Chile.

Exporte Kanada (monatlich, in USD)

55,4 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +6,1 % · 1 Jahr: +26,4 %

Veränderung im Zeitraum: +15,6 %

Mrd. USD4045505560202420252026

Wert der Waren, die Kanada jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Öl, Gas, Autos, Metalle und Getreide, drei Viertel davon in die USA.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Kanada jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Öl, Gas, Autos, Metalle und Getreide, drei Viertel davon in die USA.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Exporte Mexiko (monatlich, in USD)

78,1 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +1,2 % · 1 Jahr: +39,7 %

Veränderung im Zeitraum: +56,7 %

Mrd. USD4050607080202420252026

Wert der Waren, die Mexiko jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Autos, Elektronik und Maschinen für den US-Markt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Mexiko jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Autos, Elektronik und Maschinen für den US-Markt.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Exporte Brasilien (monatlich, in USD)

33,1 Mrd. USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +4,7 % · 1 Jahr: +12,9 %

Veränderung im Zeitraum: +16,7 %

Mrd. USD242628303234202420252026

Wert der Waren, die Brasilien jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Sojabohnen, Eisenerz, Öl, Kaffee und Zucker, mit China als größtem Abnehmer.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Brasilien jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Sojabohnen, Eisenerz, Öl, Kaffee und Zucker, mit China als größtem Abnehmer.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Immobilienpreise Kanada (real, zum Vorjahr, Quartal)

-6,80 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −1,30 Pp. · 1 Jahr: −3,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +12,80 Pp.

%-20-15-10-50202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Kanada nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Kanada innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Kanada zusammen.

Immobilienpreise Brasilien (real, zum Vorjahr, Quartal)

5,40 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +1,00 Pp. · 1 Jahr: +3,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,10 Pp.

%02,557,510202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Brasilien nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Brasilien innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Brasilien zusammen.

Handelsbilanz Kanada (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

4,0 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +3,2 Mrd. USD · 1 Jahr: +7,5 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +3,3 Mrd. USD

Mrd. USD-5-2,502,55202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch Öl- und Gasexporte und den Handel mit den USA.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Kanada jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch Öl- und Gasexporte und den Handel mit den USA.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in Kanada zusammen.

Handelsbilanz Mexiko (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

3,5 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +3,6 Mrd. USD · 1 Jahr: +3,3 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +3,4 Mrd. USD

Mrd. USD-4-2024202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch die Auto- und Elektronikproduktion für die USA, die auch viele importierte Teile braucht.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Mexiko jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch die Auto- und Elektronikproduktion für die USA, die auch viele importierte Teile braucht.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in Mexiko zusammen.

Handelsbilanz Brasilien (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

8,2 Mrd. USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +1,7 Mrd. USD · 1 Jahr: +4,4 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: −1,1 Mrd. USD

Mrd. USD051015202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch Exporte von Soja, Eisenerz und Öl, vor allem nach China.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Brasilien jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch Exporte von Soja, Eisenerz und Öl, vor allem nach China.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in Brasilien zusammen.

Beschäftigungswachstum Kanada (zum Vorjahr)

1,00 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,10 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −2,20 Pp.

%01234202420252026

Um wie viel sich die Zahl der Erwerbstätigen in Kanada innerhalb eines Jahres verändert hat (OECD). Unter null gehen Arbeitsplätze verloren.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Zahl der Erwerbstätigen in Kanada im Vergleich zum Vorjahr verändert hat, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Ein solides Beschäftigungswachstum stützt Einkommen und Konsum. Verlangsamt es sich gegen null oder wird negativ, kühlt die Wirtschaft ab, und oft folgt ein Abschwung.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Arbeitslosenquote, den Löhnen, dem Konsum und den Entscheidungen der Notenbank in Kanada zusammen. Schwaches Beschäftigungswachstum belastet meist Konsum- und zyklische Werte.

Exporte Chile (monatlich, in USD)

11,2 Mrd. USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +9,2 % · 1 Jahr: +14,1 %

Veränderung im Zeitraum: +46,6 %

Mrd. USD789101112202420252026

Wert der Waren, die Chile jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Kupfer, Lithium, Obst und Lachs, mit China als größtem Abnehmer.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Chile jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Kupfer, Lithium, Obst und Lachs, mit China als größtem Abnehmer.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Immobilienpreise Mexiko (real, zum Vorjahr, Quartal)

4,40 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −0,70 Pp. · 1 Jahr: +0,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,50 Pp.

%0246202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Mexiko nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Mexiko innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Mexiko zusammen.

Immobilienpreise Chile (real, zum Vorjahr, Quartal)

2,40 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +1,00 Pp. · 1 Jahr: +0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +5,50 Pp.

%-4-2024202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Chile nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Chile innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Chile zusammen.

Immobilienpreise Kolumbien (real, zum Vorjahr, Quartal)

7,00 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +0,80 Pp. · 1 Jahr: +7,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +11,80 Pp.

%-10-50510202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Kolumbien nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Kolumbien innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Kolumbien zusammen.

Immobilienpreise Peru (real, zum Vorjahr, Quartal)

5,20 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +0,60 Pp. · 1 Jahr: +6,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +12,40 Pp.

%-10-50510202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Peru nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Peru innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Peru zusammen.

Wirtschaftswachstum Argentinien (real, zum Vorjahr)

2,30 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −0,10 Pp. · 1 Jahr: −3,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +2,00 Pp.

%-50510202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Argentinien, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Argentinien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Argentinien einher.

Afrika und Naher Osten

Rohöl Dubai (USD je Barrel, monatlich)

111,83 USD

Stand September 2026 · 1 Monat: +27,0 % · 1 Jahr: +59,9 %

Veränderung im Zeitraum: +19,9 %

USD6080100120140202420252026

Die Referenzsorte für Öl aus dem Nahen Osten, das nach Asien verkauft wird (IWF). Sie bestimmt die Haushalte der Golfstaaten und die Energiekosten der asiatischen Importeure.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Monatsdurchschnittspreis für Rohöl der Sorte Dubai in US-Dollar je Barrel, die Referenz für Öl aus dem Persischen Golf, das nach Asien verkauft wird.

Was kann das andeuten?

Ein hoher Preis füllt die Haushalte Saudi-Arabiens, der Emirate und anderer Golfstaaten und stützt deren Ausgaben und Börsen; er belastet asiatische Importeure wie Indien, Japan und Korea.

Was hängt damit zusammen?

Verbunden mit Brent und WTI, OPEC-Entscheidungen, Spannungen im Nahen Osten, der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und der Inflation in Asien.

USD/ZAR (Südafrikanische Rand je US-Dollar)

16,5868

Stand 23. Okt. 2026 · 1 Monat: +1,3 % · 1 Jahr: −4,2 %

Veränderung im Zeitraum: −12,3 %

Kurs15,0016,0017,0018,0019,0020,00202420252026

Die Währung von Südafrika gegenüber dem Dollar. Steigend = schwächere Landeswährung.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wechselkurs USD/ZAR: wie viele Einheiten der Landeswährung ein US-Dollar kostet.

Was kann das andeuten?

Eine steigende Linie bedeutet eine schwächere Währung von Südafrika. Eine schwache Währung hilft Exporteuren, verteuert aber Importe und kann Kapital aus dem Land treiben. Eine starke, schnelle Abwertung ist oft ein Warnsignal für den heimischen Aktien- und Anleihemarkt.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Zinsabstand zu den USA, dem US-Dollar insgesamt, den Rohstoffpreisen und der Risikobereitschaft internationaler Anleger zusammen. Für Anleger aus dem Ausland erhöht oder verringert die Währung die Rendite heimischer Aktien.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Südafrika (monatlich)

8,95 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: −0,92 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,12 Pp.

%8101214202420252026

Der lange Zins von Südafrika (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Südafrika bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Südafrika sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Kurzfristiger Zins Südafrika (monatlich)

7,05 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,05 Pp. · 1 Jahr: +0,05 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,20 Pp.

%6,577,588,5202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Südafrika (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Südafrika, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Südafrika.

Arbeitslosenquote Südafrika (vierteljährlich)

33,03 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: +0,46 Pp. · 1 Jahr: +0,39 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,81 Pp.

%31,53232,53333,5202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Südafrika, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Südafrika, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Südafrika.

Wirtschaftswachstum Südafrika (real, zum Vorjahr)

2,00 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +0,50 Pp. · 1 Jahr: +1,60 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +1,80 Pp.

%-1012202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Südafrika, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Südafrika im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Südafrika einher.

Rendite 10-jährige Staatsanleihe Israel (monatlich)

4,08 %

Stand September 2026 · 1 Monat: +0,15 Pp. · 1 Jahr: −0,07 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +0,08 Pp.

%3,544,55202420252026

Der lange Zins von Israel (OECD). Steigende Renditen verteuern Kredite und konkurrieren mit Aktien um das Geld der Anleger.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Die jährliche Rendite, die Anleger für eine 10-jährige Staatsanleihe von Israel bekommen, als Monatsdurchschnitt. Das ist der lange Zins des Landes.

Was kann das andeuten?

Steigende Renditen bedeuten, dass Anleger mehr Inflation erwarten oder mehr Ausgleich für Risiko verlangen. Das verteuert Kredite und belastet die Bewertung von Aktien. Fallende Renditen deuten meist auf weniger Inflation, erwartete Zinssenkungen oder eine Flucht in sichere Anlagen hin.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Leitzins der Notenbank, der Inflation, den Staatsschulden und der Währung zusammen. Für den Aktienmarkt von Israel sind steigende lange Zinsen Gegenwind, besonders für Wachstumswerte, Immobilien und Versorger, während Banken oft profitieren.

Arbeitslosenquote Israel (monatlich)

2,82 %

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,26 Pp. · 1 Jahr: −0,15 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −0,42 Pp.

%2,62,833,23,4202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in Israel, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in Israel, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in Israel.

Arbeitslosenquote Türkei (monatlich)

7,80 %

Stand August 2026 · 1 Monat: −0,30 Pp. · 1 Jahr: −0,80 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,40 Pp.

%7,588,599,5202420252026

Anteil der Erwerbspersonen in der Türkei, die Arbeit suchen (OECD). Ein deutlicher Anstieg ist ein frühes Zeichen einer schwächeren Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Anteil der Erwerbspersonen in der Türkei, die Arbeit suchen, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Entscheidend ist die Richtung: Ein deutlicher Anstieg über einige Monate kommt oft früh in einem Abschwung, ein stetiger Rückgang zeigt eine starke Wirtschaft. Ein sehr niedriger Stand kann auch Lohndruck und damit Inflation bedeuten.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Konsum, den Löhnen, der Inflation und den Entscheidungen der Notenbank zusammen. Steigende Arbeitslosigkeit belastet meist Konsumwerte und zyklische Branchen in der Türkei.

Kurzfristiger Zins Israel (monatlich)

3,27 %

Stand September 2026 · 1 Monat: −0,23 Pp. · 1 Jahr: −1,23 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,48 Pp.

%33,544,55202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in Israel (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in Israel, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in Israel.

Kurzfristiger Zins Türkei (monatlich)

35,50 %

Stand August 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −6,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +12,00 Pp.

%20304050202420252026

Der Tagesgeld- oder Geldmarktzins in der Türkei (OECD), der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der kurzfristige Geldmarktzins in der Türkei, der eng dem Leitzins der Notenbank folgt.

Was kann das andeuten?

Ein sinkender Zins bedeutet, dass die Notenbank die Geldpolitik lockert, um das Wachstum zu stützen, für Aktien meist Rückenwind. Ein steigender Zins bedeutet, dass sie die Inflation bekämpft oder die Währung verteidigt, das strafft die Finanzierungsbedingungen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Inflation, der Währung gegenüber dem US-Dollar und der langen Anleiherendite zusammen. Wichtig für Banken, Verbraucher und hoch verschuldete Unternehmen in der Türkei.

Exporte Südafrika (monatlich, in USD)

11,4 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +3,3 % · 1 Jahr: +17,0 %

Veränderung im Zeitraum: +25,3 %

Mrd. USD89101112202420252026

Wert der Waren, die Südafrika jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Platin, Gold, Kohle, Eisenerz und Autos.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Südafrika jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Platin, Gold, Kohle, Eisenerz und Autos.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Exporte Israel (monatlich, in USD)

5,7 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +3,8 % · 1 Jahr: +19,3 %

Veränderung im Zeitraum: +12,4 %

Mrd. USD3,544,555,56202420252026

Wert der Waren, die Israel jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Chips, Elektronik, Diamanten, Arzneimittel und Rüstungsgüter.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Israel jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Chips, Elektronik, Diamanten, Arzneimittel und Rüstungsgüter.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Exporte Türkei (monatlich, in USD)

24,6 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,6 % · 1 Jahr: +8,2 %

Veränderung im Zeitraum: +15,0 %

Mrd. USD2122232425202420252026

Wert der Waren, die der Türkei jeden Monat ins Ausland verkauft (OECD), vor allem Autos, Maschinen, Textilien und Stahl, vor allem nach Europa.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die der Türkei jeden Monat ins Ausland verkauft, in US-Dollar: vor allem Autos, Maschinen, Textilien und Stahl, vor allem nach Europa.

Was kann das andeuten?

Steigende Exporte zeigen eine starke Nachfrage nach dem, was das Land herstellt, und bringen Devisen ins Land; ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr geht oft mit schwächerer Weltnachfrage oder fallenden Rohstoffpreisen einher und belastet die Währung und exportstarke Unternehmen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit dem Welthandel, den Preisen der verkauften Güter, der Konjunktur der wichtigsten Abnehmer und der Währung gegenüber dem US-Dollar zusammen.

Immobilienpreise Südafrika (real, zum Vorjahr, Quartal)

2,70 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: +0,90 Pp. · 1 Jahr: +3,90 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +6,80 Pp.

%-6-4-2024202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Südafrika nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Südafrika innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Südafrika zusammen.

Handelsbilanz Südafrika (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

1,5 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,5 Mrd. USD · 1 Jahr: +1,2 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +0,6 Mrd. USD

Mrd. USD-10123202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch die Preise für Platin, Gold und Kohle und die Ölimporte.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Südafrika jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch die Preise für Platin, Gold und Kohle und die Ölimporte.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in Südafrika zusammen.

Handelsbilanz Israel (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

-5,3 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: −1,5 Mrd. USD · 1 Jahr: −2,1 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: −2,6 Mrd. USD

Mrd. USD-6-4-20202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch Chip- und Technologieexporte gegenüber Importen von Treibstoff und Konsumgütern.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die Israel jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch Chip- und Technologieexporte gegenüber Importen von Treibstoff und Konsumgütern.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in Israel zusammen.

Handelsbilanz Türkei (Exporte minus Importe, monatlich, in USD)

-5,6 Mrd. USD

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,5 Mrd. USD · 1 Jahr: −0,7 Mrd. USD

Veränderung im Zeitraum: +3,7 Mrd. USD

Mrd. USD-15-10-50202420252026

Ins Ausland verkaufte minus im Ausland gekaufte Waren pro Monat (OECD). Über null ist ein Überschuss. Vor allem bestimmt durch Energie- und Goldimporte, die die Industrieexporte oft übersteigen.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Der Wert der Waren, die der Türkei jeden Monat ins Ausland verkauft, minus der Waren, die es im Ausland kauft, in US-Dollar. Über null ist ein Überschuss, unter null ein Defizit. Vor allem bestimmt durch Energie- und Goldimporte, die die Industrieexporte oft übersteigen.

Was kann das andeuten?

Ein wachsender Überschuss bringt Devisen ins Land und stützt meist die Währung. Ein größer werdendes Defizit muss aus dem Ausland finanziert werden und macht Währung und heimische Märkte anfälliger, wenn internationale Anleger vorsichtig werden.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Rohstoffpreisen, der Konjunktur der wichtigsten Handelspartner, der Währung gegenüber dem US-Dollar und den Gewinnen von Exporteuren und Importeuren in der Türkei zusammen.

Beschäftigungswachstum Israel (zum Vorjahr)

1,10 %

Stand August 2026 · 1 Monat: +0,20 Pp. · 1 Jahr: +2,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −1,70 Pp.

%-2024202420252026

Um wie viel sich die Zahl der Erwerbstätigen in Israel innerhalb eines Jahres verändert hat (OECD). Unter null gehen Arbeitsplätze verloren.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Zahl der Erwerbstätigen in Israel im Vergleich zum Vorjahr verändert hat, in Prozent.

Was kann das andeuten?

Ein solides Beschäftigungswachstum stützt Einkommen und Konsum. Verlangsamt es sich gegen null oder wird negativ, kühlt die Wirtschaft ab, und oft folgt ein Abschwung.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit der Arbeitslosenquote, den Löhnen, dem Konsum und den Entscheidungen der Notenbank in Israel zusammen. Schwaches Beschäftigungswachstum belastet meist Konsum- und zyklische Werte.

Wirtschaftswachstum Türkei (real, zum Vorjahr)

2,60 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: ±0,00 Pp. · 1 Jahr: −1,70 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −3,30 Pp.

%02468202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von der Türkei, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von der Türkei im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von der Türkei einher.

Wirtschaftswachstum Saudi-Arabien (real, zum Vorjahr)

-3,70 %

Stand Q2 2026 · 1 Monat: −6,80 Pp. · 1 Jahr: −8,00 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −6,00 Pp.

%-5-2,502,557,5202420252026

Preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Saudi-Arabien, vierteljährlich (IMF). Unter null schrumpft die Wirtschaft.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel die preisbereinigte Wirtschaftsleistung von Saudi-Arabien im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres gewachsen ist.

Was kann das andeuten?

Wachstum deutlich über null stützt die Unternehmensgewinne und den Aktienmarkt. Zwei schwache Quartale hintereinander oder ein Rückgang unter null deuten auf eine Rezession hin. Weil das BIP verzögert veröffentlicht wird, bestätigt es eher einen Trend, als ihn vorherzusagen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit Beschäftigung, Konsum, Exporten und Unternehmensgewinnen zusammen. Starkes Wachstum geht oft mit steigenden Renditen und einer festeren Währung von Saudi-Arabien einher.

Immobilienpreise Israel (real, zum Vorjahr, Quartal)

-3,20 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −0,50 Pp. · 1 Jahr: −5,50 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −9,00 Pp.

%-50510202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Israel nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Israel innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Israel zusammen.

Immobilienpreise Türkei (real, zum Vorjahr, Quartal)

-3,30 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −2,60 Pp. · 1 Jahr: +2,30 Pp.

Veränderung im Zeitraum: −60,50 Pp.

%-200204060202420252026

Preise für Wohnimmobilien in der Türkei nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in der Türkei innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in der Türkei zusammen.

Immobilienpreise Marokko (real, zum Vorjahr, Quartal)

-0,50 %

Stand Q1 2026 · 1 Monat: −1,20 Pp. · 1 Jahr: +1,10 Pp.

Veränderung im Zeitraum: +7,30 Pp.

%-10-7,5-5-2,502,5202420252026

Preise für Wohnimmobilien in Marokko nach Abzug der Inflation (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Fallende Preise belasten Vermögen der Haushalte, Banken und Bau.

Erklärung

Was zeigt das Diagramm?

Um wie viel sich die Preise für Wohnimmobilien in Marokko innerhalb eines Jahres verändert haben, nach Abzug der Inflation (Quartalsdaten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich).

Was kann das andeuten?

Steigende reale Hauspreise erhöhen das Vermögen der Haushalte und stützen Konsum und Kreditvergabe. Ein deutlicher Rückgang, wie in China seit 2021, schwächt Verbraucher, Bau und Banken und kann die ganze Wirtschaft über Jahre bremsen.

Was hängt damit zusammen?

Hängt mit den Hypothekenzinsen, der Notenbankpolitik, der Verschuldung der Haushalte, dem Bau und Bankaktien in Marokko zusammen.

Quelle: FRED, Federal Reserve Bank of St. Louis (Daten von Federal Reserve, den Federal Reserve Banks St. Louis, Chicago, Cleveland, Atlanta, Dallas und Kansas City, US-Finanzministerium, BLS, BEA, Census Bureau, US-Arbeitsministerium, FHFA, EIA, EZB, Eurostat, OECD, IWF, Bank of Japan und Freddie Mac). Veränderungsraten werden aus den zugrunde liegenden Indizes als Veränderung zum Vorjahr berechnet; die Nettoliquidität ist die Fed-Bilanz minus TGA und Reverse Repos. Zuletzt aktualisiert: 30. Okt. 2026. Nur zur Information, keine Anlageberatung.